12 – 11 – 11

„11 Dinge über mich“
So lautet der „Kettenblogpost“, der aktuell offensichtlich die Bloggerwelt beschäftigt. Eigentlich finde ich Kettenbriefe – und als solchen betrachte ich diese Aktion gewissermaßen – nicht wirklich sooo toll. Aber, weil mir niemand Unglück androht, wenn ich nicht mitmache, weil ich eine neugierige Tante bin und, weil ich finde, dass es durchaus verständlich ist, wenn jemand wissen will, wer hinter einem Blog steht, mache ich mit.

Die Anleitung verlangt Folgendes:

  • den Blog verlinken, der dich getaggt hat
  • die 11 Fragen des Taggers beantworten
  • 11 Dinge über sich selbst auflisten
  • 11 Fragen ausdenken und diese an 11 Blogger (mit weniger als 200 Lesern) stellen
  • die ausgewählten Blogger über das Tagging informieren

Getagt wurde ich von Luna, deren (küchen-)philosophische Darlegungen ich stets mit Begeisterung und viel Wasser im Mund verfolge. Danke Dir für all die schönen Rezepte, Bilder und Geschichten dazu; sie erhellen meinen Alltag regelmäßig.

Luna fragt, ich antworte:

1. Mottoparties: Fluch oder Segen?
Segen. Finden für meinen Geschmack zu selten statt und werden zu wenig ernst genommen.

2. Liest du ein grottenschlechtes Buch trotzdem bis zum Ende durch?
Ja, denn was ich anfange bringe ich zu Ende. Einziges Buch, das ich nicht bis zum Schluss gelesen habe: Contact. War mir damals zu mathematisch.

3. Der Wecker klingelt: springst du sofort auf oder drehst du dich noch ein- (oder zwei- oder drei-)mal genüsslich um und wartest darauf, dass es wirklich Zeit wird aufzustehen?
Zwei-, dreimal. Wird aber von vorn herein eingeplant.

4. Was ist der genaue Wortlaut der letzten SMS, die du bekommen hast?
Liebe Dotti, ich versuche gerade die Filme über N.s Laptop auf meinen USB-Stick zu ziehen. Aber die lassen sich nicht so einfach auf meinen Stick ziehen. Kann man das am Mac für Windows formatieren? Bis bald!

5. Wie viele Handtaschen besitzt du? Japp. Du darfst jetzt gerne zählen gehen.
16.

6. Dein schlimmstes Küchendesaster?
Schmorbraten ist zu Weihnachten angebrannt, weil ich so beschäftigt war und ohne viel Nachdenken den Holzofen immer weiter befeuert habe, so dass die ganze Soße verbrannt war und der Braten auch schon angekohkelt. Konnte aber noch gerettet und gegessen werden. 😉

7. Dein schönster Küchenmoment?
Unbeantwortbar! Zu viele zur Auswahl. Systemabsturz! Kann ich wirklich nicht sagen.

8. Mild, scharf oder so richtig schön scharf?
Mild bis scharf. So scharf, dass man nichts anderes mehr schmeckt finde ich doof.

9. Wann hast du das letzte Mal jemandem einen Brief (anstatt einer Email) geschrieben?
Vor ca. 10 Tagen. Meiner besten Freundin schreibe ich zusätzlich zu Mails auch händisch/old school per Post.

10. KitchenAid oder Handmixer?
Wunsch: KitchenAid. Ich besitze leider (noch) keine.
Prinzipiell ist diese Frage aber nicht pauschal zu beantworten, weil das davon abhängt, was man gerade macht.

11. Beschreibst du mir deinen schönsten Geburtstag?
Ach du meine Güte, du willst Sachen wissen. Ich boykottiere meinen eigenen Geburtstag seit ich denken kann.

