Polenta-Pizza mit gerösteten Paprika

Ich hatte Lust Polenta zu verarbeiten und war ein paar Tage zuvor über ein ähnliches Rezept gestolpert. Daraus ist dann dieses vegetarische Gericht entstanden.
Gebackene Polenta-Pizza (Nahaufnahme)

Für 1 Blech (2-4 Portionen):
200 g Polenta
800 ml Brühe
5 Stück getrocknete Tomaten
1 EL Olivenöl

6 EL Dosentomaten, gehackt oder Passata

2 Paprika (gelb/rot)
1 Zucchino
10 Oliven ohne Kern
1 EL Olivenöl
1/2 TL Thymian, getrocknet
Salz/Pfeffer
1 Kugel Mozzarella

Den Ofen auf 200 °C vorheizen. Die Paprika halbieren, entkernen und waschen; mit der Hautseite nach oben auf ein Blech ca. 20 Minuten im Ofen unter den Grill legen bis die Haut schwarz wird/Blasen wirft.

800 ml Brühe zum Kochen bringen. Polenta abwiegen und mit klein geschnittenen getrockneten Tomaten in die kochende Brühe einrühren. Von der Platte nehmen und ca. 15 Minuten quellen lassen; nach etwa 5 Minuten nochmals durchrühren.

Während die Polenta quillt die gerösteten Paprika häuten, in Streifen schneiden und mit Thymian, Salz, Pfeffer sowie mit 1 EL Olivenöl marinieren. Die Zucchini waschen und mit dem Sparschäler längs in dünne lange Scheiben schneiden (Foto). Die Oliven in Ringe schneiden. Mozzarella in Streifen schneiden.

Die fertig gequollene Polenta auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech streichen und die Dosentomaten gleichmäßig darauf verteilen. Ebenso die übrigen vorbereiteten Belagzutaten auf die „Pizza“ geben. Eventuell nochmals mit etwas Salz und Pfeffer würzen. Zuletzt die Mozzarellastreifen zuoberst verteilen.

Im vorgeheizten Backofen für 20-25 Minuten backen, bis der Mozzarella geschmolzen und schön gebräunt ist. Dazu passt ein frischer Salat.

Rezept als PDF

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Den Gewinnern herzlichen Glückwunsch!

So, die Frist ist abgelaufen. Die Gewinner wollen gefunden werden.
Leider war die Teilnehmerzahl ja ziemlich gering, was mir allerdings das Auslosen sehr erleichtert, da ich das Ganze jetzt old-school händisch machen konnte: Ich hab also die Namen auf Zettel geschrieben und für jedes Kochbuch einen „Lostopf“ gebildet und dann die Gewinner ganz einfach und unspektakulär gezogen.

Da es für Senta Berger traurigerweise keine Bewerber gab, obwohl ich das Kochbuch echt sehr schön finde, habe ich mit dem Verlag gesprochen, ob ich nicht doch zweimal „Österreich vegetarisch“ vergeben darf und sie haben freundlicherweise zugestimmt. Ich finde das besonders nett, da dieses Kochbuch erst grade ganz neu erschienen ist bzw. sogar erst Ende dieser Woche am 21. September erscheint und mir wirklich sehr vielversprechend erscheint. Ein tolles Thema hat es auf jeden Fall.

Es freut mich sehr die folgenden drei Gewinner bekannt zu geben:

1.) GriesLee und 2.)Rebecca von feuchtfroehlich gewinnen „Österreich vegetarisch“,

während 3.) Luna von Luna’s Philosophy die hoffentlich glückliche neue Besitzerin des „Hüttenkochbuchs“ wird!

Ich hoffe die anderen sind nicht zu enttäuscht und, sollte ich bei der nächsten großen „Klick-Marke“ wieder etwas ähnliches veranstalten, auch wieder dabei. Es würde mich sehr freuen.

HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH den drei Gewinnern und viel Freude mit den Kochbüchern!!!

