Spargelsalat mit Bärlauchdressing

Passend zur Bärlauchsaison hier ein schönes Salatrezept mit weißem Spargel.

Für 4 Portionen:
1 Bund weißer Spargel
1/2 Bund Bärlauch
1 Frühlingszwiebel
2 EL Weißweinessig
1 EL weißer Balsamico
4 EL Gemüsebrühe
1,5 EL Olivenöl
1/2 TL Zucker
Salz/Pfeffer

Den Spargel schälen, untere Enden abschneiden und in 7-10 Minuten bissfest kochen (Kochwasser mit je 1 TL Zucker und Salz würzen).

Derweil den Bärlauch putzen und fein schneiden. Die Frühlingszwiebel ebenso. Aus den übrigen Zutaten (2xEssig, Gemüsebrühe, Olivenöl, Zucker, Salz, Pfeffer) eine Dressing anrühren; zuletzt geschnittenen Bärlauch und geschnittene Frühlingszwiebel ebenfalls einrühren.

Wenn der Spargel gar ist, aus dem Kochwasser nehmen und auf eine Servierplatte geben; in ca. 4 cm lange Stücke schneiden und sofort/noch heiß mit dem Dressing marinieren. Vor dem Servieren mindestens 15 Minuten durchziehen lassen.

Man kann diesen Spargelsalat lauwarm oder kalt servieren. Lecker schmeckt er immer!

Tipp: Wenn man will, dass es etwas edler aussieht, einfach den Spargel in ganzen Stangen lassen anstatt zerteilen.

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Radieschenmäuse

Essbare Deko. Sieht witzig aus und macht nicht viel Arbeit!

Für 5 Mäuse:
5 Radieschen (am besten ein bisschen größere)

Die Radieschen vom grün befreien (Wurzeln dranlassen!) und gründlich waschen.

Mit einem Messer unterhalb der Wurzel das Radieschen längs quasi halbieren, sodass die Wurzel den Schwanz bildet.

Aus der abgeschnittenen Hälfte oberflächlich zwei dünne Scheibchen als Ohren schneiden. Vorne am Mäuschen mit dem Messer zwei Mal schräg einstechen und die vorbereiteten „Öhrchen“ mit der weißen Seite nach vorne reinstecken.

Fertig!

Bruschette al pomodoro

Ein Klassiker der italienischen Küche: Schnell, simpel, lecker und gesund! Was will man mehr?

Für 2 Portionen als Snack oder 3 als Vorspeise:
1/3-1/2 Stange Baguette
4 Tomaten
1 Zehe Knoblauch
1 TL Aromi per bruschette
1 EL Olivenöl
15 Blätter frisches Basilikum
Salz/Pfeffer

Die Tomaten würfeln und mit den Aromi, dem Olivenöl, dem fein geschnittenen frischen Basilikum sowie Salz und Pfeffer marinieren und zunächst beiseite Stellen.

Das Baguette in fingerdicke Scheiben schneiden und toasten, sodass es schön gebräunt ist. Getoastete Brotscheiben mit Knoblauch einreiben. Dafür braucht man die halbe Zehe. Wer Knoblauch besonders gerne mag, kann die andere Hälfte fein hacken/pressen und ebenfalls zu den Tomatenwürfeln geben.

Zum Anrichten die getoasteten und eingeriebenen Brotscheiben auf einem großen Brette/Servierteller auslegen und die Tomatenwürfel (mit Flüssigkeit) darauf verteilen! Am besten verspeisen, solange die Brotscheiben noch leicht war sind!

Tipp: Wer ein bisschen „dekadent“ sein will und mehr Zeit hat, röstet die Baguettescheiben in einer Pfanne in Olivenöl, anstatt die Schnello-Variante mit dem Toaster zu machen.

Steak-Sandwich mit Dijon-Senf und Rucola

Ich meine ursprünglich habe ich das Rezept von Jamie Oliver, aber ich erinnere mich nicht mehr sooo genau aus welchem seiner Kochbücher… Auf jeden Fall ist es aber megalecker!

