Krautsalat mit Cranberries und cremigem Mayo-Dressing

American Coleslaw mal ein bisschen anders.

Cremiges Dressing hinzufügen

Für 4-6 Portionen:
1 nicht zu großer Kopf Spitzkraut
2 Karotten
3-4 EL getrocknete Cranberries
4 EL Mayonaise
4 EL Sahne
2 EL weißer Balsamico
1 TL Dijon-Senf
Chilischote (nach Geschmack)
Salz/Pfeffer

Das Spitzkraut in Streifen schneiden, dabei den Strunk entfernen. Die Karotten schälen und grob reiben. Beides in eine ausreichend große Schüssel geben (Kraut braucht erst immer ein bisschen mehr Platz, sonst kann man es nicht durchmengen). Getrocknete Cranberries hinzufügen. Salzen und pfeffern. Wer gern eine scharfe Chilinote mag, fügt etwas Chilischote hinzu.

Aus Mayonaise, Sahne, Balsamico und Dijon-Senf ein cremiges Dressing anrühren und über den vorbereiteten Salat geben. Mit sauberen Händen kräftig unter den Krautsalat kneten. Mindestens 15 Minuten durchziehen lassen, dann bei Bedarf nochmals mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

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Gemüselasagne

Der Name klingt so unspektakulär, derweil ist das sooo lecker…wenn auch nicht irrsinnig kreativ und neu. Klassiker sind eben Klassiker!
Gemüselasagne im Bräter

Für 4 Portionen:
800-900 g Gemüse nach Wahl (ich hatte: 1 Zwiebel, 2 Stangen Lauch, 2 Karotten, 1 kleinen Zucchino, 1/2 Aubergine, 1,5 Paprika (gelb/rot), 2 Stangen Sellerie)
2 große Zehen Knoblauch
6-8 getrocknete Tomaten (ohne Öl)
2 TL Thymian, getrocknet
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL italienische Kräutermischung (Aromi bruschette)
4 EL Olivenöl
1 Dose geschälte Tomaten
2 EL Tomatenmark
Salz/Pfeffer

4 EL Butter
3-4 EL Mehl
550 ml Milch
100 ml Weißwein
Salz/Pfeffer/Muskat

ca. 300 g Lasagneblätter (eine Sorte die nicht vorgekocht werden muss)
2 Kugeln Mozzarella
50-100 g Parmesan

Das Gemüse waschen/putzen/schälen und in kleine Würfel schneiden (siehe Bild). Olivenöl in eine Pfanne geben und alles zusammen darin anbraten. Getrocknete Tomaten und fein geschnittenen Knoblauch ebenfalls hinzufügen. Kräuter hinzufügen und alles für 10-15 Minuten unter gelegentlichem Umrühren anbraten.

Die Tomaten mit einer Gabel aus der Dose holen und grob schneiden. Zum zurückgebliebenen Tomatensud in die Dose das Tomatenmark geben und die Dose mit Wasser auffüllen. Wenn das Gemüse ausreichend angebraten ist, Tomatenstücke und Tomaten-Wasser-Mischung aus der Dose hinzufügen. Salzen und pfeffern. Nochmals für gut 10 Minuten köcheln lassen.

Derweil die Bechamel zubereiten: In einem Topf die Butter schmelzen und das Mehl einrühren. Nach und nach mit Milch + Wein aufgießen und derweil mit einem Schneebesen immer solange rühren, bis sich die entstehenden Klümpchen wieder zu einer zähen Masse verbinden. Irgendwann ist genug Flüssigkeit drin (nach ca. 300 ml), sodass sich die Klümpchen ganz auflösen und man kann die übrige Flüssigkeit hineingießen. Dann auf mittlerer Hitze solange unter Rühren köcheln lassen, bis eine dickflüssige Konsistenz entsteht. Achtung, dass es nicht anbrennt! Zuletzt mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Den Ofen auf 180 °C vorheizen.

Wenn Gemüsesoße und Bechamel fertig sind, geht es los mit dem Schichten: Den Start macht eine sehr dünne Schicht Bechamel, auf die eine erste Lage Lasagneblätter gelegt wird. Dann folgen Gemüsesoße, Bechamel, Lasagneblätter, Gemüse,… So lange, bis alle Zutaten in der Form sind und nur noch ein wenig Bechamel über ist.

