Griechischer-Joghurt-Tarte mit Minze und Rhabarber

Als einen Beitrag zum feuchtfröhlichen Cake Book of Seasons für den Monat Juni habe ich mir diese super erfrischende und sommerlich leichte Tarte mit frischer Minze ausgedacht. Passt perfekt bei heißem Wetter oder auch zum Brunch!

Griechischer-Joghurt-Tarte mit Minze, Rhabarber und Erdbeergarnitur

Für 1 Tarte (28 cm):
140 g Butter
250 g Mehl
1 Ei
100 g Puderzucker

200 g Rhabarber
2 EL brauner Zucker
450 g griechischer Joghurt (10 %)
150 g Frischkäse, natur
1-2 EL Vanillezucker
3 Blatt Gelatine
1 Handvoll Minzblätter

Obst & Minze als Garnitur

Butter, Mehl, Ei und Puderzucker mit dem Rührgerät zu einem Teig verarbeiten; bei Bedarf noch etwas mit den Händen nacharbeiten bis ein glatter Teig entsteht. Diesen gleichmäßig in einer Tarteform (28 cm) verteilen und für 20 Minuten kalt stellen.

Derweil den Rhabarber waschen, putzen und in grobe Stücke (ca. 3-4 cm Länge) schneiden. In einem Topf mit 2 EL braunem Zucker und 3 EL Wasser aufkochen und dann in ca. 5 Minuten gerade eben weich kochen. Zum Auskühlen in den Kühlschrank stellen.

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Den gekühlten Kuchenboden in 20-30 Minuten goldgelb backen, dann auskühlen lassen.

Griechischen Joghurt, Frischkäse und Vanillezucker glattrühren. Die Pfefferminze vorbereiten: Waschen und in feine Streifen schneiden. Das gekühlte Rhabarberkompott bereitstellen.

Die Gelatineblätter in kalten Wasser einweichen und dann in einem kleinen Topf bei niedrieger Hitze unter Rühren schmelzen. Etwa 1 EL der Joghurtmasse einrühren, um die geschmolzene Gelatine zu temperieren; schnell in die Joghurtmasse einrühren.

Die Füllmasse halbieren. Die eine Hälfte mit dem Rhabarberkompott verrühren, die andere mit der vorbereiteten Minze. Nun die beiden Massen abwechselnd in die Tarte einfüllen, sodass eine Art Marmorierung entsteht. Zum Aushärten für mindestens 4 Stunden kühlstellen.

Vor dem Servieren mit frischen Minzblättern und Obst (Erdbeeren, Melone, Johannisbeeren…) garnieren. Voilà!

Tipp: Man kann, je nach Belieben, auch mit mehr Obst garnieren (Tarte ganz bedecken) oder dieses beim Anrichten noch zusätzlich gesondert auf dem Teller beifügen.

Variation: Wer mag nimmt für das Kompott etwas anderes als Rhabarber her. Für Freunde einer alkoholischen Note bietet sich der Einsatz von 1-2 EL Minzlikör in der entsprechenden Hälfte der Füllung mit an.

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Kiwi-Konfitüre mit einem Hauch Orange und Vanille

Man kennt das: Die Kiwis sind ein bisschen zu lang gelegen und noch gut, aber so weich, dass man sie nicht mehr pur essen mag. Was also tun? Na Kiwi-Konfitüre draus kochen!

Kiwi-Konfitüre mit Naturjoghurt und selbtgemachtem Crunchy-Müsli

Für 1 mittelgroßes Glas:
ca. 220 g geschälte Kiwi (4-5 Stück)
ca. 40 g Orangensaft
1 EL Vanilleextrakt
130 g Gelierzucker 2:1

Kiwis schälen. Eine halbe Kiwi beiseitelegen. Die übrige Menge genau abwiegen und durch Orangensaft (gerne frisch gepresst) auf 260 g ergänzen. Nun zu einer homogenen flüssigen Masse pürieren.

Zum Kiwipüree kommt jetzt der Gelierzucker; nochmals kurz durchmixen und in einen Topf geben. Die extra Kiwihälfte in feine Würfel schneiden und bereitstellen.

Jetzt geht’s schnell: Das Kiwipüree unter Rühren zum Kochen bringen. Sobald es zu blubbern anfängt die vorbereiteten Kiwiwürfelchen hineingeben und noch 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Die fertige Konfitüre sofort in ein vorbereitetes Glas (siehe Tipp) füllen ohne den Rand zu bekleckern, Deckel drauf und 5 Minuten auf den Kopf stellen; danach wieder umdrehen und auskühlen lassen. Voilà!

Die Konfitüre schmeckt besonders lecker in Naturjoghurt eingerührt mit etwas Crunchymüsli dazu.

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Tipp: Wenn ich nur Obstverwertung betreibe (s. o.) und deshalb nur wenig Marmelade koche, also 1-2 Gläser, dann bereite ich diese so vor: Sauberes Glas und passenden Deckel in einen sauberen Topf stellen, mit kochendem Wasser übergießen/befüllen und 5 Minuten so stehen lassen. Kopfüber auf ein sauberes Geschirrtuch stellen und dann baldmöglichst mit der frisch gekochten Marmelade befüllen.

Gnocchoni di patate dolci ripieni alla Mozzarella di Bufala (Süßkartoffelgnocchi gefüllt mit Büffelmozzarella)

Gnocchoni heißt große Gnocchi, und das sind sie auch!

Gnocchoni di patate dolci ripieni alla Mozzarella die Bufala

25-30 große Gnocchi:
400 g Süßkartoffel
700 g Kartoffel
350-450 g Mehl
ca. 250 g Büffelmozzarella
Muskatnuss, gemahlen
Salz/Pfeffer
Mehl für die Arbeitsfläche

Süßkartoffel und Kartoffeln kochen (dauert 25-30 Minuten). Kurz etwas abkühlen lassen, schälen und mit einer Gabel zerdrücken. Mit so viel Mehl vermengen bis der Teig quasi nicht mehr an den Fingern klebt, obwohl er noch immer ziemlich feucht ist. Mit Muskatnuss, Salz und Pfeffer abschmecken.

Den Büffelmozzarella in Würfel schneiden und bereitstellen. Gesalzenes Wasser in einem großen Topf zum Kochen aufsetzen.

Auf einer Arbeitsfläche (nicht zu wenig) Mehl verteilen und je 1 EL Gnocchimasse daraufgeben. Vorsichtig „rollen“, sodass überall etwas Mehl dran ist und man in der Hand eine Kugel formen kann. Diese dann etwas platt drücken/ein kleine Mulde formen, einen Mozzarellawürfel hineingeben und mit Teig umschließen. In der Hand nochmals vorsichtig rollen, damit eine glatte Oberfläche entsteht. Auf einem mehlierten Teller/Brett nebeneinander legen.

Wenn das Wasser kocht, portionsweise je 10 Gnocchoni für 4 Minuten kochen.

Tipp: Dazu passt Tomatensoße, Pesto oder Salbeibutter. (Für eine normale Hauptgerichtportion reichen wohl 5-6 Gnocchoni.)

Hinweis: Die Gnocchi können nicht allzu weit im Voraus vorbereitet werden, da sonst die Feuchtigkeit des Mozzarella von innen die Gnocchi durchweichen lässt. Also lieber direkt vor dem Kochen formen.