Ich möchte mich auch nochmals ganz besonders beim Christian Brandstätter Verlag bedanken, dass er mein Gewinnspiel gesponsert hat und prinzipiell dafür, dass dort die Bemühungen immer neue schöne Kochbücher zu produzieren so konsequent verfolgt werden. DANKESCHÖN!

Pasta mit Cheddar und Blumenkohl

Eine Art Maccheroni and cheese grob nach einem Rezept von Jamie Oliver.
Pasta mit Cheddar und Blumenkohl

Für 3-4 Portionen:
550 g Nudeln (eine kurze röhrenförmige Sorte, z.B. Maccheroni, Penne)
500 g Blumenkohl
200 g Cheddar
200 g Sauerrahm
4-6 EL frische Petersilie, gehackt
Salz/Pfeffer

Nudelwasser mit Salz in einem ausreichend großen Topf aufsetzen. Den Topf aber nicht zu voll machen, weil der Blumenkohl bei den Nudeln mitgekocht wird und sonst alles überkocht.

Den Blumenkohl putzen und in Mini-Röschen zerteilen.

Den Cheddar reiben und in einer Schüssel, die für den Nudeltopf als Wasserbad geeignet ist, mit dem Sauerrahm sowie der gehackten Petersilie vermengen; mit Salz und Pfeffer würzen.

Wenn das Nudelwasser sprudelnd kocht, die Nudeln hineingeben. Je nach Kochzeit der Nudeln den Blumenkohl etwas später hinzufügen, sodass dieser ca. 8 Minuten mitgekocht wird. Den Nudel-Topf gleichzeitig als Wasserbad für die Cheddarmischung verwenden; diese unter gelegentlichem Rühren zu einer homogenen Masse schmelzen lassen und dann kurz zur Seite stellen.

Wenn die Nudeln und der Blumenkohl fertig gekocht sind, die Nudeln abgießen, wieder in der leeren Topf geben und mit der Cheddarmasse verrühren. Eventuell nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken und heiß servieren.

Als Garnitur eignet sich etwas frische Petersilie.

Tipp: Dazu passt ein frischer Salat.

10.000 Klicks, 9 Monate, 135 Artikel, 28 Kategorien, 233 Schlagwörter, 271 Kommentare und 1 GEWINNSPIEL

Ich möchte mich bedanken. Bedanken, bei allen, die mich bei meinem Kochblog-Projekt unterstützt haben, bei meinen „Lesern“, „Nachkochern“ und allen Interessierten! Es macht so viel Freude Feedback zu bekommen und dadurch das Gefühl zu haben, dass es mir in der Tat gelingt meine Liebe zum Kulinarischen weiterzugeben.

So eine Marke bringt einen dann auch ein bisschen ins Grübeln. Was könnte ich ändern? Was kann ich noch verbessern? Mir ist dazu Folgendes eingefallen: Ich will mich in Zukunft bemühen, zu jedem Rezept ein drucktaugliches PDF bereitzustellen, ohne Bilder und viel Schnickschnack, einfach nur zum Drucken. Ich hoffe darüber freut sich der eine oder andere. Für alle existierenden Rezepte bemühe ich mich nach und nach die PDFs noch nachzuliefern.

Als zusätzliches Dankeschön für meine fleißigen „Klicker“ möchte ich jetzt, anlässlich dieses 10.000sten Klicks, ein Gewinnspiel veranstalten. Dieses wird freundlicherweise vom Christian Brandstätter Verlag gesponsert, der mir dafür drei Kochbücher aus seinem tollen Programm zur Verfügung stellt.Logo Brandstätter Verlag

Wer am Gewinnspiel teilnehmen und eines der Kochbücher gewinnen möchte, hinterlässt bitte einfach unter diesem Post einen Kommentar, welches der verlosten Kochbücher er gerne hätte, falls er unter den Gewinnern sein sollte, und warum es eben dieses sein soll.
Zudem schreibt ihr mir dann noch eine Email (dotti.kocht {at} gmail. com) mit euren Kontaktdaten (Name und Adresse, wohin das Kochbuch im Fall des Falls verschickt werden soll.)
Achtet darauf, dass ich am Ende dazu in der Lage bin, euren Kommentar mit der Email in Verbindung zu bringen, sonst kann ich die Gewinner nicht benachrichtigen und per Post beglücken lassen.

