Aprikosenkuchen mit Pudding und Kokosstreuseln

Diesen Monat stehen Aprikosen auf der Zutatenliste für das feuchtfröhliche Cakebook of Seasons und ich wollte schon ewig einen Kuchen mit Pudding und Kokos backen. Aus diesen Umständen ging dann der unten beschriebene Blechkuchen hervor: säuerliche Aprikosen treffen Pudding und knusprige Kokosstreusel. Lecker!

Aprikosenkuchen mit Pudding und Kokosstreuseln - Stück ohne Rand

Für 1 Blech Kuchen:
Streusel

160 g weiche Butter
160 g Zucker
170 g Mehl
100 g Kokosraspel
1 Prise Salz

Quark-Teig
160 g Magerquark
1 Ei
3 EL Milch
4 EL neutrales Öl
75 g Zucker
1 kräftige Prise Salz
300 g Mehl
1 P. Backpulver

Füllung:
900 g Aprikosen (mit Stein)
500 ml Milch
1 P. Vanillepuddingpulver
75 g Zucker

Zunächst die Streuselmasse zubereiten: Weiche Butter, Zucker, Mehl, Kokosraspel und Salz mit den Fingern zu Streuselmasse verkneten. In Folie gewickelt in den Kühlschrank legen.

Für den Teig Quark, Ei, Milch, Öl, Zucker, Salz und zunächst 150 g Mehl zu einem (Vor-)Teig verrühren, bevor das übrige Mehl mit dem Backpulver vermischt untergeknetet wird.

Ein tiefes Backblech einfetten oder mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Vanillepudding nach Packungsanweisung kochen (500 ml Milch und 40 g Zucker). Den Teig mit dem Nudelholz auf Größe des Bleches ausrollen; dabei einen kleinen Rand hochziehen.

Die Aprikosen waschen, halbieren, entsteinen und gleichmäßig auf dem Teig verteilen (Schnittseite nach unten); übrige 35 g Zucker darüberstreuen. Den Vanillepudding gleichmäßig auf den Aprikosenhälften verstreichen. Zuletzt die Streuselmasse mit den Fingern grobe zerkrümeln und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.

Die Ofentemperatur auf 180°C reduzieren und den Kuchen auf mittlerer Schiene in 35-45 Minuten goldbraun backen.

Cakebook of Seasons (Banner)

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Griechischer-Joghurt-Tarte mit Minze und Rhabarber

Als einen Beitrag zum feuchtfröhlichen Cake Book of Seasons für den Monat Juni habe ich mir diese super erfrischende und sommerlich leichte Tarte mit frischer Minze ausgedacht. Passt perfekt bei heißem Wetter oder auch zum Brunch!

Griechischer-Joghurt-Tarte mit Minze, Rhabarber und Erdbeergarnitur

Für 1 Tarte (28 cm):
140 g Butter
250 g Mehl
1 Ei
100 g Puderzucker

200 g Rhabarber
2 EL brauner Zucker
450 g griechischer Joghurt (10 %)
150 g Frischkäse, natur
1-2 EL Vanillezucker
3 Blatt Gelatine
1 Handvoll Minzblätter

Obst & Minze als Garnitur

Butter, Mehl, Ei und Puderzucker mit dem Rührgerät zu einem Teig verarbeiten; bei Bedarf noch etwas mit den Händen nacharbeiten bis ein glatter Teig entsteht. Diesen gleichmäßig in einer Tarteform (28 cm) verteilen und für 20 Minuten kalt stellen.

Derweil den Rhabarber waschen, putzen und in grobe Stücke (ca. 3-4 cm Länge) schneiden. In einem Topf mit 2 EL braunem Zucker und 3 EL Wasser aufkochen und dann in ca. 5 Minuten gerade eben weich kochen. Zum Auskühlen in den Kühlschrank stellen.

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Den gekühlten Kuchenboden in 20-30 Minuten goldgelb backen, dann auskühlen lassen.

Griechischen Joghurt, Frischkäse und Vanillezucker glattrühren. Die Pfefferminze vorbereiten: Waschen und in feine Streifen schneiden. Das gekühlte Rhabarberkompott bereitstellen.

Die Gelatineblätter in kalten Wasser einweichen und dann in einem kleinen Topf bei niedrieger Hitze unter Rühren schmelzen. Etwa 1 EL der Joghurtmasse einrühren, um die geschmolzene Gelatine zu temperieren; schnell in die Joghurtmasse einrühren.

