Lachs à la Senta

Dieses Lachsrezept finde ich einfach toll; es stammt aus dem Kochbuch von Senta Berger. Das kann ich übrigens auch allgemein empfehlen. Kein doofes Promi-Kochbuch, sondern wirklich schön gemacht und mit guten Rezepten.

Lachsstreifen in Marinade

Für 4 Portionen:
600 g Lachsfilet (ohne Haut)
100 g Dill
Saft + Schale von 2 Bio-Limetten (alternativ: Zitronenschale)
2 EL Zucker
1 gehackte Chilischote
1 EL Olivenöl

1 Salatgurke
200 g Joghurt
2-3 EL Weißweinessig
Salz/Pfeffer

Den Dill waschen und grob hacken. Mit Limettenschale und -saft, Zucker, gehackter Chilischote und Olivenöl zu einer Marinade verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Lachs über Nacht in der Marinade ziehen lassen.

Am Tag des Verzehrs den Ofen auf 120 °C vorheizen.

Die Gurke waschen und mit dem Gemüsehobel/Schäler längs in dünne Streifen schneiden. Mit Salz, Pfeffer, Weißweinessig und Joghurt marinieren. Wer mag kann nochmals etwas frischen Dill zugeben.

Den Lachs aus der Marinade nehmen und in breite Streifen schneiden, die man in eine feuerfesten Form gibt, mit etwas Marinade beträufelt und für 6-8 Minuten gart. Sofort zusammen mit dem Gurkensalat servieren.

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Fenchel-O-Salat mit Dijon-Dressing und Sonnenblumenkernen

Fenchelsalat mit Orangen kennt inzwischen fast jeder, aber die Variante mit diesem Dressing und die Zugabe von Sonnenblumenkernen finde ich eine tolle Abwechslung. Ich war wirklich sehr angetan davon.

Für 2-3 Portionen:
1 große Knolle Fenchel
2 Bio-Orangen
1 mittlere rote Zwiebel
2 EL Sonnenblumenkerne
2 EL gehackte frische Petersilie
3 EL Obstessig/weißen Balsamico
1,5 TL Dijon-Senf
2 TL Honig
Salz/Pfeffer
1-2 EL Walnussöl

Fenchel waschen, putzen und fein hobeln/schneiden. Zwiebel schälen und in feine Halbringe schneiden. Von einer der Orangen die Zeste abschälen und in feine Streifen schneiden, bevor sie zum Fenchel in die Schüssel kommt.

Die Orangen filetieren (= so mit einem Messer schälen, dass Schale + alles Weiße weg ist und dann die einzelnen Fruchtfleisch-Spalten zwischen den „Häuten“ rausschneiden) und zu Fenchel und Zwiebel in die Schüssel geben. Den austretenden Saft für das Dressing auffangen bzw. direkt mit in die Schüssel geben.

Für das Dressing den noch übrigen Saft aus dem nicht essbaren Orangen-Rest drücken. Mit gehackter Petersilie, Essig, Senf, Honig und Walnussöl verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wer mag kann die Sonnenblumenkerne noch ohne Fett in einer Pfanne anrösten (hab ich mir gespart), bevor er sie zum Salat in die Schüssel gibt und alles mit dem Dressing vermengt.

Den Salat vor dem Servieren ca. 15 Minuten durchziehen lassen.

(Die schlechte Foto-Qualität ist dem großen Hunger geschuldet, den wir hatten, als es den Salat gab. ;-))

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Tortiglioni mit Stangenbohnen, Speck und Physalis

Was der Kühlschrank manchmal so hergibt ist schon interessant. Bei mir ist das folgende Pastarezept entstanden.
Tortiglioni mit Stangenbohnen, Speck und Physalis

Für 2-3 Portionen:
350 g Stangenbohnen
75 g Speck-/Schinkenwürfel
1 Zwiebel
1-2 Zehen Knoblauch
10-15 Physalis
1 EL Butter
150-200 ml Sahne
Salz/Pfeffer
ca. 350 g Tortiglioni

Nudelwasser für die Bohnen bzw. die Pasta aufsetzen.

Die Bohnen waschen, putzen und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Wenn das gesalzene Nudelwasser kocht, die vorbereiteten Bohnen 5 Minuten darin kochen und dann mit einer Schaumkelle herausholen und beiseite stellen. Jetzt die Nudeln ins Wasser geben und nach Packungsanweisung al dente kochen.

Jetzt zur Soße:
Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln/hacken. In einer Pfanne 1 EL Butter schmelzen lassen und darin die Schinkewürfel gemeinsam mit Zwiebel und Knoblauch 2-3 Minuten anrösten. Mit der Sahne aufgießen, Bratensatz lösen und auf niedriger Hitze 2-3 Minuten köcheln lassen. Salzen und pfeffern.