Wer eine Chance auf das Wunsch-Kochbuch seiner Wahl haben will, der erfüllt einfach die oben stehenden Bedingungen (Kommentar + E-mail) bis spätestens Freitag, den 14.09.2012 um 24 Uhr (Mitternacht). Die Gewinner ermittle ich zu 100 % durch eine Zufallswahl und benachrichtige sie dann per Email bzw. gebe hier eine kurze Meldung raus, wer die Glücklichen sind. Ich freue mich über zahlreiche Teilnahme!

Der Versand erfolgt innerhalb Deutschlands, Österreichs und der Schweiz.

Ich besitze unheimlich viele Bücher aus dem Brandstätter-Sortiment und wurde bisher noch nie enttäuscht. Der Verlag bringt jedes Jahr neben Kunst- und Bildbänden sowie Lifestyle-Büchern auch viele wunderbare Kochbücher heraus. Darunter finden sich viele, die thematisch in Österreich angesiedelt sind, da der Verlag seinen Sitz in Wien hat. Neben Basiskochbüchern (wie den Plachutta-Kochschulen u.ä.), hat der Verlag zudem auch schon Promi-Kochbücher oder speziell vegetarische Küchenwerke in die Buchläden gebracht. Das gesamte Sortiment an Kochbüchern kann ich jetzt hier unmöglich beschreiben, aber ich empfehle wärmstens jedem mal einen ausführlichen Blick auf die Homepage des Verlags zu werfen!

Aber nun zu den Werken, die mir der Verlag freundlicherweise für das Gewinnspiel zur Verfügung stellt:

1) Das Hüttenkochbuch von Christian & Markus Winkler (erschienen Sept 2010) – Wenn man den Titel liest/hört, dann denkt man ja erstmal nur an Germknödel mit Vanillesoße und Jägertee, aber dieses Buch hat viel mehr als das zu bieten.
Cover Das HüttenkochbuchDie beiden Autoren zeigen was alles zur alpenländischen Küche zu zählen ist und, dass dahinter viel mehr steckt, als man meint. Dieses echt superschön gestaltete Kochbuch bietet eine große Palette an Rezepten, die wirklich super beschrieben werden, sodass sie jedermann erfolgreich nachkochen kann. Das Spektrum reicht von den wohl erwarteten bodenständigen Klassikern über Frühstück bis hin zu schon etwas ausgefalleneren und international beeinflussten Fisch- und Fleischrezepten.
Zusätzlich gibt es natürlich ein extra Kapitel über Süßes und auch Basics und Tipps für Proviant sind enthalten. Ebenso sind Vorspeisen und Suppen jeweils extra Kapitel gewidmet.
Die tollen Fotos im Buch machen wirklich Lust auf Kochen und auf einen Hüttenurlaub. Abschließend gibt es noch ein paar Hüttentipps, damit man weiss, wo man die Originalerfahrung machen kann. Für Hüttenfans ein Muss. Für alle anderen eine Anregung doch zu ebensolchen zu werden! ➸ Zum Eintrag auf cbv.at

