And the winners are…

Ich freue mich sehr die drei Gewinnerinnen des BlogEvents zum ersten Geburtstag meines Blogs bekannt zu geben:

Ich habe das schlicht und ergreifend ausgelost und dabei die folgenden drei Zahlen gezogen: 5, 3 und 6.

Somit gewinnt Beitrag Nr. 5 (Zimtschneggen) von feuchtfröhlich den Gutschein im Wert von 15 € sowie die Beiträge 3 (Scone-Schnecken gefüllt mit Mohn) von Leckerbox und 6 (Scharfe Schnecken) von leichtlebig jeweils einen Gutschein im Wert von 10 € gewinnen.

Ich möchte mich aber bei allen bedanken, die mitgemacht haben. Ich habe mich gefreut neue Schneckenrezepte entdecken zu können und freue mich schon auf neue Events mit oder auch von euch!

Kapern-Senf-Soße

Diese Soße geht schnell, schmeckt lecker und ist vielfältig einsetzbar.

Kapern-Senf-Soße auf Rinderminutensteaks dazu Kartoffelbrei

Für 2-3 Portionen:
1 Zwiebel
1 EL Butter
50 ml Weißwein
150 ml Sahne
1,5 EL Dijon-Senf
2 EL kleine Kapern (aus dem Glas)
2 EL Petersilie, gehackt
Salz/Pfeffer

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. In einem Topf/einer Pfanne die Butter erhitzen und die Zwiebel darin 1-2 Minuten anschwitzen.

Mit dem Weißwein ablöschen und diesen fast ganz verkochen lassen. Mit der Sahne aufgießen und den Senf hinzufügen. Einige Minuten auf mittlerer Hitze sämig einkochen.

Zuletzt die Kapern hinzufügen sowie 1-2 EL von deren Flüssigkeit. Die gehackte Petersilie dazugeben und die Soße mit Pfeffer sowie evtl. noch etwas Salz abschmecken.

Tipp: Die Soße passt zu Fisch, Rinderminutensteaks oder auch gekochten Eiern; als Beilage bieten sich v.a. Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree an.

Kleine Marzipan-Nuss-Hörnchen

Da ich mit fertigem Blätterteig arbeite, sind diese Hörnchen ratz-fatz zubereitet.

Kleine Marzipan-Nuss-Hörnchen

Für 8 Hörnchen:
1 Packung Blätterteig (275 g, Rechteck)
30 g Marzipan
30 g Mandeln, gemahlen
3-4 EL Milch
1 Löffelbiskuit (die etwas größere Sorte)
2 TL Zucker
3 Tropfen Vanillearoma

Backofen auf 200 °C Unter-/Oberhitze vorheizen.

Löffelbiskuit in einer Tüte mit dem Nudelholz zermahlen und in eine Schüssel geben. Für die Füllung das Marzipan etwas weich kneten und dann mit Hilfe einer Gabel mit allen übrigen Zutaten (Löffelbiskuitpulver, Milch, Mandeln, Zucker und Vanillearoma) in der Schüssel gründlich vermengen. Milch und Mandeln gründlich vermengen.

Blätterteig entrollen und zunächst vierteln. Jedes Viertel noch einmal diagonal in zwei Dreiecke teilen. Bei jedem Dreieck auf das kurze Ende ca. 1 TL Füllung geben. Die Hörnchen einrollen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Blech 15-20 Minuten im vorgeheizten Ofen backen bis sie leicht gebräunt sind.

Schmecken vor allem lauwarm seeeehr lecker!

Liste der Event-Einreichungen

Bisher eingereichte Beiträge zum BlogEvent Sei keine Schnecke!

Logo Sei keine Schnecke

1. Kanelbullar – Schwedische Zimtschnecken gebacken von Svenja (HH Roommates)

2. Mohnschnecken und Zimtschnecken von mangoseele

3. Scone-Schnecken gefüllt mit Mohn von Simone (Leckerbox)

4. Hackfleischschnecken von Luna’s Philosophy

5. Zimtschneggen von feuchtfröhlich

6. Scharfe Schneckchen von leichtlebig

7. Hefe-Schnecken von hoetuspoetus

Mein eigener „Beitrag“ (Zimt-Mohnschnecken aus Mürb-Hefeteig) geht natürlich nicht mit in die Auslosung.