Bevor die letzte Schicht (Lasagneblätter + Bechamel) drauf kommt, legt man dünne Scheiben Mozzarella aus. Darauf kommen dann die letzten Lasagneblätter und die übrige Bechamel ganz oben drauf. Darauf verteilt man dann den übrigen Mozzarella und den geriebenen Parmesan.

Im Backofen auf unterer Schiene für ca. 30 Minuten backen, bis die Nudeln weich und die Deckschicht schön goldbraun überbacken ist.

Rezept als PDF

Krautsalat mit Curry-Joghurt-Dressing (light)

Irgendwie bin ich bei Krautsalat immer etwas konservativ, deswegen wollte ich mal bewusst was Neues ausprobieren und finde diese neue Variante jetzt wirklich auch ganz lecker und mal was anderes!

Für 4 Portionen:
1/4 Kopf Weißkraut (ca. 250 g)
2-3 Karotten
200-250 g Naturjoghurt
1/2 Bund Koriander
1 TL Currypulver
3 EL Weißweinessig
Salz/Pfeffer

Kraut in feine Streifen hobeln. Die Karotten putzen und raspeln.

Aus Joghurt, gehacktem Koriander, Currypulver, Essig sowie Salz und Pfeffer ein Dressing anrühren und über die vorbereitete Kraut-Karotten-Mischung geben. Ordentlich vermengen und für mindestens 30 Minuten ziehen lassen vor dem Servieren.

Tipp: Wem das Dressing so zu fad ist, der kann es natürlich noch mit ein bisschen Chili aufpeppen. Wem es zu „light“ ist, der gibt noch etwas Öl hinzu.

Linseneintopf

Ich liebe Linsen und vor allem auch ganz (langweiligen, optisch wenig beeindruckenden) Linseneintopf. So einen hab ich mir gestern mal wieder gegönnt.

Zutaten für 1-2 Portionen:
125 g Tellerlinsen, trocken
1 Karotte
1/2 Zwiebel
1-2 Stangen Sellerie
2 EL Tomatenmark
1 EL Butter
30 g Speck-/Schinkenwürfel
450 ml Gemüsebrühe
1 EL Rotweinessig
1 mittelgroße Kartoffel
1 TL Majoran, getrocknet
Salz/Pfeffer
Chilipulver
1 EL Sauerrahm
1 Tomate

Die Linsen für mindestens 5 Stunden in reichlich Wasser einweichen.

Karotte und Zwiebel schälen und würfeln.  Stangensellerie putzen, waschen und ebenfalls würfeln. In einem Topf die Butter erhitzen und das gewürfelte Gemüse sowie die Speck-/Schinkenwürfel darin für 2-3 Minuten anschwitzen.

Linsen und Tomatenmark hinzufügen und ebenfalls kurz anschwitzen lassen, bevor man alles mit der Gemüsebrühe aufgießt. Mit Majoran, Pfeffer, Essig und Chili nach Geschmack würzen. Noch nicht salzen (sonst werden die Linsen nicht mehr weich)!

Die Kartoffel schälen, würfeln und ebenfalls in den Topf geben. Alles für ca. 20 Minuten auf niedriger Hitze garkochen. Erst, wenn die Linsen bissfest gekocht sind, salzen.

Den Topf von der Hitze nehmen und eine gewürfelte Tomate direkt vor dem Servieren untermengen, das gibt dem ganzen eine frische Note. Mit 1 EL Sauerrahm garnieren und genießen!

Tipp: Wem das alles zu wenig ist, der kann noch eine Bratwurst in Scheiben geschnitten anbraten und beifügen.

Gebratene Asia-Nudeln

Wer liebt sie nicht, die lecker gebratenen Nudeln vom Asiaten?

