Focacciaartiges Fladenbrot

Im Wesentlichen ist es ein Pizzateig, aber es ergibt auch ein wunderbar schnelles Fladenbrot als Beilage. Die Bearbeitung mit den Fingern vor dem Backen ergibt eine tolle Optik und sorgt gleichzeitig für eine Olivenölkur für die Hände.

Fladenbrot

500 g Mehl (+ evtl. 3-4 EL)
1/4 l warmes Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
1 TL Oregano, getrocknet
2+2 EL Olivenöl
1 TL Salz
2-3 Zweige Rosmarin

500 g Mehl, Salz, Oregano und 2 EL Olivenöl in eine Rührschüssel geben. Die frische Hefe in 1/4 l warmem Wasser anrühren und  dazugeben. Mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben, wenn man ihn anfasst; bei Bedarf nochmals 3-4 EL Mehl hinzufügen. Eine Kugel formen und abgedeckt an einem warmen Ort für mind. 30 Minuten gehen lassen.

Nun den Ofen auf 175 °C vorheizen.

Eine kleine rechteckige Backform (ca. Größe 1/2 Standardblech) mit mittelhohem Rand mit Backpapier versehen. Die Rosmarinzweige halbieren und in die Backform legen. Darauf den Teig geben und mit den Fingern so zurecht drücken, dass er die Form gleichmäßig ausfüllt. Nun 2 EL Olivenöl oben auf dem Teig verteilen und mit den Fingerspitzen immer wieder zangenartig in den Teig greifen, sodass sich eine hügelige Oberfläche bildet. Das Fladenbrot im vorgeheizten Ofen in ca. 25 Minuten backen bis es leicht bräunt; warm oder kalt genießen!

Tipp: Wer mag kann auch noch Oliven, getrocknete Tomaten oder Chilistücke in den Teig einarbeiten, wenn er ihn mit den Fingern bearbeitet.

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Pasta mit Garnelen-Fenchel-Sugo

Tortiglioni mit Garnelen-Fenchel-Sugo
Für 2 Portionen:
300 g Nudeln (z.B. Tortiglioni)
1 Knolle Fenchel
1 Zwiebel
1-2 Zehen Knoblauch
2-3 EL Olivenöl
150 g Garnelen (TK: 200 g)
50 ml Weißwein
1 Dose gehackte Tomaten
3 EL Petersilie, gehackt
Salz/Pfeffer

Wasser für die Nudeln aufsetzen und ordentlich salzen. Falls TK-Garnelen verwendet werden, diese in heißem Wasser waschen/auftauen.

Für den Sugo den Fenchel waschen, putzen und würfeln. Zwiebel schälen und ebenfalls würfeln. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Alles in einer Pfanne in Olivenöl für ca. 3 Minuten anbraten.

Die gewaschenen Garnelen trocken tupfen und grob klein schneiden. In die Pfanne geben und für 5 Minuten anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen.

Die Fenchel-Garnelen-Mischung mit den Dosentomaten aufgießen. Mit Petersilie, Salz und Pfeffer würzen und für ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Die al dente gekochten Nudeln abgießen, im Sugo durchschwenken und heiß servieren.

Tipp: Wer mag, kann den Sugo mit etwas Chilischote oder -pulver scharf abschmecken.

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Spaghetti aglio e olio

Ein Klassiker der mediterranen Küche, den man ab und an einfach braucht. 😉
Spaghetti aglio e olio mit Parmesan und einer Beilage aus Mangold

Für 2 Portionen:
300 g Spaghetti
2-3 Zehen Knoblauch
4-5 EL Olivenöl
1/4 Chilischote
2 EL Petersilie, gehackt
Salz/Pfeffer
etwas Parmesan

Nudelwasser aufsetzen und salzen. Wenn es kocht, die Spaghetti nach Packungsanweisung kochen.

In der Zwischenzeit den Knoblauch schälen und in extra-feine Scheiben schneiden. Chili (nach Geschmack) fein hacken; Petersilie waschen und hacken.

2 Minuten vor Ende der Spaghetti-Kochzeit eine ausreichend große Pfanne erhitzen und darin Knoblauch sowie Chili in Olivenöl anbraten.

Die abgegossenen Nudeln hinzufügen und für ca. 1 Minute im Chili-Knoblauch-Öl anbraten. Nach Geschmack Petersilie, Salz und Pfeffer hinzufügen und mit etwas Parmesan bestreut servieren.

