Schafskäseterrine mit Kürbiskernöl

Ich liebe dieses Rezept. Es ist ideal für Büfetts und Partys, da megeinfach vorzubereiten (auch zwei Tage vorher schon) und außerdem praktisch zu transportieren.

Schäfskäseterrine mit gerösteten Kürbiskernen und Kürbiskernöl

Für 1 Form (à 1 l):
400 g Feta (Schafs- und Ziegenmilch)
400 ml Milch
7 Blatt Gelatine
150 g Sauerrahm
frisch gemahlener Pfeffer
4 EL Kürbiskerne
3-4 EL Kürbiskernöl
Frischhaltefolie

Die Form (ich verwende in der Regel ein Kastenbackform) mit so viel Frischhaltefolie auslegen, dass diese großzügig über den Rand geht, damit sie nachher über der Terrinenmasse geschlossen werden kann.

Den Feta fein reiben (Flüssigkeit aus der Packung zum Käse geben) und beiseitestellen. Die Hälfte der Milch in einem Topf erwärmen und unter Rühren die Gelatine darin auflösen. Sobald die Gelatine komplett aufgelöst ist, die übrige Milch sowie den Sauerrahm dazugeben.

Milchmischung mit dem geriebenen Feta verrühren und mit Pfeffer würzen (Salz ist eigentlich nicht nötig, da der Käse salzig genug ist). In die vorbereitete Form geben, die Folie darüber schließen und die Terrine für mind. 5 Stunden (idealerweise über Nacht) im Kühlschrank fest werden lassen.

Für die Garnitur die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten (Achtung, das geht plötzlich ganz schnell, also nicht weggehen und immer schön durchschwenken!), zum Abkühlen beiseitestellen.

Die Terrine in Scheiben schneiden, mit gerösteten Kürbiskernen bestreuen und mit dem Kürbiskernöl garnieren. Kleine Petersilienzweige sehen dazu auch noch ganz nett aus.

Tipp: Dazu passt auch ein kurzgebratenes Ratatouillegemüse sehr gut.

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Kiwi-Konfitüre mit einem Hauch Orange und Vanille

Man kennt das: Die Kiwis sind ein bisschen zu lang gelegen und noch gut, aber so weich, dass man sie nicht mehr pur essen mag. Was also tun? Na Kiwi-Konfitüre draus kochen!

Kiwi-Konfitüre mit Naturjoghurt und selbtgemachtem Crunchy-Müsli

Für 1 mittelgroßes Glas:
ca. 220 g geschälte Kiwi (4-5 Stück)
ca. 40 g Orangensaft
1 EL Vanilleextrakt
130 g Gelierzucker 2:1

Kiwis schälen. Eine halbe Kiwi beiseitelegen. Die übrige Menge genau abwiegen und durch Orangensaft (gerne frisch gepresst) auf 260 g ergänzen. Nun zu einer homogenen flüssigen Masse pürieren.

Zum Kiwipüree kommt jetzt der Gelierzucker; nochmals kurz durchmixen und in einen Topf geben. Die extra Kiwihälfte in feine Würfel schneiden und bereitstellen.

Jetzt geht’s schnell: Das Kiwipüree unter Rühren zum Kochen bringen. Sobald es zu blubbern anfängt die vorbereiteten Kiwiwürfelchen hineingeben und noch 4 Minuten sprudelnd kochen lassen.

Die fertige Konfitüre sofort in ein vorbereitetes Glas (siehe Tipp) füllen ohne den Rand zu bekleckern, Deckel drauf und 5 Minuten auf den Kopf stellen; danach wieder umdrehen und auskühlen lassen. Voilà!

Die Konfitüre schmeckt besonders lecker in Naturjoghurt eingerührt mit etwas Crunchymüsli dazu.

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Tipp: Wenn ich nur Obstverwertung betreibe (s. o.) und deshalb nur wenig Marmelade koche, also 1-2 Gläser, dann bereite ich diese so vor: Sauberes Glas und passenden Deckel in einen sauberen Topf stellen, mit kochendem Wasser übergießen/befüllen und 5 Minuten so stehen lassen. Kopfüber auf ein sauberes Geschirrtuch stellen und dann baldmöglichst mit der frisch gekochten Marmelade befüllen.

Eingelegte getrocknete Tomaten (in Öl)

Getrocknete Tomaten mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassenDie getrockneten Tomaten, die man im Supermarkt bekommt sind schon ok. Aber oft passt mir irgendwas daran dann doch nicht. Selbst einlegen macht nicht viel Arbeit und man weiß, was man hat.

Für 1 mittelgroßes Glas:
75 g getrocknete Tomaten
2-3 Zehen Knoblauch
1 TL Kapern (in Salzlake)
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL italienische Kräutermischung (mit Paprika)
1 EL frische Petersilie, gehackt
etwas frische Chilischote, gehackt (nach gewünschten Schärfegrad)
ca. 100-150 ml Öl (Olivenöl, gemischt mit Keimöl 1:1)
Pfeffer

Die getrockneten Tomaten mit kochendem Wasser übergießen und 10-15 Minuten ziehen lassen, je nachdem wie weich man sie gerne mag.

In einem heiß ausgespülten Schraubglas 4 EL Öl mit den Kräutern und dem gehackten Knoblauch mischen. Kapern hinzufügen. Chili hacken, Pfeffer mahlen und zugeben.