Du kriegst sogar noch eine 12. Frage: sind deine Haare immer noch pink?
Nein, leider aktuell nicht. Es schmerzt mich immer, wenn ich in den Spiegel schaue, aber aus bewerbungstechnischen Gründen bemühe ich mich momentan um ein etwas konservativeres Auftreten. Sind aber für die Zukunft schon nochmal in Planung, weil schlicht und ergreifend die beste Haarfarbe ever und bei jedem Blick in den Spiegel Balsam für die Seele. ;-)

So, jetzt noch 11 Dinge, die meine Person betreffen:

1. Ich bin die mittlere von drei Schwestern.
2. Ich finde es immer total klasse, wenn ich von einer Sache entweder eine Mini- oder eine Maxiversion finde, also z.B. Riesentopf und Miniminitopf.
3. Tampopo ist einer meiner Lieblingsfilme, weil es darin vor allem um Nudelsuppe geht. Ein ganzer Film über Nudelsuppe. Geil, oder?
4. Ich ess meinen Pudding lieber noch heiß und etwas flüssig.
5. Am liebsten gehe ich im Supermarkt einkaufen. Kleider-Shopping interessiert mich eigentlich gar nicht.
6. Meine beiden Abschlussarbeiten (Bachelor/Master) habe ich über kulinarische Themen verfasst, obwohl ich nichts derartiges studiert habe: Bachelor-Arbeit über Parmesan. Master-Arbeit über das Kochbuch La Scienza in cucina e l’Arte di mangiar bene. Man muss nur die Augen offen halten, dann findet man die Kulinarik überall.
7. Ich träume davon irgendwann ein Buch zu schreiben. Vielleicht einen Küchen-Sci-Fi-Roman.
8. Ein Jahr habe ich vor meinem Studium hauptberuflich in der Gastronomie verbracht: Als Kochlehrling.
9. Außer pinken/rosanen (das ist bitte klar zu unterscheiden!) Dingen, liebe ich auch glitzernde Sachen oder richtig schön lilane.
10. Ich kann spontan sein, kriege aber die Krise, wenn ich Dinge nicht planen kann. Hört sich paradox an, ist aber so: Wenn ich einen Plan gemacht habe, dann schmeiße ich ihn jederzeit problemlos über den Haufen. Aber keinen Plan machen zu können/zu dürfen, das geht einfach gar nicht.
11. Ich liebe BigMäcs. Zwischendurch muss es einfach auch mal Fastfood sein und dann ist der BigMäc mein absoluter Favorit.

Meine 11 Fragen an die anderen:
1. Wie viele Kochbücher besitzt du?
2. Besitzt du mehr Paar Schuhe als Kochbücher?
3. Kochst du lieber für mehr oder weniger Leute?
4. Fällt Dir ein Argument gegen geschmolzenen Käse ein?
5. Kuchen oder Torte?
6. Magst du Innereien?
7. Welche Filme kennst du, in denen es v.a. um Essen geht? (Man ist ja immer auf der Suche.)
8. Welche Bücher liest du, wenn du grade nicht in Kochbüchern schmökerst?
9. Wo auf der Welt warst du am weitesten weg von deinem Zuhause?
10. Welche ist deine liebste Jahreszeit und warum?
11. Was hast du als letztes verschenkt und zu welcher Gelegenheit war das?

So, jetzt stehe ich vor einem ähnlichen Problem wie Luna. Wen taggen, der entsprechend wenig Leser hat (weiß man ja auch immer gar nicht so genau) und der v.a. noch nicht dran war? Ich bemühe mich, werde aber sicherlich keine 11 Blogs auftreiben können.

Uuuund hier kommen sie, unsere Kandidaten:

Leckerbox
Christoph’s Küche
zickiblog
veganesse
chestnutandsage
feuchtfroehlich
the „10 weeks body change“ experiment
Glückskind
Coriander is the new basil

Immerhin neun… Ich hoffe niemanden getroffen zu haben, der schon dran war und bin gespannt auf eure Antworten!

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(Feld-)Salat mit Birne und gerösteten Mandeln

Gott, diese Kombi hat mich vom Hocker gehauen, kann ich euch sagen. Wirklich phänomenal. Und gesund auch, glaub ich. 😉

Feldsalat mit Birne und gerösteten Mandeln

Für 3-4 Portionen:
150 g Feldsalat
4-5 Blätter Radicchio
1 reife Birne
60 g (Alfalfa-, Rettich-, Radieschen-)Sprossen
4 EL Mandeln
1 EL Butter
2 TL süßer Senf
2 TL Dijon-Senf
2 EL Weißweinessig
4 EL Sahne
3 EL Öl
Salz/Pfeffer

Salat putzen/waschen. Radichio in mundgerechte Stücke reißen. Die Sprossen waschen, trocknen und über dem Salat verteilen.