2) Senta Berger – Rezepte meines Lebens ( erschienen Aug 2010) – Als ich gehört habe, dass es ein Senta Berger Kochbuch gibt, dachte ich erst: Oh nein, nicht schon wieder ein Promi, der mir seine Lieblingsrezepte verkaufen will! Trotzdem konnte ich, als Kochbuchsammlerin, den Blick in Frau Bergers kulinarisches Offenbarungswerk nicht lassen. Und war überrascht. Positiv!
Das Kochbuch kann zwar nicht unbedingt mit neuen Rezepten aufwarten, von denen noch nie jemand etwas gehört hat, aber die Cover Senta Berger - Rezepte meines LebensMischung ist super und die Rezepte sind einfach und gut. Trotzdem ist auch mal was ein bisschen ausgefalleneres dabei, wie ‚Kalifornischer Kaiserschmarrn‘.
Die Arbeitsschritte sind minimal gehalten, aber gut verständlich beschrieben. Sogar mein nicht besonders kochversierter Freund kocht gerne nach den Rezepten aus dem Kochbuch. Außerdem finde ich es sehr charmant, dass doch deutlich durchkommt, woher Senta Berger kommt, aus welcher Zeit viele ihrer kulinarischen Erfahrungen stammen und wo sie vor allem überall auf der Welt zumindest zeitweise beheimatet war. Man findet also in diesem Kochbuch Österreich genauso wie Hollywood.
Das zusätzliche ‚Zuckerl‘ (wie die Österreicher sagen) sind dann noch die zahlreichen privaten und beruflichen Geschichten und Details(ergänzt durch viele Fotos), die von und über das Leben der Schauspielerin Senta Berger verraten werden. Diese sind auch der Beweis dafür, dass in diesem Buch wirklich Senta Berger steckt und nicht irgendwer sie nur vermarkten möchte. Der Titel trifft es also wirklich gut. ➸ Zum Eintrag auf cbv.at

3) Österreich vegetarisch von Meinrad Neunkirchner & Katharina Seiser (erscheint im Sept 2012) – Da ich dieses letzte Buch logischerweise selbst noch nicht besitze, weil es noch nicht erschienen ist, gebe ich mal wider, was der Verlag dazu schreibt. Ich finde allerdings, dass es sich wirklich vielversprechend anhört: Die besten traditionellen ­vegetarischen Rezepte. Die Cover Österreich vegetarischösterreichische Küche – fit gemacht für’s 21. Jahrhundert. Mit Saisonkalender als Küchenposter.
Die österreichischen Küchen bergen einen reichen Schatz an fleisch- und fischlosen Rezepten: Ob Knödel oder Strudel, Gemüsegerichte, Tascherl, Nockerl, Hülsenfrüchte, Erdäpfel, Schwammerl, Polenta, Fleckerl, Salate, Suppen, Kompotte oder Mehlspeisen: Es ist erstaunlich, wie viele bewährte Rezepte das Team Meinrad Neunkirchner und Katharina Seiser in diesem Buch versammelt und aufgefrischt hat.
Die nach Saisonen unterteilten Rezepte brauchen keine exotischen Zutaten, sind einfach zuzubereiten, verlieren nie den Bezug zu Österreich und überraschen doch mit raffinierten Details des Meisterkochs. Aus welchen Motiven auch immer weniger Fleisch gegessen wird – das ist das richtige Kochbuch für alle Tage! ➸ Zum Eintrag auf cbv.at

Was sagt ihr dazu?

Schnelles Bananen-Beeren-Fruchteis

Wenn es mal schnell noch ein Dessert geben soll…

Für 2-3 Portionen:
200 g TK-Beerenfrüchtemischung
1 Banane
50 g Sahne
2 EL Agavendicksaft oder Ahornsirup
Saft von 1/2 Limette oder Zitrone

Die TK-Beerenfrüchtemischung, die grob in Stücke geschnittene Banane, die Sahne, den Agavendicksaft und den Limettensaft in ein hohes Mixgefäß geben und mit dem Pürierstab zu einer eisartigen Masse verarbeiten. Sofort servieren!

(Fotos gibt es leider nicht, weil alles zu schnell weggefuttert war, aber das Rezept ist ja eh nicht übermäßig komplex.)

Feige Schoko-Schnecken (Picknick-Post aus meiner Küche IV)

Fertige Schnecken mit Sauerrahm-Puderzucker-Glasur versehen
Für 14-16 Schnecken:
50 g Butter
200 ml Milch
500 g Mehl
70 g Zucker
Salz
1 Würfel frische Hefe
1 Ei

50 g sehr weiche Butter
200 g Schokolade
180 g getrocknete Feigen

50 g Sauerrahm
160 g Puderzucker

50 g Butter bei niedriger Hitze schmelzen, dann Milch zugießen und die Hefe darin auflösen. In einer Rührschüssel Mehl, Zucker und Salz vermengen. Das Ei und die Milchmischung hinzufügen und mit Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Den fertigen Teig zugedeckt an einem warmen Ort mind. 45 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Schokolade hacken und die Feigen kleinschneiden.