Steak-Sandwich mit Dijon-Senf und Rucola
Für 1 Sandwich:
1 Steak vom Rind (ca. 150 g; eine eher dünn geschnittene Scheibe)
1 Zehe Knoblauch
2 Zweige Rosmarin
1 EL Olivenöl
Saft von 1/2 Zitrone
2 TL Dijon-Senf
1/2 Bund Rucola
ca. 1/4 Baguette
Salz/Pfeffer

Den Knoblauch schälen und halbieren. Das rohe Steak mit dem Knoblauch abreiben. Derweil schonmal das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Rosmarin sowie den Knoblauch 1 Minute darin anschwenken, damit das Öl den Geschmack annimmt.

Das Steak von jeder Seite knusprig anbraten; dauert je nach Dicke des Stücks 6-8 Minuten. Zuletzt salzen und pfeffern und mit dem Zitronensaft ablöschen. Von der Hitze nehmen und kurz abgedeckt ruhen lassen, damit sich das Fleisch nochmal ein bisschen entspannt. Wenn der Zitronensaft zu stark verdampft einfach noch 1-2 EL Wasser hinzufügen.

Derweil das Fleisch brät, den Rucola waschen und trocknen. Den Senf bereitstellen und das Baguette längs aufschneiden.

Wenn das Fleisch geruht hat, auf die untere Hälfte des Baguettes mit 2-3 EL von dem entstandenen Bratfond geben und die Hälfte des Rucola darauf verteilen. Dann das gebratene Fleisch von eventuell „unschönen“ Stellen befreien und darauf legen. Den Senf darauf verteilen und mit dem übrigen Rucola belegen, bevor die obere Hälfte vom Baguette darauf gelegt wird.

Tipp: Wem das noch nicht genügt, kann noch 1-2 getrocknete Tomaten mit ins Sandwich geben.

Himbeer-Joghurt-Smoothie

Geht schnell und ist lecker. Mal für zwischendurch oder auch als Dessert.

Himbeer-Joghurt-SmoothieFür einen Smoothie:
100 g Himbeeren
1/2 Banane
100 g Naturjoghurt
1/8 l Milch
3-4 EL Sahne
Saft von 1/2 Zitrone
2 TL Vanillezucker

Alles zusammen in einem Standmixer oder mit Hilfe eines Pürierstabs zu einem homogenen dickflüssigen Drink verarbeiten.

Vegetarisches Blumenkohl-Curry

Hat schon „Bumms“, also wer überhaupt nicht gern scharf ist, für den ist das nichts…

Für 4 Portionen:
1 Zwiebel
600 g Blumenkohl (= 1 mittelgroßer)
2 Kartoffeln
1 EL Pflanzenöl
1-2 EL Currypaste (Schärfegrad nach Geschmack; ich hatte gelbes)
1 Stück Ingwer (daumengroß)
1 Zimtstange
2 EL Apfelessig
400 ml Gemüsebrühe (Instant)
300 g passierte Tomaten
100 g Erbsen
1 kleine Chili (für die echten Scharf-Esser)
8 EL Naturjoghurt

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Kartoffeln ebenso. Den Blumenkohl in Röschen zerteilen. Ingwer schälen, reiben und beiseite stellen. Currypaste, Zimtstange, Essig und Brühe schonmal bereitstellen.

In einem ausreichend großen Topf das Öl erhitzen und die Zwiebeln darin für 2-3 Minuten andünsten. Dann die Gewürze (Currypaste, geriebener Ingwer, Zimtstange) kurz ebenfalls andünsten und mit Essig und Gemüsebrühe ablöschen.

Die gewürfelten Kartoffeln in den Topf geben und für 6-7 Minuten köcheln lassen. Dann die Blumenkohlröschen ebenfalls hinzufügen und nochmals für 10 Minuten garen.