Die Birne ganz dünn schälen, entkernen und in schmale Spalten schneiden; diese ebenfalls über dem Salat verteilen.

Die Mandeln grob (möglichst längs) hacken und in 1 EL Butter kurz anrösten. Etwas abkühlen lassen und zu den übrigen Zutaten hinzufügen.

Für das Dressing den süßen und scharfen Senf, den Weißweinessig, die Sahne und das Öl ordentlich verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Salat geben.

Dazu passt Weißbrot.

Puddingschnecken mit Kirschen

So ein ähnliches Rezept habe ich schon als Kuchen online, aber so kleine Teilchen sind doch immer herzerwärmend.

Pudding-Schnecke mit Kirschen

Für 12 Schnecken:
425 ml + 5 EL Milch
7 EL Zucker
1/2 Würfel frische Hefe
250 g Mehl
1 Ei
30 g weiche Butter
Salz
1 Packung Vanillepuddingpulver
1 Glas Kirschen
Mehl für die Arbeitsfläche

Für den Teig 75 ml der Milch lauwarm erwärmen, die Hefe hineinbröseln und darin auflösen. 1 EL Zucker einrühren und alles zugedeckt ca. 10 Minuten gehen lassen.

Währenddessen 350 ml Milch aufkochen. Nebenbei Puddingpulver mit 5 EL Milch und 3 EL Zucker anrühren. In die kochende Milch rühren und 1 Minuten unter Rühren köcheln. Den Pudding in eine Schüssel füllen, die Oberfläche mit Frischhaltefolie bedecken (verhindert, dass sich Haut bildet) und abkühlen lassen.

Das Mehl mit 3 EL Zucker und 1 Prise Salz in eine Rührschüssel geben. Hefemilch, Ei und Butter hinzufügen. Mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Bevor es weitergeht, den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den gegangenen Teig nochmals kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (30 x 40 cm) und mit abgekühltem Pudding bestreichen (ca. 2 cm Rand frei lassen). Die Kirschen abtropfen lassen und gleichmäßig verteilen; dabei an einer Längsseite einen ca. 4 cm breiten Bereich ohne Kirschen lassen, damit sie beim Aufrollen nicht herausquillen.

Teig vorsichtig aufrollen und mit einem großen Messer in zwölf Schnecken zerteilen und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilen. Im vorgeheizten Backofen nacheinander (nur 1 Blech auf einmal!) 18-20 Minuten backen.


Vor dem Genuss mindestens etwas abkühlen lassen, sonst verbrennt man sich am Pudding die Zunge…

Pizza selbermachen

Fertigpizzen sind schon beinah eine Sünde, wenn man bedenkt, wie einfach es ist Pizza selbst herzustellen. Und irgendwie schmeckt es doch immer noch besser…

Selbgemachte Pizza

Für 2 Bleche:
400 g Mehl (+ evtl. 3-4 EL)
1/4 l warmes Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
1 TL Oregano, getrocknet
2 EL Olivenöl
1 TL Salz

1/2 Dose Tomaten, gehackt
2 EL Tomatenmark
1 EL Olivenöl
1 TL Salz
1/2 TL Zucker
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL it. Kräutermischung
1 Zehe Knoblauch

Belag nach Geschmack (Schinken, Salami, Zucchini, Champignons, Oliven, Peperoni, Kapern, Paprika, Zwiebel, Pesto…)
2 Kugeln Mozzarella

400 g Mehl, Salz, Oregano und Olivenöl in eine Rührschüssel geben. Die frische Hefe in 1/4 l warmem Wasser anrühren und  dazugeben. Mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben, wenn man ihn anfasst; bei Bedarf nochmals 2-3 EL Mehl hinzufügen. Eine Kugel formen und abgedeckt an einem warmen Ort für mind. 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Tomatensoße sowie den gewünschten Belag vorbereiten. Für die Soße die Dosentomaten mit Tomatenmark, Kräutern, gepresstem Knoblauch, Olivenöl, Salz und Zucker verrühren. Die übrigen Wunschzutaten putzen und schneiden.