Inzwischen steht auch fest, was es zu gewinnen gibt: 3 Gutscheine für die Schönhaberei. An den 1. Platz geht ein Gutschein im Wert von 15 €. An die Plätze zwei und drei jeweils ein Gutschein im Wert von 10 €.

Bei der aktuellen Teilnehmerzahl stehen die Gewinnchancen für jeden Teilnehmer ja noch extrem gut. Aber Konkurrenz belebt das Geschäft, also bitte immer gerne her mit weiteren Beiträgen noch bis 23.02. um 12:00 Uhr mittags.

Nachtrag (27.02.): Es gab noch eine verspätete Einreichung, die zwar nicht mehr zum Event zählt, aber als schneckiges Rezept trotzdem Beachtung finden soll: Zimtschnecken-Kuchen von Essen auf den Tisch.

Tandoori-Curry mit Huhn und Gemüse

Schnell, einfach und lecker. Ein bisschen geschummelt, weil die Currypaste schon fertig ist, aber trotzdem… 😉

Tandoori-Curry mit Huhn und Gemüse auf Reis

Für 2-3 Portionen:
150 g Reis, trocken
1 Packung Tandoori-Currypaste (80 g)
300 g Hühnerbrust
1 Zucchino
1 Zwiebel
1 Karotte
2 EL Öl
75 ml Brühe
50 ml Sahne
1 Frühlingszwiebel
6 EL Joghurt, natur
3 EL frischer Koriander, gehackt
Salz/Pfeffer

Da der Reis in der Regel am längsten braucht (hängt von der Sorte ab), diesen zuerst nach Packungsanweisung zusetzen. Dann das Gemüse waschen, putzen und in größere (mundgerechte) Würfel schneiden. Die Hühnerbrust waschen, trocknen und ebenfalls in mundgerechte Stückchen zerteilen.

In einer großen Pfanne das Öl erhitzen und zunächst die Hühnerbruststückchen rundherum darin anbraten. Nach ca. 4-5 Minuten das gewürfelte Gemüse hinzufügen und für weitere 5 Minuten braten.

Nun die Tandoori-Currypaste hinzufügen und 1-2 Minuten anschwitzen, bevor mit der Brühe und der Sahne aufgegossen wird. Das Curry in 10-15 Minuten auf mittlerer Hitze sämig einkochen lassen; dabei gelegentlich umrühren, damit nichts anbrennt.

In der Zeit kann der Joghurtdip vorbereitet werden: Joghurt dafür einfach mit gehacktem Koriander, Salz und Pfeffer würzig abschmecken. Die Frühlingszwiebel waschen, putzen und in feine Ringe schneiden; diese dienen als Garnitur und verleihen dem Gericht nochmals eine extra frische Note.

Wenn das Curry fertig ist, dieses auf dem Reis anrichten, einen Klecks Joghurtdip darauf geben und mit Frühlingszwiebelringen garniert servieren.

Tipp: Alternativ zum Reis kann natürlich auch Naan-Brot oder Couscous als Beilage verwendet werden. Auch das verwendete Gemüse kann man nach Geschmack variieren.

Schneller Secc-O-Fenchel

Ich hatte noch einen guten Schluck Secco im Kühlschrank, ebenso wie Fenchel, der gegessen werden wollte. Dazu den Klassiker Orange und voilà!

Geschmorter Fenchel mit eigenem Grün als Garnitur

Für 2-3 Portionen:
2 Knollen Fenchel
100 ml Orangensaft
100 ml Secco
1 Zehe Knoblauch
2 Schalotten
3 EL Olivenöl
1 TL Thymian, getrocknet
Salz, Pfeffer, Chilipulver

Die Schalotten schälen und längs in Streifen schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Schalotten mit dem Knoblauch darin 2-3 Minuten anbraten.

Derweil den Fenchel putzen, waschen und sechsteln; wenn schönes Grün oben dran ist als Garnitur aufheben. Die Fenchelsechstel zu den Schalotten in die Pfanne geben und von jeder Seite ca. 1 Minute anbraten.

Mit Orangensaft und Secco aufgießen sowie mit Thymian, Salz, Pfeffer und Chilipulver (nach Geschmack) würzen und für ca. 10 Minuten köcheln lassen, sodass die Flüssigkeit reduziert wird und der Fenchel gerade durchgegart ist.