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Süßkartoffel-Shiitake-Wantans mit Ingwer-Soja-Dip

Wir haben entschieden diesen Monat vegetarisch zu essen und weil ich noch Süßkartoffel im Haus hatte und Wantan-Teig im Tiefkühlfach, dachte ich, da müsste sich doch was machen lassen. Das folgende Rezept ist dabei entstanden.
Gebratene Süßkartoffel-Shiitake-Wantans mit Sesam und Ingwer-Soja-Dip

Für 25-30 Wantans:
1 Süßkartoffel (ca. 300 g)
5 getrocknete Shiitake-Pilze
1 Ei
2 Zehen Knoblauch
1 TL Sesamöl
Chilipulver
Salz
1 Packung Wantan-Teig (250 g)

6 EL Sojasauce
2-3 EL Wasser
2 EL Reisessig
1/2 Chilischote
1-2 Frühlingszwiebeln
20 g frischer Ingwer

1-2 EL Öl
2 EL Sesam für die Garnitur

Zunächst die Süßkartoffel in einem Topf Salzwasser in ca. 30 Minuten gar kochen. Gleichzeitig die 5 getrockneten Shiitake-Pilze in heißes Wasser einweichen. Falls euer Wantan-Teig tiefgefroren ist, diesen zum Auftauen herausnehmen.

Wenn die Süßkartoffel fertig gekocht ist, diese schälen und mit einer Gabel zerdrücken. In einer Schüssel mit den eingeweichten und klein geschnittenen Pilzen (ohne Stiele), dem Ei, dem gepressten Knoblauch, dem Sesamöl und dem Chilipulver zur Füllung vermengen.

Für den Ingwer-Soja-Dip den Ingwer schälen und fein reiben. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden; dabei die grünen Teile am Ende für die Garnitur beiseite legen. Mit Sojasauce, Wasser, Reisessig und gehackter Chilischote verrühren und durchziehen lassen.

In einem großen Topf (fingertief = ca. 8-10 cm) Wasser zum Kochen bringen.
Derweil geht es ans Füllen der Wantans: Dafür je ein Blatt Teig in die flache Hand legen, einen TL voll Süßkartoffelfüllung in die Mitte geben und einfach zudrehen (siehe Fotos). Wenn das Wasser kocht die Wantans in zwei bis drei Chargen jeweils für 3-5 Minuten darin (auf niedriger Stufe) kochen.

In einer Pfanne den Sesam ohne Öl rundherum für 2-3 Minuten anbraten; zum Auskühlen auf einen Teller geben.

Die fertigen Wantans abtropfen lassen und in der Pfanne in 1-2 EL Öl vorsichtig anbraten, bis sie schön gebräunte Stellen bekommen. Mit geröstetem Sesam und dem Zwiebelgrün bestreut anrichten und gemeinsam mit dem Ingwer-Soja-Dip servieren.

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Krautsalat mit Curry-Joghurt-Dressing (light)

Irgendwie bin ich bei Krautsalat immer etwas konservativ, deswegen wollte ich mal bewusst was Neues ausprobieren und finde diese neue Variante jetzt wirklich auch ganz lecker und mal was anderes!

Für 4 Portionen:
1/4 Kopf Weißkraut (ca. 250 g)
2-3 Karotten
200-250 g Naturjoghurt
1/2 Bund Koriander
1 TL Currypulver
3 EL Weißweinessig
Salz/Pfeffer

Kraut in feine Streifen hobeln. Die Karotten putzen und raspeln.

Aus Joghurt, gehacktem Koriander, Currypulver, Essig sowie Salz und Pfeffer ein Dressing anrühren und über die vorbereitete Kraut-Karotten-Mischung geben. Ordentlich vermengen und für mindestens 30 Minuten ziehen lassen vor dem Servieren.

Tipp: Wem das Dressing so zu fad ist, der kann es natürlich noch mit ein bisschen Chili aufpeppen. Wem es zu „light“ ist, der gibt noch etwas Öl hinzu.

Chili-Parmesahne

Parmesan auf die Pasta, das kann doch jeder ganz Profane! Ich gönne mir heute mal was besonderes: Parmesahne!