Zutaten für 2 Portionen:
260 g Asia-Nudeln (ich habe 4 Blöcke „Feine Weizennudeln“ von KAYIDA verwendet)
150 g Kaiserschoten
1 Paprika
1 Hand voll Sojasprossen
2 Frühlingszwiebeln
1-2 Karotten
1/3-1/2 Chilischote (je nachdem, wie scharf man es gern mag)
6 EL Sojasauce
1-2 EL Pflanzenöl
1 EL Sesamöl
evtl. 2 EL fertige Röstzwiebeln

Nudelwasser aufsetzen. Paprika entkernen und waschen, Karotten schälen, Frühlingszwiebeln putzen und alles in Streifen schneiden. In einer Pfanne 1 EL Sesamöl erhitzen und das geschnittene Gemüse darin für 3-4 Minuten anbraten. Wenn das Nudelwasser kocht, die Nudeln nach Packungsanweisung (in der Regel 3-5 Minuten Kochzeit) kochen und abgießen.

Derweil das Gemüse anbrät, die Sojasprossen waschen und abtropfen lassen. Ebenso die Kaiserschoten; ich lasse sie gerne ganz, aber man kann sie auch schräg halbieren. Das Stück Chilischote klein schneiden. Alles zum Gemüse in die Pfanne geben und für 1-2 Minuten mitbraten, bevor man mit der Sojasauce ablöscht. Nochmals 1 Minute köcheln lassen und dann in eine Schüssel geben und kurz beiseite stellen.

Jetzt das Pflanzenöl in die Pfanne geben und die gekochten Nudeln 2-3 Minuten unter Wenden darin anbraten. Die fertige Gemüsemischung dazugeben und alles gute vermengen. Heiß servieren!  Wer sowas mag (und zuhause hat) bestreut jede Portion mit einigen Röstzwiebeln.

Tipp: Wem diese (vegetarische) Variante noch nicht reicht, der kann auch zuletzt noch 1 Ei verrühren, über die fertige Gemüse-Nudelmischung geben und stocken lassen. Oder etwas gebratenes Hühnerfleisch dazugeben.

Tafelspitz(-brühe)

Für 5 Personen bzw. 3,5 l Brühe:
1,2 kg Tafelspitz
500-600 g Hochrippe
3,5 l Wasser
6 Pfefferkörner
1 Lorbeerblatt
1 Stange Lauch
1 großes Stück Knollensellerie
2 Karotten
1 Tomate
Salz

Das Wasser in einen großen Topf geben und die Hochrippe im kalten Wasser zusetzen. Wenn das Wasser kocht den Tafelspitz hinzufügen. Die Pfefferkörner und das Lorbeerblatt ebenfalls hinzufügen.

Wenn sich auf der Brühe Schaum bildet, diesen einfach mit einem Schaumlöffel abschöpfen. So wird die Brühe nachher klarer.

Nach 45 Minuten Kochzeit das geputzte Gemüse (Lauch, Knollensellerie, Karotten und Tomate) hinzufügen und für weitere 30-45 Minuten köcheln lassen.

Die Brühe nochmal mit Salz abschmecken, wenn alles fertig gekocht ist.

Das Fleisch passt wunderbar zusammen mit Salzkartoffeln, Blaukraut und Senf mit frisch geriebenem Meerrettich oder alternativ nur mit Salzkartoffeln und Schnittlauch-Dip mit Meerrettich und Radieschen.

Die Brühe kann als Basis für allerlei andere Suppen oder Sülze verwendet werden.

Zitronig marinierte Hühnerbrustfilets mit Rucola-Krautsalat und gebratenen Austernpilzen

Ist heute in Zusammenarbeit mit meiner Mama spontan in der Küche entstanden. Die Kombi ist wirklich passend. Ich war von dieser Krautsalatvariante total angetan; mal was anderes, finde ich!

Für 3 Personen:
3-4 Hühnerbrustfilets, mit Haut und ohne Knochen
Saft von 1 Zitrone
1 EL frischer Rosmarin
1,5 EL Olivenöl
1/2 TL Bruschettagewürz (kann dieses wärmstens empfehlen: Aromi per bruschette)
1/2 Kopf Weißkraut (mittelgroß)
1 Karotte
1 Frühlingszwiebel
1/2 Bund Rucola
6 EL Kräuteressig
1 EL Olivenöl
150 g Austernpilze
2 TL Olivenöl
Salz/Pfeffer
1 große Tasse Basmatireis

Aus dem Zitronensaft, etwas Pfeffer, dem Rosmarin (bei großen Nadeln grob hacken), dem Bruschettagewürz und 1 TL Olivenöl eine Marinade anrühren und die Hühnerfilets für 20 Minuten darin marinieren.