Aufbewahrtes Fenchelgrün hacken und vor dem Servieren darüberstreuen.

Tipp: Dazu passt ein Salat und/oder Salzkartoffeln

Zimt-Mohnschnecken aus Mürb-Hefeteig

Nachdem ja mein eigenes BlogEvent aktuell zu schneckigen Rezepten auffordert, war klar, dass ich nochmal Schnecken backen muss dieser Tage. Beim Bäcker hat mich dann der alte Klassiker angelächelt, woraufhin ich mich ganz banal für Mohnschnecken entschieden habe. Die Teigmischung macht das ganze allerdings doch zu einer neuen Variante, so meine ich.

Zimt-Mohnschnecken mit Zuckerguss

Für ca. 14 Schnecken:
Hefeteig
30 g frische Hefe
150 ml Milch
250 g Dinkelmehl
10 g Zucker
1/2 TL Salz

Mürbteig
75 g Rohrzucker
125 g Butter (kalt)
1 Eigelb (Kl. M)
200 g Mehl

Zimt-Mohnfüllung
160 g gemahlenen Mohn
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 ml Sahne
1 Eiweiß
1 EL Speisestärke
1 TL Zimt

Zuckerguss
80 g Puderzucker
1 EL Sauerrahm

Zunächst den Hefeteig zubereiten: Dafür die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Mehl, Zucker und Salz zugeben und mit den Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig zugedeckt an einem schön warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.

Nun den Mürbeteig zubereiten: Das Ei trennen. Das Eiweiß für die Füllung beiseite stellen. Dann den braunen Zucker mit der kalten Butter und dem Eigelb verkneten (am besten geht das mit einer Hand; nicht beide, sonst klebt alles!). Dann das Mehl unterkneten; aber nur so lange wie nötig kneten. Sobald ein glatter Teig entstanden ist, diesen in Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank kalt stellen (bis der Hefeteig fertig gegangen ist).

Vor dem nächsten Arbeitsschritt den Ofen auf 190° C Ober-/Unterhitze vorheizen sowie zwei Bleche mit Backpapier versehen.

Wenn der Hefeteig bereit ist, diesen händisch mit dem Mürbeteig verkneten bis der Teig eine marmorierte Struktur hat. Dann auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (30 x 40 cm) ausrollen.

Nun die Füllung zubereiten. Dafür alle Zutaten (gemahlenen Mohn, Zucker, Vanillezucker, Sahne, Eiweiß, Speisestärke und Zimt) zu einer homogenen Masse verrühren. Diese gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig verstreichen. Dabei an einer langen Seite 2 cm Rand lassen, damit beim Rollen die Füllung nicht so rausquillt. Aufrollen und mit einem großen scharfen Messer in ca. 2,5 cm dicke Schnecken schneiden und mit ausreichend Abstand auf die vorbereiteten Bleche verteilen.

Die Schnecken im vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten backen. Nach 15 Minuten Backzeit die Bleche vertauschen, damit alles gleichmäßig backt.

Wenn die Schnecken ausgekühlt sind mit Zuckerguss garnieren. Für diesen einfach 80 g Puderzucker mit 1 EL Sauerrahm glattrühren. Wer sich so lang gedulden kann, der genießt die Schnecken erst, wenn der Guss ausgehärtet ist. Voilà!

Fruchtiger Sahnequark mit Amarettinibröseln

Zu Weihnachten habe ich mir selbst ein Fruchtpulver-Geschenkset von Spice for Life gegönnt. Und dann stand das bei mir rum, weil ich erstmal keine Idee hatte, was damit zu machen wäre. Hier jetzt meine erste Anwendung: Eine einfache und superschnelle Nachspeise.

Für 4 Portionen:
350 g Magerquark
125 g Sahne
6 TL Fruchtpulver (ich hatte Johannisbeere)
60 g Zucker
3 TL Vanillezucker
60 g Amarettini

Die Sahne mit dem Zucker und Vanillezucker steif schlagen. Quark und Fruchtpulver unterrühren.

Kurz vor dem Servieren die Amarettini grob zerbröseln und untermengen. In Schüsseln verteilen und mit Minze garniert servieren.

Sei keine Schnecke! BlogEvent (zum ersten Blog-Geburtstag)

Sei keine Schnecke!