Pasta mit Tomatensugo, Basilikum und einer Portion Chili-Parmesahne
Für 2 Kleckse/Portionen auf die Pasta:
70 ml Sahne
1 TL Tomatenmark
1 kräftige Prise Chilipulver
2 EL Parmesan, gerieben

Die Sahne zusammen mit Tomatenmark und Chili in ein hohes Gefäß geben und mit dem Rührgerät aufschlagen; ideal ist es, wenn die Sahne nicht ZU steif ist, sondern eher noch ein bisschen „weich“, da ja noch der Parmesan dazu kommt.

Den geriebenen Parmesan vorsichtig unterheben und auf die Pasta eurer Wahl geben (wir hatten Spaghetti mit Tomatensoße).

Pasta mit Tomatensoße, geschmolzener Chili-Parmesahne und Basilikum

 

 

Linseneintopf

Ich liebe Linsen und vor allem auch ganz (langweiligen, optisch wenig beeindruckenden) Linseneintopf. So einen hab ich mir gestern mal wieder gegönnt.

Zutaten für 1-2 Portionen:
125 g Tellerlinsen, trocken
1 Karotte
1/2 Zwiebel
1-2 Stangen Sellerie
2 EL Tomatenmark
1 EL Butter
30 g Speck-/Schinkenwürfel
450 ml Gemüsebrühe
1 EL Rotweinessig
1 mittelgroße Kartoffel
1 TL Majoran, getrocknet
Salz/Pfeffer
Chilipulver
1 EL Sauerrahm
1 Tomate

Die Linsen für mindestens 5 Stunden in reichlich Wasser einweichen.

Karotte und Zwiebel schälen und würfeln.  Stangensellerie putzen, waschen und ebenfalls würfeln. In einem Topf die Butter erhitzen und das gewürfelte Gemüse sowie die Speck-/Schinkenwürfel darin für 2-3 Minuten anschwitzen.

Linsen und Tomatenmark hinzufügen und ebenfalls kurz anschwitzen lassen, bevor man alles mit der Gemüsebrühe aufgießt. Mit Majoran, Pfeffer, Essig und Chili nach Geschmack würzen. Noch nicht salzen (sonst werden die Linsen nicht mehr weich)!

Die Kartoffel schälen, würfeln und ebenfalls in den Topf geben. Alles für ca. 20 Minuten auf niedriger Hitze garkochen. Erst, wenn die Linsen bissfest gekocht sind, salzen.

Den Topf von der Hitze nehmen und eine gewürfelte Tomate direkt vor dem Servieren untermengen, das gibt dem ganzen eine frische Note. Mit 1 EL Sauerrahm garnieren und genießen!

Tipp: Wem das alles zu wenig ist, der kann noch eine Bratwurst in Scheiben geschnitten anbraten und beifügen.

Gebratene Asia-Nudeln

Wer liebt sie nicht, die lecker gebratenen Nudeln vom Asiaten?

Zutaten für 2 Portionen:
260 g Asia-Nudeln (ich habe 4 Blöcke „Feine Weizennudeln“ von KAYIDA verwendet)
150 g Kaiserschoten
1 Paprika
1 Hand voll Sojasprossen
2 Frühlingszwiebeln
1-2 Karotten
1/3-1/2 Chilischote (je nachdem, wie scharf man es gern mag)
6 EL Sojasauce
1-2 EL Pflanzenöl
1 EL Sesamöl
evtl. 2 EL fertige Röstzwiebeln

Nudelwasser aufsetzen. Paprika entkernen und waschen, Karotten schälen, Frühlingszwiebeln putzen und alles in Streifen schneiden. In einer Pfanne 1 EL Sesamöl erhitzen und das geschnittene Gemüse darin für 3-4 Minuten anbraten. Wenn das Nudelwasser kocht, die Nudeln nach Packungsanweisung (in der Regel 3-5 Minuten Kochzeit) kochen und abgießen.

Derweil das Gemüse anbrät, die Sojasprossen waschen und abtropfen lassen. Ebenso die Kaiserschoten; ich lasse sie gerne ganz, aber man kann sie auch schräg halbieren. Das Stück Chilischote klein schneiden. Alles zum Gemüse in die Pfanne geben und für 1-2 Minuten mitbraten, bevor man mit der Sojasauce ablöscht. Nochmals 1 Minute köcheln lassen und dann in eine Schüssel geben und kurz beiseite stellen.

Jetzt das Pflanzenöl in die Pfanne geben und die gekochten Nudeln 2-3 Minuten unter Wenden darin anbraten. Die fertige Gemüsemischung dazugeben und alles gute vermengen. Heiß servieren!  Wer sowas mag (und zuhause hat) bestreut jede Portion mit einigen Röstzwiebeln.