Die Füllmasse halbieren. Die eine Hälfte mit dem Rhabarberkompott verrühren, die andere mit der vorbereiteten Minze. Nun die beiden Massen abwechselnd in die Tarte einfüllen, sodass eine Art Marmorierung entsteht. Zum Aushärten für mindestens 4 Stunden kühlstellen.

Vor dem Servieren mit frischen Minzblättern und Obst (Erdbeeren, Melone, Johannisbeeren…) garnieren. Voilà!

Tipp: Man kann, je nach Belieben, auch mit mehr Obst garnieren (Tarte ganz bedecken) oder dieses beim Anrichten noch zusätzlich gesondert auf dem Teller beifügen.

Variation: Wer mag nimmt für das Kompott etwas anderes als Rhabarber her. Für Freunde einer alkoholischen Note bietet sich der Einsatz von 1-2 EL Minzlikör in der entsprechenden Hälfte der Füllung mit an.

Apfelküchlein im Bierteig

Ich wollte für Luna’s BlogEvent auch noch unbedingt ein Eiweiß-Rezept einreichen. Apfelküchlein gehen doch eigentlich immer, oder? Und das mit dem Bier macht das ganz interessant.
Fertig gebackene Apfelkücherl

Für 4-5 mittelgroße Äpfel:
4-5 mittelgroße säuerliche Äpfel
2 EL Zucker
etwas Zitronensaft zum Beträufeln
1 Prise Salz
1 Ei
1/8 l Bier
125 g Mehl
1 Eiweiß
7-8 EL Butter
wahlweise Puderzucker/Zimtzucker

Die Äpfel fein abschälen und vorsichtig die Kerngehäuse entfernen; in ca. 1 cm dicke Ringe schneiden, mit Zitronensaft beträufeln und 2 EL Zucker darüberstreuen.

Für den Teig das „ganze“ Ei trennen und die beiden Eiweiß gemeinsam steif schlagen. In einer Rührschüssel Eigelb, die Prise Salz und Bier mit dem Mehl zu einem flüssigen Vorteig verrühren. Das steif geschlagene Eiweiß unterheben.

Eine Pfanne erhitzen und Butter hineingeben. Die Apfelringe durch den Teig ziehen und in der Butter protionsweise rundherum goldbraun braten.

Mit Zimt- oder Puderzucker bestreut servieren.

And the winners are…

Ich freue mich sehr die drei Gewinnerinnen des BlogEvents zum ersten Geburtstag meines Blogs bekannt zu geben:

Ich habe das schlicht und ergreifend ausgelost und dabei die folgenden drei Zahlen gezogen: 5, 3 und 6.

Somit gewinnt Beitrag Nr. 5 (Zimtschneggen) von feuchtfröhlich den Gutschein im Wert von 15 € sowie die Beiträge 3 (Scone-Schnecken gefüllt mit Mohn) von Leckerbox und 6 (Scharfe Schnecken) von leichtlebig jeweils einen Gutschein im Wert von 10 € gewinnen.

Ich möchte mich aber bei allen bedanken, die mitgemacht haben. Ich habe mich gefreut neue Schneckenrezepte entdecken zu können und freue mich schon auf neue Events mit oder auch von euch!

Liste der Event-Einreichungen

Bisher eingereichte Beiträge zum BlogEvent Sei keine Schnecke!

Logo Sei keine Schnecke

1. Kanelbullar – Schwedische Zimtschnecken gebacken von Svenja (HH Roommates)

2. Mohnschnecken und Zimtschnecken von mangoseele

3. Scone-Schnecken gefüllt mit Mohn von Simone (Leckerbox)

4. Hackfleischschnecken von Luna’s Philosophy

5. Zimtschneggen von feuchtfröhlich

6. Scharfe Schneckchen von leichtlebig

7. Hefe-Schnecken von hoetuspoetus

Mein eigener „Beitrag“ (Zimt-Mohnschnecken aus Mürb-Hefeteig) geht natürlich nicht mit in die Auslosung.

Inzwischen steht auch fest, was es zu gewinnen gibt: 3 Gutscheine für die Schönhaberei. An den 1. Platz geht ein Gutschein im Wert von 15 €. An die Plätze zwei und drei jeweils ein Gutschein im Wert von 10 €.

Bei der aktuellen Teilnehmerzahl stehen die Gewinnchancen für jeden Teilnehmer ja noch extrem gut. Aber Konkurrenz belebt das Geschäft, also bitte immer gerne her mit weiteren Beiträgen noch bis 23.02. um 12:00 Uhr mittags.

Nachtrag (27.02.): Es gab noch eine verspätete Einreichung, die zwar nicht mehr zum Event zählt, aber als schneckiges Rezept trotzdem Beachtung finden soll: Zimtschnecken-Kuchen von Essen auf den Tisch.