Zuletzt die passierten Tomaten und Erbsen dazu geben und nochmals für 5-10 Minuten köcheln, bis Kartoffel und Blumenkohl gar sind. Mit Salz und evtl. Chili abschmecken und zu Reis servieren. Oben auf das Curry je 2 EL Naturjoghurt verteilen.

Tafelspitz(-brühe)

Für 5 Personen bzw. 3,5 l Brühe:
1,2 kg Tafelspitz
500-600 g Hochrippe
3,5 l Wasser
6 Pfefferkörner
1 Lorbeerblatt
1 Stange Lauch
1 großes Stück Knollensellerie
2 Karotten
1 Tomate
Salz

Das Wasser in einen großen Topf geben und die Hochrippe im kalten Wasser zusetzen. Wenn das Wasser kocht den Tafelspitz hinzufügen. Die Pfefferkörner und das Lorbeerblatt ebenfalls hinzufügen.

Wenn sich auf der Brühe Schaum bildet, diesen einfach mit einem Schaumlöffel abschöpfen. So wird die Brühe nachher klarer.

Nach 45 Minuten Kochzeit das geputzte Gemüse (Lauch, Knollensellerie, Karotten und Tomate) hinzufügen und für weitere 30-45 Minuten köcheln lassen.

Die Brühe nochmal mit Salz abschmecken, wenn alles fertig gekocht ist.

Das Fleisch passt wunderbar zusammen mit Salzkartoffeln, Blaukraut und Senf mit frisch geriebenem Meerrettich oder alternativ nur mit Salzkartoffeln und Schnittlauch-Dip mit Meerrettich und Radieschen.

Die Brühe kann als Basis für allerlei andere Suppen oder Sülze verwendet werden.

Jetzt neu mit Fotos!

dottikocht

Es ist zu einfach es selbst zu machen, sodass der Verzehr von Tiefkühl- oder Dosenprodukten in diesem Fall beinah einer Sünde gleichkommt.

Für 5 Portionen als Beilage:

1/2 Kopf Blaukraut
1 Zwiebel
2 Äpfel
3 EL Pflanzenöl
300 ml Brühe (Instant)
1/4 l Rotwein
1 EL Zucker
4 EL Rotweinessig
3 EL Marmelade (Preisel- oder Johanisbeere)
1-2 TL Speisestärke
Salz/Pfeffer

Das Kraut in feine Streifen schneiden (entweder mit einem Hobel oder einem scharfen Messer). Die Zwiebel schälen und längs (nicht wie sonst quer) in Halbringe schneiden. Die Äpfel schälen und in Würfel schneiden.

Das Öl in einen großen Topf geben, wenn es heiß ist die Krautstreifen und Zwiebel darin für 5 Minuten andünsten. Den Zucker untermischen und alles mit dem Rotweinessig ablöschen, bevor auch der Wein und 2/3 der Brühe dazukommen. Apfelwürfel sowie Marmelade untermischen. Alles zusammen für 30-45 Minuten bei niedriger Hitze, mit Deckel drauf, köcheln und gelegentlich…

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Zitronig marinierte Hühnerbrustfilets mit Rucola-Krautsalat und gebratenen Austernpilzen

Ist heute in Zusammenarbeit mit meiner Mama spontan in der Küche entstanden. Die Kombi ist wirklich passend. Ich war von dieser Krautsalatvariante total angetan; mal was anderes, finde ich!

Für 3 Personen:
3-4 Hühnerbrustfilets, mit Haut und ohne Knochen
Saft von 1 Zitrone
1 EL frischer Rosmarin
1,5 EL Olivenöl
1/2 TL Bruschettagewürz (kann dieses wärmstens empfehlen: Aromi per bruschette)
1/2 Kopf Weißkraut (mittelgroß)
1 Karotte
1 Frühlingszwiebel
1/2 Bund Rucola
6 EL Kräuteressig
1 EL Olivenöl
150 g Austernpilze
2 TL Olivenöl
Salz/Pfeffer
1 große Tasse Basmatireis

Aus dem Zitronensaft, etwas Pfeffer, dem Rosmarin (bei großen Nadeln grob hacken), dem Bruschettagewürz und 1 TL Olivenöl eine Marinade anrühren und die Hühnerfilets für 20 Minuten darin marinieren.