In der Zwischenzeit das Kraut reiben, die Karotte schälen und ebenfalls reiben und in einer Schüssel mit einem beschwerten Teller für ca. 15 einschweren. Derweil die Frühlingszwiebel putzen und in Ringe schneiden. Den Rucola waschen und grob hacken. Zur eingeschwerten Kraut-Karotten-Mischung die Frühlingszwiebel und den Rucola hinzufügen, salzen, pfeffern und mit Essig und Öl marinieren. Ordentlich durchmischen.

Nebenbei den Reis entsprechend der Packungsanweisung „starten“.

In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen und die marinierten Hühnerbrüste (zunächst ohne Marinade) darin rundherum anbraten (Hautseite zuerst, damit sie knusprig wird), bis sie quasi durch sind; dauert ca. 5-10 Minuten. Die Marinade anfangs nicht mit in die Pfanne geben, sondern für später beseitestellen und mit 6 EL Wasser etwas strecken, damit nachher etwas mehr „Soße“ entsteht.

In einer weiteren Pfanne 2 TL Olivenöl erhitzen und die geputzten Austernpilze darin von beiden Seiten schön braun anbraten. Nach ca. 5 Minuten mit Salz und Pfeffer würzen und warmstellen.

Wenn die Hühnerfilets quasi durch sind, mit der gestreckten Marinade aufgießen und etwas salzen. Die Marinade noch 1-2 Minuten köcheln lassen und dann alle Komponenten zusammen auf einem Teller anrichten.

Rindsrouladen bürgerliche Art

Ein alter Klassiker. Echt lecker!

Für 2 Personen:
2-3 Rindsrouladen (je nach Größe und Essverhalten)
1-2 Karotten
1 Zwiebel
2 mittelgroße Essiggurken
100 ml Rotwein, trocken
300 ml Brühe, Instant
3-4 EL Senf, mittelscharf
1 EL Tomatenmark
1,5 EL Olivenöl
Salz/Pfeffer
ca. 1 EL Speisestärke

Die Karotten schälen und in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und längs in Halbringe schneiden. Die Essiggurken ebenfalls in feine Streifen schneiden. Alles beiseite stellen.

Die Rouladen, eine nach der anderen, mit einem Stück Küchenrolle trockentupfen und auf einem ausreichend großen Brett auslegen; mit ca. 1 El Senf bestreichen und salzen sowie pfeffern. Als nächstes etwas von der „Füllung“ quer zur Rollrichtung auslegen (siehe Bild). Dann die Roulade aufrollen, so, dass am Ende die breitere Seite außen ist (falls die Roulade nicht ganz rechteckig ist). Mit einem Schaschlikspieß oder 1-2 Zahnstochern das lose Ende fixieren.

In einem ausreichend großen Topf oder einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Rouladen von allen Seiten für insgesamt 7-8 Minuten anbraten. Dann mit dem Rotwein ablöschen und mit der Brühe aufgießen. Die nicht verwendete Füllung einfach noch ein bisschen mehr zerkleinern und ebenfalls hinzufügen; ebenso das Tomatenmark. Die Rouladen in der Soße in mind. 20 Minuten bei mittlerer Hitze garkochen. Je länger man die Rouladen köcheln lässt, umso mürber werden sie.

Die Soße noch mit Salz und Pfeffer und etwas Senf abschmecken und mit der Speisestärke etwas binden. Servieren kann man die Rouladen wunderbar mit Salzkartoffeln oder Spätzle als Beilage. Dazu noch etwas Gemüse oder Blaukraut.

Tipp: Die Rouladen kann man auch ohne Probleme schon am Vortag vorbereiten und dann einfach vor dem Servieren erhitzen und die Soße abbinden. Oder Reste am Tag drauf als Mittagessen in die Arbeit mitnehmen, wenn es dort eine Möglichkeit zum Aufwärmen gibt.

Wer mag, kann auch in jede Roulade eine Scheibe Speck/Bacon mit einrollen. Ich mag das nicht so, deswegen lass ich es immer einfach weg.

Vietnamesische Sommerrollen

Herrlich frisch und megalecker! Eines der Leibgerichte meines Freundes. Achtung, Suchtgefahr!

