Green Tropical Island Smoothie

Für einen grünen Smoothie lohnt sich ein Bild nur, wenn man es richtig gut macht. Das kriege ich nicht hin, aber der ist ja soooo lecker, deshalb hier in aller Kürze das Rezept.

Für ca. 900 ml Smoothie:
1/4 Ananas
2 kleine, reife Bananen
1 Kiwi
Saft von je 1 Orange und Zitrone
1-2 EL Chiasamen nach Belieben (ersatzweise Flohsamen oder Leinsamen)
1/5 Vanilleschote (ersatzweise 1 kräftige Prise Bourbon Vanillepulver)
1 EL Öl eurer Wahl (ich habe Olivenöl verwendet)
2 Handvoll Spinat (ersatzweise auch TK-Spinat, sofern euer Mixer das schafft)
Wasser

Ananas schälen und grob schneiden. Bananen und Kiwi schälen. Orange und Zitrone auspressen. Den Saft mit dem Obst in den Mixer geben. Chiasamen, Vanilleschote und Öl hinzufügen. Spinat waschen und verlesen, ebenfalls hinzufügen.

200 ml kaltes Wasser hinzufügen und alles in ca. 1 Minute zu einem Smoothie vermixen. Je nach Konsistenz und Belieben noch etwas Wasser hinzufügen.

Info: Geschmack bleibt auch über Nacht einwandfrei, trotz Ananas.

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Blaubeer-Milkshake

Lecker, lecker Blaubeeren! Die gelten ja als sogenanntes Superfood, weshalb ich davon ausgehe, dass dadurch der Ungesund-Charakter des Vanilleeises ausgeglichen wird. 😉

Für 2 große Gläser:
250 ml Milch
3 Kugeln Vanilleeis
125 g Blaubeeren

Milch und das Eis in einen Standmixer geben. Die Blaubeeren waschen, abtropfen und hinzufügen. Alles kräftig durchmixen, bis ein homogener (wunderschön blauer) Drink entstanden ist. Sofort genießen!

Rhabarberkompott mit Vanille

Für ca. 0,5 l Kompott:
5-6 mitteldicke Stangen Rhabarber
8-10 EL brauner Zucker
Mark von 1/2 Vanilleschote
evtl. 1 TL Vanillextrakt

Die Rhabarberstangen waschen, putzen/schälen und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. 150 ml Wasser in einen mittelgroßen Topf geben, den geschnittenen Rhabarber sowie Vanillemark und -extrakt in den Topf geben und die Mischung mit einem Deckel zum Kochen bringen. Für 5-8 Min. bei mittlerer Hitze kochen lassen, dabei einmal umrühren, damit die Rhabarberstücke gleichmäßig durchgaren. Dann die Herdplatte ausschalten und das Kompott im Topf abkühlen lassen. Das fertige Kompott nach Belieben sofort aufessen oder in ein sauberes Glas mit Schraubdeckel füllen, im Kühlschrank hält es 1 Woche.

Penne mit grünem Spargel, Cherrytomaten und gefüllten Paprika

Eine schnelle leckere Pasta, die zur anlaufenden Spargelsaison gerade recht kommt.

Pasta mit Soße

Für 3-4 Personen:
500 g grünen Spargel
1 Zehe Knoblauch
1 EL Olivenöl
10 Cherrytomaten
5-6 Mini-Paprika, mit Frischkäse gefüllt (in Öl)
1 TL Abrieb von einer Bio-Zitrone
Salz/Pfeffer
150 ml Sahne

Zunächst den Spargel waschen, dann das untere Drittel schälen und die Enden abschneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Nudelwasser zum Kochen aufsetzen.

Den Spargel in Stücke à ca. 3 cm schneiden. Olivenöl in eine Pfanne geben, den Spargel und Knoblauch hineingeben und bei mittlerer Hitze einige Minuten braten. Mit etwa 100 ml Wasser ablöschen und köcheln lassen, bis dieses wieder vollständig verdunstet ist.

Die Nudeln in gesalzenem Wasser nach Packungsangabe al dente kochen. Die Cherrytomaten halbieren, die Mini-Paprika abtropfen lassen und vierteln. 5 Minuten vor Ende der Nudelkochzeit die Cherrytomaten zum Spargel in die Pfanne geben und mit der Sahne aufgießen, salzen und pfeffern. Kurz bevor die Nudeln fertig sind, die Mini-Paprika in die Pfanne geben und miterhitzen.

Die Pasta all’italiana mit der Soße vermengen und sofort heiß genießen!

Krautsalat mit Cranberries und cremigem Mayo-Dressing

American Coleslaw mal ein bisschen anders.