Tipp: Wem diese (vegetarische) Variante noch nicht reicht, der kann auch zuletzt noch 1 Ei verrühren, über die fertige Gemüse-Nudelmischung geben und stocken lassen. Oder etwas gebratenes Hühnerfleisch dazugeben.

Vegetarisches Blumenkohl-Curry

Hat schon „Bumms“, also wer überhaupt nicht gern scharf ist, für den ist das nichts…

Für 4 Portionen:
1 Zwiebel
600 g Blumenkohl (= 1 mittelgroßer)
2 Kartoffeln
1 EL Pflanzenöl
1-2 EL Currypaste (Schärfegrad nach Geschmack; ich hatte gelbes)
1 Stück Ingwer (daumengroß)
1 Zimtstange
2 EL Apfelessig
400 ml Gemüsebrühe (Instant)
300 g passierte Tomaten
100 g Erbsen
1 kleine Chili (für die echten Scharf-Esser)
8 EL Naturjoghurt

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Kartoffeln ebenso. Den Blumenkohl in Röschen zerteilen. Ingwer schälen, reiben und beiseite stellen. Currypaste, Zimtstange, Essig und Brühe schonmal bereitstellen.

In einem ausreichend großen Topf das Öl erhitzen und die Zwiebeln darin für 2-3 Minuten andünsten. Dann die Gewürze (Currypaste, geriebener Ingwer, Zimtstange) kurz ebenfalls andünsten und mit Essig und Gemüsebrühe ablöschen.

Die gewürfelten Kartoffeln in den Topf geben und für 6-7 Minuten köcheln lassen. Dann die Blumenkohlröschen ebenfalls hinzufügen und nochmals für 10 Minuten garen.

Zuletzt die passierten Tomaten und Erbsen dazu geben und nochmals für 5-10 Minuten köcheln, bis Kartoffel und Blumenkohl gar sind. Mit Salz und evtl. Chili abschmecken und zu Reis servieren. Oben auf das Curry je 2 EL Naturjoghurt verteilen.

Nasi Goreng

Ein praktisch schnelles Pfannengericht, das einen Hauch Fernost in die eigenen vier Wände zaubert.

Für 2 Personen:
2 Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
2 Stück Paprika (rot/gelb bevorzugt)
2 Frühlingszwiebeln
1 EL Öl
3-4 Scheiben Kochschinken
100 g Garnelen
250 g Reis, gegart (dafür benötigt man ca. 120 trockenen Reis)
3-5 EL Sojasauce
Sambal Oelek/Chili
1/2 TL Chinagewürz
Salz/Pfeffer
2 Eier

Zwiebeln und Knoblauch schälen und in Viertelringe schneiden bzw. pressen. Paprika und Frühlingszwiebeln putzen und waschen. In einer ausreichend großen (wenn möglich beschichteten) Pfanne das Öl erhitzen und Zwiebeln und Knoblauch darin glasig dünsten.

Derweil die Paprika in Streifen schneiden und nach ca. 2 Minuten in die Pfanne geben und mitdünsten. Die Garnelen waschen, den Schinken in Streifen und die Frühlingszwiebel in Ringe schneiden (ein bisschen „Grün“ zum Garnieren beiseite legen). Alles ebenfalls in die Pfanne geben und für ca. 2-3 Minuten anrösten. Dann mit Chinagewürz und Sambal Oelek/Chili in der gewünschten Schärfe würzen; mit Sojasauce ablöschen.

Dann sofort den gekochten Reis hinzufügen, erhitzen und abschmecken, ob noch Salz und Pfeffer nötig sind. Wenn es geschmacklich passt, die Eier in einer Schüssel etwas verrühren und über die Mischung in der Pfanne geben. Unter Rühren stocken lassen und zwei Portionen mit Frühlingszwiebelgrün bestreut anrichten.

Tipp: Nasi Goreng ist sehr variabel. Wenn man noch anderes Gemüse zuhause hat, kann das ebenfalls mitverarbeitet werden; eignen würden sich beispielsweise Lauch, Keimlinge oder Pilze.

Bei dieser Reihenfolge verklebt der Reis relativ stark. Wer das nicht mag, kann das Ei zuerst darüber geben und den Reis zuletzt dazumischen und erhitzen.