Zuletzt kommen die vorgekochten Bohnen und Physalis mit dazu. Nochmals ca. 2 weitere Minuten köcheln lassen.

Die Nudeln abgießen und in der Soße durchschwenken. Wer mag, kann die Pasta mit etwas geriebenem Parmesan garnieren.

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Kresse

In der kalten Jahreszeit gibt es oft Suppe und zu Suppe passt Kresse als Garnitur hervorragend. Oft macht so ein bisschen Kresse einen riesen Unterschied im Geschmack!

Ich baue meine Kresse selbst an. Das geht ganz einfach und bedeutet so gut wie Null Aufwand.

Man braucht:
Kressesamen
1 Blatt Küchenrolle
1 alte/saubere Plastikeisdose (o.Ä.)

Die Küchenrolle so zusammenfalten, dass ein Rechteck in etwa der Größe einer Postkarte (DIN A6) entsteht. In den Deckel der Eisdose legen und mit Wasser befeuchten, sodass die Küchenrolle gut nass ist.

So viele Kressesamen auf der feuchten Kücherolle verteilen, dass alles gleichmäßig (aber nicht zu dicht) bedeckt ist.

Die Eisdose locker auf den Deckel stellen (so entsteht quasi ein Mini-Gewächshaus) und an einer warmen und hellen Stelle platzieren. Jeden Tag einmal zum Lüften den Deckel abheben und kurz Beiseite stellen sowie das „Beet“ mit etwas Wasser beträufeln. Man kann direkt mitverfolgen wie die Kresse wächst, so schnell geht das. Ab dem dritten Tag kann man die Eisdose weglassen.

Nach einigen Tagen (ca. 5-6) ist die Kresse dann verzehrfertig und kann mit einem scharfen Messer oder einer Schere geerntet werden.

Außerdem wird behauptet, dass Kresse sehr gesund und hilfreich für vieles ist:
Bereits die alten Ägypter, Griechen und Römer bauten Kresse an, und wussten über ihre gesundheitsfördernde Wirkung Bescheid. Sie wirkt harntreibend, darmreinigend und auch appetitanregend. Die Kresse enthält neben Vitamin C auch Kalzium, Folsäure, Magnesium, Jod, Phosphor, Vitamin B und Eisen. Die Kresse ist gerade im Winter eine sinnvolle Nahrungsergänzung, wenn es nicht viel frisches Obst und Gemüse gibt. Auf diese Weise kann sie den Körper vor Infektionskrankheiten schützen, indem sie das Immunsystem stärkt.

Durch den Genuss der Kresse kann man die Gesundheit des Körpers auf vielerlei Weise fördern. Durch den Gehalt an Senfölen werden die Harnwege desinfiziert und der Harnfluss angeregt. Darüberhinaus liefert uns die Kresse wertvolles Jod, das vor allem für die Schilddrüse unentbehrlich ist. Die wertvollen Inhaltsstoffe stärken die Abwehrkräfte und helfen bei Erschöpfungszuständen.

Also, immer her mit dem Zeug! Ich finde Kresse zwar in erster Linie wirklich lecker und esse sie deswegen, aber wenn (auch nur ein Teil von dem) stimmt, was hier oberhalb steht, dann soll mir das auch recht sein. 😉

Pute orientalisch mit Kichererbsen und Pfirsich

Die Kombi mit dem frischen Minz-Joghurt ist einfach toll!
Pute orientalisch mit Minz-Joghurt und Hirse

Für 2-3 Portionen:
2 Putenschnitzel (à ca. 150 g)
2 EL Öl
1 Dose Kichererbsen
1 rote Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 Dose gehackte Tomaten
Zimt
1 TL Kreuzkümmel
Salz/Pfeffer
4 Pfirsichhälften aus der Dose
200 g Naturjoghurt
3 Stiele frische Pfefferminze

Putenschnitzel in Streifen schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und längs in Streifen schneiden. Knoblauch schälen und hacken.

Die Putenstreifen in einer großen Pfanne in 1 EL Öl 4-5 Minuten anbraten. Salzen, pfeffern und aus der Pfanne nehmen.

Jetzt den zweiten EL Öl in die Pfanne geben und darin Zwiebelstreifen und Knoblauch kurz anbraten. Mit Dosentomaten aufgießen. Abgetropfte Kichererbsen hinzufügen und alles ca. 10 Minuten köcheln lassen; gelegentlich umrühren und mit einer kräftigen Prise Zimt sowie 1 TL Kreuzkümmel würzen.

Die Pfefferminze waschen, trocknen und in feine Streifen schneiden. Joghurt mit Minze und etwas Salz abschmecken.

Dosenpfirsiche abtropfen lassen und in Würfel schneiden. Gemeinsam mit dem bereits gebratenen Putenfleisch zum Rest in die Pfanne geben und nochmals 2-3 Minuten weiterköcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken und heiß servieren.