Den gegangenen Hefeteig nochmals kurz kneten und dann auf einer mehlierten Arbeitsfläche rechteckig (ca. 30 x 50 cm) ausrollen. Darauf die sehr weiche Butter verstreichen und die Schokolade und Feigen gleichmäßig verteilen. Den Teig von der langen Seite her aufrollen, sodass eine lange dicke Rolle entsteht.

Mit einem scharfen Messer in 3 cm dicke Scheiben schneiden und mit der Schnittseite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen (ausreichend Abstand ist wichtig!). Die Schnecken müssen jetzt nochmals ca. 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen.

Derweil den Ofen auf 180°C vorheizen. Wenn die Schnecken gegangen sind, diese für ca. 20 Minuten backen. Falls zwei Bleche im Einsatz sind, diese nach der Hälfte der Backzeit tauschen, damit alle Schnecken gleichmäßig backen.

Für den Guss den Sauerrahm mit dem Puderzucker und den Rührbesen des Mixer zu einem glatten Guss verrühren und mit einem Löffel über die Schnecken verteilen. Alles auskühlen lassen und genießen!

Tipp: Die Schnecken könne anstatt mit Feigen natürlich auch mit anderem Trockenobst oder sogar (nicht zu feuchtem) frischem Obst befüllt werden (hab ich mich jetzt nur wegen dem Verschicken nicht getraut).

Curry-Salatdressing (Picknick-Post aus meiner Küche III)

Passt eigentlich zu allen nicht bitteren Salatsorten oder auch zu Gemüsesalat.

Mitte: Curry-Salatdressing im Glas

Für 1 Schüssel Salat (4-6 Portionen):
3 EL Rotweinessig
2 EL Zitronensaft
6 EL Olivenöl
1 EL Wasser
1 TL Senf
1,5 TL mildes Currypulver
1/2 TL Salz
1-2 TL Zucker
Pfeffer, frisch gemahlen

Alle Zutaten mit einem Schneebesen kräftig verrühren oder in einem Marmeladenglas mit Deckel ordentlich durchschütteln.

Ingwer-Zimt-Sirup (Picknick-Post aus meiner Küche II)

Ingwer in Scheiben, Zimtstange, Wasser und Zucker köcheln lassen
Für ca. 750 ml:
125 frischer Ingwer
500 g Zucker
500 ml Wasser
1 Stange Zimt
Saft von 1/2 Zitrone

Den Ingwer schälen und in feine Scheiben schneiden. Mit allen übrigen Zutaten in einen Topf geben und für ungefähr 1 Stunde mit Deckel darauf köcheln lassen; gelegentlich umrühren.

Den heißen Sirup durch ein feines Sieb (evtl. plus eine Lage Küchenrolle) abseihen und in saubere, heiß ausgespülte Fläschchen füllen.

Tipp: Der Sirup eignet sich als Geschmacksbasis für Limonade, Eistee oder Cocktails: Dazu passen gut frische Minze und nochmals frischer Zitronensaft. Aufgießen kann man mit Fruchtsäften, Sprudelwasser und/oder Prosecco.
Auch in Kaffee oder Tee kann man einen Schuss von dem Sirup geben, wenn man eine besondere Geschmacksnote möchte.
Und sogar für exotische Grillfleischmarinade ist der Sirup durch den enthaltenen Ingwer einsetzbar.

Pikant eingelegter Feta (Picknick-Post aus meiner Küche I)

Links: Pikant eingelegter Feta im Glas
Für 1 Glas (ca. 500 ml):
200 g Feta (ich bevorzuge den aus Schafs- und Ziegenmilch)
2-3 Knoblauchzehen
frische Kräuter (Rosmarin, Lorbeer, Thymian, Oregano; alternativ gehen auch trockene)
Chilischote nach Geschmack
Pfeffer
1 Spritzer Zitronensaft
150-200 ml Bio-Olivenöl

Das Glas ganz ordentlich spülen und mit sehr heißem Wasser ausspülen. Den Feta in Würfel schneiden und ca. 1/3 in das Glas füllen. Einen Teil der Kräuter, des fein geschnittenen Knoblauchs und der Chilischote dazugeben. Einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen, ebenso wie eine Prise Pfeffer. Mit Öl bedecken.