Genau das habe ich mir vor einem Jahr (und ein paar Tagen) gedacht: Seit Ewigkeiten träumst und redest du von einem Kochblog. Jetzt mach das endlich! Und dann hab ich mich getraut und einfach losgelegt.
Und nun bedränge ich schon seit einem Jahr meine Umwelt mit meinen Vorstellungen vom Kochen und Essen. Mein grober Eindruck ist, dass es sogar Leute gibt, die das gar nicht mal so schlecht finden. Das freut mich übrigens total. Jeder „like“ und jeder Kommentar machen meinen Alltag schöner. Danke an alle Beitragenden!

Logo Sei keine SchneckeNun hab ich mir überlegt, dass so ein Geburtstag (anders als mein eigener) irgendeine Feierlichkeit mit sich bringen sollte. Was also tun? Da kam mir neulich beim bloggen zufällig eine Idee, als ich das Rezept für Puddingschnecken gepostet habe. Am selben Tag habe ich auch bei Jeanny von Zucker Zimt & Liebe ein Schneckenrezept entdeckt. Seitdem stolpere ich überall über Schneckenrezepte…Und so war ein Thema für ein BlogGeburtstags-Event gefunden: Sei keine Schnecke!
Das ist ein Thema und eine Aufforderung in einem. Das lässt mein Koch- und mein Sprachwissenschaftlerherz gleichzeitig höher schlagen. Was könnte man sich mehr wünschen?

(Essbare) Schnecken sind so was tolles. Ich finde sie sind auch eine tolle Mitbringsel-Alternative zu Cupcakes und taugen hervorragend als Partyfood, weil kleine handliche Teile. Und sie sehen schön aus. Eine Schnecke ist auch das Logo der aus Italien stammenden SlowFood-Bewegung, die ich für eine gute Sache halte. Und überhaupt und sowieso… 😉

Also, ich bitte um Beiträge rund um das Thema Schnecke. Süße gebackene Schnecken sowieso, aber auch alle anderen Schnecken sind willkommen. Pikant gerollte und „in Schnecken geschnittene“ Rollen, in Schneckenform gebackene Kekse oder Kuchen. Was euch so einfällt. Vielleicht macht ja echt jemand Schnecken…obwohl ich das Rezept dann wahrscheinlich eher weniger nachkochen würde, wäre auch das selbstverständlich ein zulässiger Beitrag.

Die Teilnahmebedingungen lauten wie folgt:

1.) Das Rezept muss zum Thema passen. (Überraschung!)

2.) Das Rezept sollte entweder direkt neu (gepostet) sein
oder
ein Blogpost, der nicht älter ist als meine Puddingschnecken (24.01.2013).

3.) Es ist nur ein Beitrag pro Person/Blog möglich.

4.) Bitte erwähnt ihn eurem Beitragspost das schneckige BlogEvent und verlinkt auf meinen Post hier. Wer mag bindet auch das Event-Logo noch mit ein.

5.) Schreibt mir eine Mail (dotti.kocht{at}gmail.com) mit dem Rezepttitel + Link zu eurem Post, sodass ich hier alle Beiträge auflisten und verlinken kann.

Einsendeschluss ist Samstag, 23.02.2013 um 12:00 Uhr.

Wie ich am Ende entscheide, wer gewinnt, das habe ich noch nicht ganz raus: Entweder ich lose aus oder ich veranstalte ein irgendwie geartetes Voting hier auf dem Blog. Vielleicht helft ihr mir ja bei der Entscheidung? Wofür wärt ihr?
–> Kommentare erwünscht!

Und es soll für die drei Gewinner (wie auch immer sie letztlich gefunden werden mögen) schon irgendeine Kleinigkeit geben. Ich habe aber noch nicht entschieden was. Ihr werdet euch also überraschen lassen müssen.

Prinzipiell gilt aber doch: Dabei sein ist alles, also

Sei keine Schnecke! Mach mit und zeig der Welt, was Schnecken so alles (sein) können!

Nachtrag: Nach ein bisschen Nachdenken habe ich mich nun dafür entschieden kleine Gutscheine für die wunderbare Schönhaberei an die Gewinner zu vergeben (1 x 15 € und 2 x 10 €). Dort findet man auch schon für kleines Geld schöne Sachen, v.a. für Koch- und Backbegeisterte ein echter Traum.