Cremiges Dressing hinzufügen

Für 4-6 Portionen:
1 nicht zu großer Kopf Spitzkraut
2 Karotten
3-4 EL getrocknete Cranberries
4 EL Mayonaise
4 EL Sahne
2 EL weißer Balsamico
1 TL Dijon-Senf
Chilischote (nach Geschmack)
Salz/Pfeffer

Das Spitzkraut in Streifen schneiden, dabei den Strunk entfernen. Die Karotten schälen und grob reiben. Beides in eine ausreichend große Schüssel geben (Kraut braucht erst immer ein bisschen mehr Platz, sonst kann man es nicht durchmengen). Getrocknete Cranberries hinzufügen. Salzen und pfeffern. Wer gern eine scharfe Chilinote mag, fügt etwas Chilischote hinzu.

Aus Mayonaise, Sahne, Balsamico und Dijon-Senf ein cremiges Dressing anrühren und über den vorbereiteten Salat geben. Mit sauberen Händen kräftig unter den Krautsalat kneten. Mindestens 15 Minuten durchziehen lassen, dann bei Bedarf nochmals mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Rotweinzwiebeln

Diese Zwiebeln sind wunderbar vielfältig, entweder man isst sie als Antipasti kalt oder macht das Ganze etwas flüssiger und isst sie als „Soße“ zu Fleisch.

Rotweinzwiebeln

Für 2 Portionen:
3-4 mittlere rote Zwiebeln
4 EL Olivenöl
1-2 TL Zucker
1 TL Thymian, getrocknet
50 ml brauner Balsamico
75 ml Rotwein, trocken
Salz/Pfeffer

Die Zwiebeln schälen und ( je nach Größe) vierteln/sechsteln/achteln, sodass Speidel entstehen.

In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Zwiebelspeidel darin für ca. 7 Minuten auf großer Hitze anbraten, bis sie zu bräunen beginnen. Wenn die Zwiebeln ausreichend angebraten sind, diese überzuckern und kurz karamellisieren lassen, bevor mit Balsamico und Rotwein abgelöscht wird.

Mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen und gerade so lang köcheln lassen (5-8 Min.), bis die gewünschte Flüssigkeitsmenge erreicht ist ( je nachdem ob man Antipasti oder Soße machen möchte). Die fertigen Zwiebeln entweder heiß, lauwarm oder kalt servieren.

Tipp: Als Antipasti können die Zwiebeln auch wunderbar schon am Vortag zubereitet werden.

Zucchinirisotto

Dem Titel nach zu urteilen hört sich das nicht so spannend an, aber es schmeckt wirklich phänomenal lecker!

Zucchinirisotto mit Rosmarinzweig, Parmesan und Zucchiniwürfelgarnitur

Für 4 als Beilage/3 als Haupgericht:
300 g Risottoreis
2 mittlere Zucchini (à ca. 200 g)
1 Zwiebel (nicht zu klein)
2 Zehen Knoblauch
4 EL Olivenöl
1,5 EL Butter
1/4 l Weißwein, trocken
900 ml Gemüsebrühe
3 EL Parmesan, gerieben
1 EL frische Rosmarinnadeln, gehackt
1 TL frischer Thymian
1 TL frischer Oregano
Salz/Pfeffer

Zucchini waschen, putzen und würfeln (ca. 1 cm groß). Zwiebel schälen und ebenfalls würfeln. Knoblauch schälen und hacken.

In einem ausreichend großen Topf Butter und Öl erhitzen und zunächst Zwiebelwürfel und gehackten Knoblauch darin für 2 Minuten scharf anbraten. Dann die Zucchiniwürfel hinzufügen und für weitere 5-8 Minuten braten. Wenn Zwiebeln und Zucchiniwürfel anfangen zu bräunen (bevor sie matschig werden) ca. ein gutes Drittel herausnehmen, salzen, pfeffern und als Garnitur beiseitestellen.

Nun den Risottoreis hinzufügen und kurz glasig werden lassen, bevor mit dem Weißwein abgelöscht wird. Die vorbereiteten Kräuter (waschen/hacken) hinzufügen. Nach und nach, immer wenn der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat, weitere Brühe hinzugeben und regelmäßig umrühren, sodass der Reis gleichmäßig gart (die Brühe sollte möglichst warm sein, damit die Temperatur dadurch nicht immer wieder sinkt).

Nach ca. 22-25 Minuten sollte der Reis bissfest gegart sein; die Konsistenz des Risottos sollte sämig, aber nicht flüssig sein. Wenn der Reis die gewünschte Bissfestigkeit hat, vor dem Servieren noch den geriebenen Parmesan unterrühren. Mit Pfeffer und (wenig) Salz abschmecken.

Heißes Risotto anrichten und mit den zuvor abgenommenen Zucchiniwürfeln, eventuell einem Zweig Rosmarin und etwas geriebenem Parmesan garnieren. Buon appetito!

Tipp: Als Beilage passt dieses Risotto hervorragend zu mediterranen Braten (z.B. Schweinelendenbraten).
Wer mag kann auch gemeinsam mit dem geriebenen Parmesan noch 2 EL kleine Kapern unterrühren (Achtung, salzig!).