Tipp: Dazu passen als Beilage wahlweise Hirse (hatten wir), Naan-Brot oder auch Couscous.

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Quarkkuchen mit Gries und Dosenpfirsichhälften

Ein schneller flacher Quarkkuchen, den ich aus dem gemacht habe, was grade im Haus war.
Quarkkuchen mit Gries und Dosenpfirsichen

Für eine Springform (26 cm):
150 g Butter/Margarine
100 g  Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Msp. Bourbon Vanille
1 Ei
4 EL Gries
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
250 g Quark (40 % Fett)
5 Pfirsichhälften aus der Dose

Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Butter (idealerweise weich), Zucker, Vanillezucker, Vanillemark und Ei mit dem Mixer gut verrühren. Dann Quark, Puddingpulver und Gries ebenfalls mit dem Mixer einrühren.

Die Masse in eine, mit Backpapier versehene, Springform füllen und die abgetropften Pfirsichhälften gleichmäßig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für 40-45 Minuten backen bis eine leichte Bräunung der Oberfläche eintritt. Mit Puderzucker bestreut noch warm oder kalt servieren.

Porridge – das ideale Winterfrühstück

Mir ist jetzt morgens immer so kalt nach dem Aufstehen, dass ich das Bedürfnis nach einem warmen Frühstück verspüre. Es soll aber natürlich nicht zu deftig sein, sonst dürfte ich ja den Rest des Tages nichts mehr Essen. 😉 Meine Lösung: Porridge – warm, gesund, schnell gemacht und ziemlich fettarm.
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Für 1 Portion:
100 ml Wasser
1 Prise Salz
1/2 Apfel
1-2 EL Rosinen
75 ml Milch
5 EL Haferflocken (ca. 45 g)
1 TL Butter
1 EL Ahornsirup/Agavendicksaft

100 ml Wasser in einen Topf geben. Eine Prise Salz, einen halben geschälten und gewürfelten Apfel sowie die Rosinen hinzufügen und alles für ca. 4 Minuten köcheln lassen.

Dann die Milch und die Haferflocken hinzugeben und unter gelegentlichem Umrühren nochmals ca. 3 Minuten köcheln, sodass ein Brei entsteht.

In eine Schüssel geben und mit 1 TL Butter (schmilzt ganz wunderbar) und Ahornsirup garnieren. Lecker!

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Frische Pasta mit Entenbrust und Rotwein-Cranberry-Soße

Wenn man sich mal was Besonderes gönnen möchte, kann ich dieses Gericht unbedingt empfehlen.
Geschnittene Entenbrust auf der Pasta anrichten

Für 2 Portionen:
1 Entenbrust mit Haut
1 EL Ahornsirup
1 rote Zwiebel
400 g frische Nudeln (z.B. Tagliatelle)
1/8 l Rotwein, trocken (+ 2 EL)
1/8 l Brühe/Fond (ideal von der Ente)
ca. 1 TL Speisestärke
3 EL Sahne
50 g Cranberries, getrocknet
Zucker
Salz/Pfeffer

Den Ofen auf 175°C Umluft vorheizen. Die Entenbrust waschen, trocknen und die Haut kreuzweise einritzen; salzen und pfeffern.

In einer ofenfesten Pfanne die Entenbrust ohne zusätzliches Fett anbraten: Zuerst die Hautseite 4-5 Minuten, sodass ordentlich Fett austritt. Dann die Fleischseite 2-3 Minuten. Dann in den vorgeheizten Ofen stellen und dort weitere 20-25 Minuten (hängt von der Größe der Brust ab: 350 g = ca. 20 Minuten) braten lassen. 10 Minuten vor dem Herausnehmen mit dem Ahornsirup bestreichen.

In der Zwischenzeit Nudelwasser aufsetzen und salzen. Die Zwiebel schälen und in feine Spalten schneiden.

Wenn die Entenbrust aus dem Ofen kommt, diese in Alufolie wickeln und beiseite legen. Jetzt so viel vom ausgetretenen Fett in der Pfanne abschöpfen bis noch gut 2 EL übrig sind. Darin die Zwiebel 3 Minuten anbraten. Mit Wein und Brühe/Fond ablöschen und 3 Minuten köcheln lassen. Cranberries und Sahne hinzufügen. Nebenbei die Nudeln nach Packungsanweisung bissfest kochen.

Die Speisestärke in 2 EL Rotwein kalt anrühren und die Soße unter Rühren damit binden. Mit Salz, Pfeffer und Zucker würzig abschmecken. Den Saft, der noch aus der Entenbrust ausgetreten ist, zur Soße geben, bevor man die Brust in feine Scheiben schneidet.

Die bissfesten Nudeln abgießen, in der Soße durchschwenken und mit der geschnittenen Entenbrust darauf servieren.

Tipp: Dazu passt frischer Feldsalat.

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