Wenn der Teig fertig gegangen ist, zunächst den Ofen auf 200 °C vorheizen. Jetzt den Teig in zwei Portionen auf der bemehlten Arbeitsfläche auf Blechgröße ausrollen und auf zwei Bleche (mit Backpapier) legen. Mit der Tomatensoße bestreichen (kleinen Rand lassen) und mit dem Wunschbelag versehen. Zuletzt gewürfelten Mozzarella darauf verteilen.

Im vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten backen, bis der Mozzarella goldbraun ist. Eventuell ist das obere Blech schneller fertig. Ich lasse dann immer das zweite Blech einfach noch 10 Minuten länger im Ofen, schalte dann in der Regal aber auf 150 °C runter.

Buon appetito!

Lasagne mit Feta und Spinatcremetopping

Lasagne bolognese ein bisschen aufgepeppt.

Lasagne mit Feta und Spinatcremetopping

Für 2-3 Personen:
2 Zwiebeln
3 Zehen Knoblauch
3 EL Olivenöl
2 EL Tomatenmark
1 Dose Tomaten, gehackt
150 g Kirschtomaten
400 g Hackfleisch, gemischt
Chilipulver
Salz/Pfeffer
Zucker
1 Kugel Mozzarella
1 Packung Feta
12 Lasagneplatten (ideal: mit Spinat)
50 g frischer Spinat (TK ca. 75 g)
100 g Creme fraîche

Für die Sauce die Zwiebeln und 2 Zehen Knoblauch schälen und würfeln. 1 EL Öl in einen Topf geben und die Hälfte der Würfel kurz anbraten. 1 EL Tomatenmark dazugeben und kurz anschwitzen, bevor man mit den Dosentomaten ablöscht. 5 Minuten köcheln lassen. Die Kirschtomaten waschen, halbieren und zur Tomatensoße geben. Mit Salz, Pfeffer und Chilipulver würzen und vom Herd nehmen.

1 EL Öl in eine Pfanne geben und das Hackfleisch darin krümelig braten. Übrige Knoblauch- und Zwiebelwürfel hinzufügen. Salzen und pfeffern sowie 1 EL Tomatenmark kurz anschwitzen. Mit 1/8 l Wasser aufgießen und ca. 2 Minuten köcheln. Derweil den Feta und Mozzarella in feine Scheiben schneiden.

Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Eine ofenfeste, idealerweise rechteckige Form verwenden und darin folgendermaßen schichten: ganz wenig Tomatensoße, darauf eine erste Schicht Lasagneplatten. Die Hälfte der Hackmasse und ein Drittel der Tomatensoße daraufgeben. Die Hälfte vom Feta darauf verteilen. Eine weitere Schicht Lasagneblätter, Hack, nochmals etwas Tomatensoße und den übrigen Feta. Eine letzte Schichte Lasagneplatten, die übrige Tomatensoße und zuletzt Mozzarella.

Im vorgeheizten Backofen für ca. 50 Minuten backen. Derweil das Spinatcremetopping zubereiten: Spinat waschen/putzen bzw. TK-Spinat gut ausdrücken und in einen hohen Mixbecher geben. 1 Zehe Knoblauch schälen und hinzufügen; ebenso 1 EL Olivenöl, Salz und Pfeffer. Mit einem Stabmixer pürieren.

Wenn die Lasagne gar ist, jeweils mit einem schönen Klecks Spinatcreme garniert servieren.

20-Minuten-Kokossuppe mit Champignons und Huhn

Mega-einfach und total schnell zubereitet.