Schneller Salat mit Aprikose

Ein super fixer Salat, der mit der Kombination aus klassischem Salatgemüse und Obst spielt.

Schneller Salat mit Aprikose

Für 3-4 Portionen:
1/2 Salatgurke
1 rote Paprika
3-4 Aprikosen
1-2 Frühlingszwiebeln
weißer Balsamico
Olivenöl
Salz/Pfeffer

Die Salatgurke waschen, schälen und das wässrige Innere entfernen, bevor man die Gurke würfelt. Die Paprika waschen, putzen und ebenfalls würfeln. Aprikosen waschen, entsteinen und würfeln. Die Frühlingszwiebel(n) putzen und in feine Ringe schneiden.

Alle gewürfelten Zutaten vermengen und mit Salz, Pfeffer, weißem Balsamico und Olivenöl abschmecken. Vor dem Servieren mindestens 15 Minuten durchziehen lassen. Voilà!

Kiwi-Konfitüre mit einem Hauch Orange und Vanille

Man kennt das: Die Kiwis sind ein bisschen zu lang gelegen und noch gut, aber so weich, dass man sie nicht mehr pur essen mag. Was also tun? Na Kiwi-Konfitüre draus kochen!

Kiwi-Konfitüre mit Naturjoghurt und selbtgemachtem Crunchy-Müsli

Für 1 mittelgroßes Glas:
ca. 220 g geschälte Kiwi (4-5 Stück)
ca. 40 g Orangensaft
1 EL Vanilleextrakt
130 g Gelierzucker 2:1

Kiwis schälen. Eine halbe Kiwi beiseitelegen. Die übrige Menge genau abwiegen und durch Orangensaft (gerne frisch gepresst) auf 260 g ergänzen. Nun zu einer homogenen flüssigen Masse pürieren.

Zum Kiwipüree kommt jetzt der Gelierzucker; nochmals kurz durchmixen und in einen Topf geben. Die extra Kiwihälfte in feine Würfel schneiden und bereitstellen.

Jetzt geht’s schnell: Das Kiwipüree unter Rühren zum Kochen bringen. Sobald es zu blubbern anfängt die vorbereiteten Kiwiwürfelchen hineingeben und noch 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Die fertige Konfitüre sofort in ein vorbereitetes Glas (siehe Tipp) füllen ohne den Rand zu bekleckern, Deckel drauf und 5 Minuten auf den Kopf stellen; danach wieder umdrehen und auskühlen lassen. Voilà!

Die Konfitüre schmeckt besonders lecker in Naturjoghurt eingerührt mit etwas Crunchymüsli dazu.

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Tipp: Wenn ich nur Obstverwertung betreibe (s. o.) und deshalb nur wenig Marmelade koche, also 1-2 Gläser, dann bereite ich diese so vor: Sauberes Glas und passenden Deckel in einen sauberen Topf stellen, mit kochendem Wasser übergießen/befüllen und 5 Minuten so stehen lassen. Kopfüber auf ein sauberes Geschirrtuch stellen und dann baldmöglichst mit der frisch gekochten Marmelade befüllen.

Linsen mit marinierten Halloumiwürfeln

Lecker Linsen und Halloumi. Die Marinade wird doppelt verwendet, damit nichts verschwendet wird.

Linsen mit marinierten Halloumiwürfeln

Für 2 Portionen:
200 g Linsen (z.B. Berglinsen)
200 g Halloumi
Saft von einer Limette
1 kleine Chilischote (Menge nach gewünschtem Schärfegrad)
2 kleine Zehen Knoblauch
1 Zweig frischer Rosmarin
1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1/2 TL Koriander, gemahlen
2 EL Olivenöl
evtl. 1-2 EL Weißweinessig
Salz/Pfeffer

Die Linsen nach Packungsanweisung in reichlich Wasser (ohne Salz!) kochen; dauert ca. 20-30 Minuten.

Aus Limettensaft, gehackter Chilischote, 1 EL Olivenöl, gepresstem Knoblauch und gehacktem Rosmarin die Marinade für den Halloumi anrühren. Den Halloumi grob würfeln und marinieren.

Wenn die Linsen bissfest gekocht sind, diese abgießen. Eine Pfanne erhitzen, 1 EL Olivenöl hineingeben und die Halloumiwürfel (ohne Marinade) darin rundherum goldbraun anbraten (ca. 5 Minuten).

Die Marinade wird nun zum Dressing für die Linsen ergänzt; dafür rührt man noch je 1/2 TL gemahlenen Kreuzkümmel und Koriander sowie 1 EL Olivenöl unter die Marinade und vermengt diese dann mit den abgegossenen Linsen. Nun muss der Linsensalat mit Salz, Pfeffer und eventuell 1-2 EL Weißweinessig abgeschmeckt werden.

Serviert wird der lauwarme Linsensalat mit den frisch gebratenen Halloumiwürfeln, garniert eventuell mit einem Zweig Rosmarin.