In der Zwischenzeit das Kraut reiben, die Karotte schälen und ebenfalls reiben und in einer Schüssel mit einem beschwerten Teller für ca. 15 einschweren. Derweil die Frühlingszwiebel putzen und in Ringe schneiden. Den Rucola waschen und grob hacken. Zur eingeschwerten Kraut-Karotten-Mischung die Frühlingszwiebel und den Rucola hinzufügen, salzen, pfeffern und mit Essig und Öl marinieren. Ordentlich durchmischen.

Nebenbei den Reis entsprechend der Packungsanweisung „starten“.

In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen und die marinierten Hühnerbrüste (zunächst ohne Marinade) darin rundherum anbraten (Hautseite zuerst, damit sie knusprig wird), bis sie quasi durch sind; dauert ca. 5-10 Minuten. Die Marinade anfangs nicht mit in die Pfanne geben, sondern für später beseitestellen und mit 6 EL Wasser etwas strecken, damit nachher etwas mehr „Soße“ entsteht.

In einer weiteren Pfanne 2 TL Olivenöl erhitzen und die geputzten Austernpilze darin von beiden Seiten schön braun anbraten. Nach ca. 5 Minuten mit Salz und Pfeffer würzen und warmstellen.

Wenn die Hühnerfilets quasi durch sind, mit der gestreckten Marinade aufgießen und etwas salzen. Die Marinade noch 1-2 Minuten köcheln lassen und dann alle Komponenten zusammen auf einem Teller anrichten.

Rote-Beete-Risotto mit Birne und Walnuss

Die Farbe ist der Kracher und der Geschmack kann da locker mithalten! Inspiration dafür hab ich mir während einem Kurztrip nach Bremen in der Küche13 geholt.


Für 2 Personen:
3 EL Olivenöl
200 g Risottoreis
1 mittelgroße Zwiebel
2-3 Stück rote Beete
1-2 Birnen
150 ml Weißwein, trocken
500-700 ml Brühe
50 g Walnüsse
6 EL geriebener Parmesan
Salz/Pfeffer

Die rote Beete im rohen Zustand schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Brühe in einem Topf zum Kochen bringen und die Rote-Beete-Würfelchen 5 Minuten darin ankochen und dann herausholen (die Brühe nicht wegkippen!). Während die Beete kocht, die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Birne schälen und ebenfalls in Würfelchen schneiden; zwei Spalten für die Deko beiseite legen.

Das Olivenöl in einen ausreichend großen Topf geben und den Reis sowie die Zwiebeln für ca. 2 Minuten darin glasig dünsten. Dann mit dem Weißwein ablöschen und etwas von der (durch die Beete schön rosa gefärbte) Brühe aufgießen. Unter gelegentlichem umrühren auf mittlerer Hitze köcheln und immer wieder etwas Brühe nachgießen.

Nach ca. 5 Minuten die angekochten Beete-Würfel hinzufügen und einfach mitkochen. Dann nach weiteren 5 Minuten auch die gewürfelte Birne hinzufügen und ebenfalls mitgaren. Die Walnüsse sehr grob hacken; zwei halbe Nüsse für die Garnitur zur Seite legen.

Wenn der Reis nach ungefähr 20 Minuten Gesamt-Kochzeit bissfest gar ist, die Walnüsse und 4 EL von dem geriebenen Parmesan unterrühren. Nochmals mit etwas Pfeffer und bei Bedarf Salz abschmecken.

Auf zwei Tellern anrichten, mit dem übrigen Parmesan bestreuen und jeweils mit der Birnenspalte und der halben Walnuss garnieren.

Tipp: Wer vorgekochte rote Beete verwendet, soll das bisschen an Saft, was im Päckchen ist ins Risotto geben (für die Farbe) und die Rote-Beete-Würfel erst kurz vor Schluss hineingeben und quasi nur noch erhitzen.