Kokossuppe mit Champignons, Huhn und Garnitur aus Zwiebelgrün udn Koriander

Für 2 Portionen:
2 Frühlingszwiebeln
250 g Champignons
15 g frischer Ingwer
3 EL Limettensaft
300 g Hähnchenfilet
frische Chilischote (nach Geschmack)
1 EL Öl
200 ml Kokosmilch
1 TL Gemüsebrühpulver
1-2 EL Sojasauce
Salz/Pfeffer
evtl. 1-2 Stiele frischer Koriander

Frühlingszwiebel putzen und in Ringe schneiden; 2 EL „Grün“ für später als Garnitur beiseite stellen. Pilze putzen und vierteln/sechsteln (je nach Größe). Chilischote entkernen und in Ringe schneiden. Ingwer schälen und hacken. Fleisch waschen, trocknen und in mundgerechte Stücke schneiden.

1 EL Öl in einem Topf erhitzen und darin die Pilze mit Frühlingszwiebel und Chili 1-2 Minuten anbraten. Mit 200 ml Wasser sowie der Kokosmilch aufgießen. Vorbereitetes Hühnerfleisch salzen und pfeffern und hinzufügen, wenn die Flüssigkeit aufkocht. Limettensaft, Ingwer und Brühpulver hinzufügen und alles für 10 Minuten köcheln lassen.

Zuletzt die Suppe mit Sojasauce, Salz und Pfeffer abschmecken. Die Suppe in Schüsseln füllen und mit Zwiebelgrün (+evtl. einigen Blättern frischem Koriander) garniert servieren.

Kräuter einfrieren

Manchmal kaufe ich doch diese eingefrorenen Kräuter, weil sie praktisch sind und es nicht immer überall gute frische Kräuter gibt. Speziell im Winter bringt man Kräuter im Topf auch echt schlecht durch, weswegen sich die Investition nicht lohnt. Weil aber diese Tiefkühlkräuter gelegentlich so einen komischen Beigeschmack haben, friere ich Kräuter auch mal selbst ein, wenn ich ein gutes Angebot ergattere (wie neulich in unserem Asiamarkt).

Die gekauften Kräuter aussortieren, wenn weniger schöne Zweige dabei sind. Waschen und ganz ordentlich abtrocknen. In der gewünschten Feine schneiden/hacken und in einer sauberen, ausreichend großen Dose einfrieren.

Ich friere ein: Dill, Petersilie, Schnittlauch. Klappt aber sicher auch mit anderen Kräutern.

Tipp: Es lohnt sich am Freitag/Samstag zu schauen, weil dann oft die Kräuter billiger verkauft werden, die es nicht mehr gut über’s Wochenende schaffen würden.

Eingelegte getrocknete Tomaten (in Öl)

Getrocknete Tomaten mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassenDie getrockneten Tomaten, die man im Supermarkt bekommt sind schon ok. Aber oft passt mir irgendwas daran dann doch nicht. Selbst einlegen macht nicht viel Arbeit und man weiß, was man hat.

Für 1 mittelgroßes Glas:
75 g getrocknete Tomaten
2-3 Zehen Knoblauch
1 TL Kapern (in Salzlake)
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL italienische Kräutermischung (mit Paprika)
1 EL frische Petersilie, gehackt
etwas frische Chilischote, gehackt (nach gewünschten Schärfegrad)
ca. 100-150 ml Öl (Olivenöl, gemischt mit Keimöl 1:1)
Pfeffer

Die getrockneten Tomaten mit kochendem Wasser übergießen und 10-15 Minuten ziehen lassen, je nachdem wie weich man sie gerne mag.

In einem heiß ausgespülten Schraubglas 4 EL Öl mit den Kräutern und dem gehackten Knoblauch mischen. Kapern hinzufügen. Chili hacken, Pfeffer mahlen und zugeben.

Wenn die Tomaten den gewünschten Weichheitsgrad erreicht haben, 6-8 EL vom Aufguß zur Öl-Kräutermischung ins Glas geben, dann nach und nach mit Tomaten auffüllen; zwischendurch immer gut durchschütteln (Deckel drauf), damit sich die Marinade schön verteilt.

Zuletzt mit Öl auffüllen, sodass die Tomaten bedeckt sind. Verschließen und kühl aufbewahren.