Weitere Fetawürfel darauf geben und nochmals mit Kräuter etc. versehen sowie erneut mit Öl die Zwischenräume füllen. In dieser Art das Glas ganz voll machen. Wichtig ist, dass alles schön mit Öl bedeckt ist.

Das Glas gut verschließen und vor Verzehr ca. 2 Tage an einem dunkeln kühlen Ort (nicht im Kühlschrank) durchziehen lassen.

Pikant eingelegter Feta im Glas

Tipp: Schmeckt gut als Antipasto zu Baguette, in einem Salat oder zu Pasta.
Es ist wichtig, dass man echt gutes Olivenöl verwendet, weil man dieses wunderbar wiederverwenden kann, wenn der Feta weg ist; es eignet sich für Salat- oder Grillmarinaden.

Picknick-Post aus Dottis Küche

Post aus meiner KücherIch bin zum ersten Mal bei Post aus meiner Küche dabei.

Beim ersten Mal konnte ich mir noch nicht so recht vorstellen, wie das gehen soll und hab es mir nur angeschaut. Ich war sofort begeistert und wollte bei der nächsten Runde mitmachen. Die fiel dann aber terminlich leider genau mit meinem größten Abschlussarbeitsstress zusammen, weswegen ich leider auch bei der zweiten Runde nicht dabei war.

Jetzt zur dritten Runde wollte ich dann unbedingt. Passt zwar terminlich auch nicht perfekt, aber ich wollte jetzt einfach und hoffe meine Tauschpartnerin Ute ist zufrieden mit dem, was ich ihr zukommen hab lassen. Irgendwie hab ich mich mit dem Thema etwas schwer getan, weil es so offen war und ich aber wegen den Wetterschwankungen momentan doch besorgt war wegen dem Versand. Und dann sollen es ja eigentlich auch noch Sachen sein, die quasi fertig sind, so wie sie sind und kalt zu genießen, weil ja das Picknick in der Regel nicht in der eigenen Küche stattfindet. Kompliziert, kompliziert… So sind es am Ende folgende Sachen bei mir geworden:

I) Pikant eingelegter Feta
Ein vielseitiger Klassiker und äußerst lecker.

II) Ingwer-Zimt-Sirup
Etwas, das meiner Meinung nach mega-vielseitig einsetzbar ist; ich bin echt gespannt was Ute damit macht.

III) Curry-Salatdressing
Ich finde, Salat sollte bei keinem Picknick fehlen und dieses Dressing mag ich sehr, hab es aber bisher nur bei mir selbst gegessen. Deswegen gehe ich davon aus, dass es auch für Ute neu ist und sie es hoffentlich genau so lecker findet wie ich.

IV) Feige Schoko-Schnecken
Was Süßes als Dessert darf natürlich auch nicht fehlen bei so einer Gelegenheit…

Wie gesagt, ich hatte mit dem Thema so meine Schwierigkeiten, weil ich zwar endlos viele Ideen hatte, aber trotzdem bis zuletzt unsicher blieb. Eigentlich bin ich es immer noch und sitze deshalb wirklich wie auf Kohlen, was Ute am Ende von ihrer Post aus meiner Küche hält…

Leider habe ich den Fehler gemacht mein Paket mit der Post zu verschicken. Ich hatte da noch nie Probleme, deswegen habe ich es mir nicht so genau überlegt, aber leider war mein Päckchen zu Ute 5 Tage unterwegs. So ein Mist! Aber das Päckchen ist jetzt erstmal heil angekommen und ich hoffe alles Enthaltene ist noch immer in wünschenswertem Zustand und schmeckt den Essern im hohen Norden…

Die Rezepte habe ich einzeln gepostet und verlinkt (s.o.).