Sei keine Schnecke! BlogEvent (zum ersten Blog-Geburtstag)

Sei keine Schnecke!

Genau das habe ich mir vor einem Jahr (und ein paar Tagen) gedacht: Seit Ewigkeiten träumst und redest du von einem Kochblog. Jetzt mach das endlich! Und dann hab ich mich getraut und einfach losgelegt.
Und nun bedränge ich schon seit einem Jahr meine Umwelt mit meinen Vorstellungen vom Kochen und Essen. Mein grober Eindruck ist, dass es sogar Leute gibt, die das gar nicht mal so schlecht finden. Das freut mich übrigens total. Jeder „like“ und jeder Kommentar machen meinen Alltag schöner. Danke an alle Beitragenden!

Logo Sei keine SchneckeNun hab ich mir überlegt, dass so ein Geburtstag (anders als mein eigener) irgendeine Feierlichkeit mit sich bringen sollte. Was also tun? Da kam mir neulich beim bloggen zufällig eine Idee, als ich das Rezept für Puddingschnecken gepostet habe. Am selben Tag habe ich auch bei Jeanny von Zucker Zimt & Liebe ein Schneckenrezept entdeckt. Seitdem stolpere ich überall über Schneckenrezepte…Und so war ein Thema für ein BlogGeburtstags-Event gefunden: Sei keine Schnecke!
Das ist ein Thema und eine Aufforderung in einem. Das lässt mein Koch- und mein Sprachwissenschaftlerherz gleichzeitig höher schlagen. Was könnte man sich mehr wünschen?

(Essbare) Schnecken sind so was tolles. Ich finde sie sind auch eine tolle Mitbringsel-Alternative zu Cupcakes und taugen hervorragend als Partyfood, weil kleine handliche Teile. Und sie sehen schön aus. Eine Schnecke ist auch das Logo der aus Italien stammenden SlowFood-Bewegung, die ich für eine gute Sache halte. Und überhaupt und sowieso… 😉

Also, ich bitte um Beiträge rund um das Thema Schnecke. Süße gebackene Schnecken sowieso, aber auch alle anderen Schnecken sind willkommen. Pikant gerollte und „in Schnecken geschnittene“ Rollen, in Schneckenform gebackene Kekse oder Kuchen. Was euch so einfällt. Vielleicht macht ja echt jemand Schnecken…obwohl ich das Rezept dann wahrscheinlich eher weniger nachkochen würde, wäre auch das selbstverständlich ein zulässiger Beitrag.

Die Teilnahmebedingungen lauten wie folgt:

1.) Das Rezept muss zum Thema passen. (Überraschung!)

2.) Das Rezept sollte entweder direkt neu (gepostet) sein
oder
ein Blogpost, der nicht älter ist als meine Puddingschnecken (24.01.2013).

3.) Es ist nur ein Beitrag pro Person/Blog möglich.

4.) Bitte erwähnt ihn eurem Beitragspost das schneckige BlogEvent und verlinkt auf meinen Post hier. Wer mag bindet auch das Event-Logo noch mit ein.

5.) Schreibt mir eine Mail (dotti.kocht{at}gmail.com) mit dem Rezepttitel + Link zu eurem Post, sodass ich hier alle Beiträge auflisten und verlinken kann.

Einsendeschluss ist Samstag, 23.02.2013 um 12:00 Uhr.

Wie ich am Ende entscheide, wer gewinnt, das habe ich noch nicht ganz raus: Entweder ich lose aus oder ich veranstalte ein irgendwie geartetes Voting hier auf dem Blog. Vielleicht helft ihr mir ja bei der Entscheidung? Wofür wärt ihr?
–> Kommentare erwünscht!

Und es soll für die drei Gewinner (wie auch immer sie letztlich gefunden werden mögen) schon irgendeine Kleinigkeit geben. Ich habe aber noch nicht entschieden was. Ihr werdet euch also überraschen lassen müssen.

Prinzipiell gilt aber doch: Dabei sein ist alles, also

Sei keine Schnecke! Mach mit und zeig der Welt, was Schnecken so alles (sein) können!

Nachtrag: Nach ein bisschen Nachdenken habe ich mich nun dafür entschieden kleine Gutscheine für die wunderbare Schönhaberei an die Gewinner zu vergeben (1 x 15 € und 2 x 10 €). Dort findet man auch schon für kleines Geld schöne Sachen, v.a. für Koch- und Backbegeisterte ein echter Traum.