Eingelegte Tomaten auf Rucola-Salat

Tipp: Das Öl kann super weiterverwendet werden, wenn die Tomaten im Glas weniger werden: Salatdressings, Marinaden, … Den überschüssigen Tomatenaufguß verwende ich persönlich dann in der Regel als Basis für irgendeine Gemüsesuppe, damit der auch nicht verschwendet ist. 😉

Petersilienpesto mit Sonnenblumenkernen

Ich hatte ziemlich viel Petersilie und damit die nicht verkommt, habe ich auf einen alten Klassiker zurückgegriffen. Lagerhaltung und lecker. Was will man mehr?

Tagliatelle mit Petersilienpesto

Für ca. 400 ml Pesto:
1/2 (großer) Bund Petersilie
3 Zehen Knoblauch
250-300 ml Öl (1/3 Oliven- & 2/3 Sonnenblumenöl)
40 g Parmesan
30 g Sonnenblumenkerne
Saft 1/2 Zitrone
Salz/Pfeffer

Petersilie waschen und die Blätter von den dickeren Stielen zupfen; in einen hohen Mixbecher geben. Knoblauch schälen, vierteln und hinzufügen. Parmesan grob schneiden und hinzufügen. Zitrone auspressen, Kerne entfernen und den Saft in den Mixbecher geben. Zunächst 250 ml Öl(mischung) hinzufügen. 1 TL Salz und eine ordentliche Prise Pfeffer hineingeben und alles mit dem Pürierstab so lange bearbeiten, bis eine homogene dickflüssige Masse entsteht.

Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Öl ca. 3 Minuten anrösten (immer in Bewegung halten, sonst brennen sie an!). Geröstete Kerne zum Pesto geben und nochmals pürieren, bis die Kerne zerkleinert sind.

Bei Bedarf noch weiteres Öl hinzufügen, damit das Pesto nicht zu dick wird. In ein heiß ausgespültes sauberes Schraubglas geben und kühl aufbewahren.

Passt zu Pasta, auf Pizza, Crostini oder in Salatdressings.

Bolognese auf Pfannkuchenteig (aus dem Ofen)

Bolognese mal anders als sonst auf Pasta. Obwohl, Pasta ist der Teig ja schon…aber eben keine Nudeln. 😉
Zuletzt mit Paprikawürfeln garnieren

Für 1 Blech:
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
2 EL Olivenöl
500 g Hackfleisch, gemischt
2 EL Tomatenmark
1 Dose Tomaten, gehackt
1,5 TL Oregano, getrocknet

1/8 l Milch
125 g Mehl
3 Eier
100 ml Mineralwasser

2 Paprikaschoten (rot, gelb)
Salz, Pfeffer, Zucker

Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und würfeln. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin ca. 8 Minuten ordentlich anbraten, bis es krümelt. Vorbereitete Zwiebel- und Knoblauchwürfel hinzufügen und weitere 3 Minuten braten. Dann das Tomatenmark einrühren und kurz anschwitzen, bevor man die Dosentomaten dazugibt. Mit Salz, Pfeffer, Oregano und 1 Prise Zucker würzen. Alles zusammen 10 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen, dann beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

Derweil den Pfannkuchenteig zubereiten: Mehl, Milch und Eier zu einem glatten Teig verrühren. Salzen und pfeffern. Zuletzt das Mineralwasser unterrühren, bevor man den Teig 10 Minuten quellen lässt. Diese Zeit nutzen, um den Ofen auf 175 °C vorzuheizen.

Ein tiefes Blech mit Backpapier auslegen, den Teig daraufgießen und gleichmäßig verteilen; jetzt die warme Bolognese mit einem großen Löffeln darauf verteilen, sodass überall etwas ist. Im vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen.

Während der riesen Bolognese-Pfannkuchen im Ofen ist,  die Paprika putzen, waschen und würfeln. Wenn der Pfannkuchen fertig gebacken ist, mit Paprikawürfeln bestreuen, zerteilen und heiß servieren.

Dazu passt wunderbar ein Salat.

Tipp: Selbstverständlich kann dieses Gericht auch mit älteren Bologneseresten zubereitet werden; dabei einfach die Teigmenge/Backform dementsprechend anpassen.