Vietnamesische Sommerrolle
Für 8 Rollen (machen 2 Personen gut satt):
150 g Glasnudeln
1/4-1/2 Kopf Eisbergsalat (kommt auf die Größe an)
1/2 Bund Koriander, frisch
1-2 Stängel Minze, frisch
1 Karotte
1 Limette
24 Garnelen (mittelgroß)
8 Reispapierblätter

Die Glasnudeln mit kochendem Wasser übergießen und 4 Minuten ziehen lassen. Abgießen und erkalten lassen. Die Garnelen derweil in einem Topf mit Wasser gar kochen (ca. 5-7 Minuten). Ebenfalls abgießen und erkalten lassen.

Die Karotte schälen und in feine Streifen schneiden. Den Eisberg waschen und ebenfalls in fein Streifen schneiden. Jetzt heißes Wasser in eine Pfanne geben und auf niedrigster Stufe auf dem Herd warmhalten. Ein großes Brett bereitstellen oder eine ausreichend große Arbeitsfläche freiräumen.

Immer ein Reispapierblatt in das heiße Wasser legen bis es weich wird und leicht durchsichtig. Herausnehmen und auf einem frischen Küchentuch vorsichtig trockentupfen. Auf dem vorbereiteten Arbeitsplatz ausbreiten und jeweils mit drei Garnelen, 2-3 Stängeln Koriander, 2-3 Blättern Minze, 2-3 Streifen Karotte, Glasnudeln und Salat (ich mache es in der genannten Reihenfolge) mittig befüllen (sollte einen dicken Streifen Füllung ergeben) und mit etwas Limettensaft beträufeln.

Jetzt wird’s ein bisschen kompliziert (zumindest zu beschreiben): Das Reispapierblatt an den Seiten (seitlich über die Füllung) einschlagen, die Füllung dabei möglichst mit der einen Hand zusammenhalten. Dann das untere freie Drittel des Reispapiers über die Füllung schlagen (diese weiter zusammenhalten) und jetzt nach oben einrollen. Im Idealfall klebt das Blatt so, dass es relativ einfach zu diesen Rollen geformt werden kann. Fertig.

Dazu passt gekaufte Hoi-Sin-Sauce (dickflüssig braun) mit gehackten Erdnüssen darübergestreut oder selbstgemachter scharfer vietnamesischer Dip (mein Favorit).

Tipp: Zusätzliche/alternative Füllungszutaten wären Sojasprossen, zerhackte Erdnüsse, Frühlingszwiebeln, Gurke oder weicher Tofu in Streifen. Man kann es kombinieren wie man mag.

Mann kann eigentlich toll alle Zutaten schon vorher vorbereiten und dann frisch die Rollen machen oder direkt die Rollen vorbereiten und mit Frischhaltefolie bedeckt für einige Stunden im Kühlschrank frisch halten. Falls was über bleibt, halten die Rollen auch über Nacht im Kühlschrank.

Karotten-Apfel-Kompott mit Cranberries

Mal eine etwas andere Beilage. Passt besonders gut zu Geflügel, finde ich.

Für 4 Portionen:
750 g Karotten
500 g Äpfel (säuerliche Sorten passen am Besten)
4 EL Butter
Saft von 1 Orange
80 ml Wasser
2 EL Zucker
2 Zimtstangen (oder: 1/2 TL Zimt)
50 g Cranberries, getrocknet
Salz

Karotten schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Die Butter in einem Topf erhitzen und die Karotten darin andünsten. Orangensaft, Wasser, Zucker und den Zimt hinzufügen und für gut 10 Minuten mit Deckel auf mittlerer Stufe köcheln. Gelegentlich umrühren. Derweil die Äpfel ebenfalls schälen und in mundgerechte Stücke schneiden.

Dann die Äpfel und Cranberries hinzufügen und für nochmals 5 Minuten weiterkochen. Falls Zimtstangen verwendet wurden, diese entfernen und alles nochmals mit wenig Salz abschmecken. Einen Teil des Kompotts zerstampfen/zerdrücken, um die Flüssigkeit etwas sämiger zu machen.

Tipp: Für Freunde des scharfen Essens kann man das Kompott auch noch mit ein bisschen Chili aufpeppen. Aber nicht zu viel, sonst wird der eigentliche Geschmack zu sehr überlagert!