Wenn die Tomaten den gewünschten Weichheitsgrad erreicht haben, 6-8 EL vom Aufguß zur Öl-Kräutermischung ins Glas geben, dann nach und nach mit Tomaten auffüllen; zwischendurch immer gut durchschütteln (Deckel drauf), damit sich die Marinade schön verteilt.

Zuletzt mit Öl auffüllen, sodass die Tomaten bedeckt sind. Verschließen und kühl aufbewahren.

Eingelegte Tomaten auf Rucola-Salat

Tipp: Das Öl kann super weiterverwendet werden, wenn die Tomaten im Glas weniger werden: Salatdressings, Marinaden, … Den überschüssigen Tomatenaufguß verwende ich persönlich dann in der Regel als Basis für irgendeine Gemüsesuppe, damit der auch nicht verschwendet ist. 😉

Pikant eingelegter Feta (Picknick-Post aus meiner Küche I)

Links: Pikant eingelegter Feta im Glas
Für 1 Glas (ca. 500 ml):
200 g Feta (ich bevorzuge den aus Schafs- und Ziegenmilch)
2-3 Knoblauchzehen
frische Kräuter (Rosmarin, Lorbeer, Thymian, Oregano; alternativ gehen auch trockene)
Chilischote nach Geschmack
Pfeffer
1 Spritzer Zitronensaft
150-200 ml Bio-Olivenöl

Das Glas ganz ordentlich spülen und mit sehr heißem Wasser ausspülen. Den Feta in Würfel schneiden und ca. 1/3 in das Glas füllen. Einen Teil der Kräuter, des fein geschnittenen Knoblauchs und der Chilischote dazugeben. Einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen, ebenso wie eine Prise Pfeffer. Mit Öl bedecken.

Weitere Fetawürfel darauf geben und nochmals mit Kräuter etc. versehen sowie erneut mit Öl die Zwischenräume füllen. In dieser Art das Glas ganz voll machen. Wichtig ist, dass alles schön mit Öl bedeckt ist.

Das Glas gut verschließen und vor Verzehr ca. 2 Tage an einem dunkeln kühlen Ort (nicht im Kühlschrank) durchziehen lassen.

Pikant eingelegter Feta im Glas

Tipp: Schmeckt gut als Antipasto zu Baguette, in einem Salat oder zu Pasta.
Es ist wichtig, dass man echt gutes Olivenöl verwendet, weil man dieses wunderbar wiederverwenden kann, wenn der Feta weg ist; es eignet sich für Salat- oder Grillmarinaden.

Guacamole

Guacamole aus Avocado mit Tomatenwürfelchen
Für 2-4 Snackportionen:
1 reife Avocado
1/2 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
Saft von 1/2 Zitrone
Chilischote nach Geschmack
1 Tomate
2 EL Koriander/Petersilie, frisch + gehackt
Salz/Pfeffer

Die Avocado halbieren, vom Kern lösen und aus der Schale befreien. Mit einer Gabel zerdrücken. Die halbe Zitrone auspressen und den Saft sofort zur Avocado geben, damit diese sich nicht braun verfärbt.

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauchzehe schälen und pressen. Chilischote (ich hatte grüne) je nach Schärfebedürfnis fein hacken und ebenfalls hinzufügen. Koriander (falls nicht zur Hand, geht auch Petersilie) waschen und fein schneiden.

Die Tomate halbieren und die Kerne mit der Flüssigkeit mit Hilfe eines Teelöffels entfernen. Das Fruchtfleisch würfeln und zur Guacamole hinzufügen.

Alles zu einer cremigen Masse vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wer einen Blender/Mixer hat, der kann auch alle Zutaten (bis auf Koriander/Petersilie, Chili und Tomatenwürfel) dort hineingeben und cremig zerkleinern. Gehackte frische Kräuter, Chili und Tomatenwürfelchen zuletzt untermengen.

Tipp: Dazu passt eine Tüte Nachos aus dem Supermarkt oder allgemein mexikanisches Essen.

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Bruschette al pomodoro

Ein Klassiker der italienischen Küche: Schnell, simpel, lecker und gesund! Was will man mehr?

Für 2 Portionen als Snack oder 3 als Vorspeise:
1/3-1/2 Stange Baguette
4 Tomaten
1 Zehe Knoblauch
1 TL Aromi per bruschette
1 EL Olivenöl
15 Blätter frisches Basilikum
Salz/Pfeffer

Die Tomaten würfeln und mit den Aromi, dem Olivenöl, dem fein geschnittenen frischen Basilikum sowie Salz und Pfeffer marinieren und zunächst beiseite Stellen.

Das Baguette in fingerdicke Scheiben schneiden und toasten, sodass es schön gebräunt ist. Getoastete Brotscheiben mit Knoblauch einreiben. Dafür braucht man die halbe Zehe. Wer Knoblauch besonders gerne mag, kann die andere Hälfte fein hacken/pressen und ebenfalls zu den Tomatenwürfeln geben.

Zum Anrichten die getoasteten und eingeriebenen Brotscheiben auf einem großen Brette/Servierteller auslegen und die Tomatenwürfel (mit Flüssigkeit) darauf verteilen! Am besten verspeisen, solange die Brotscheiben noch leicht war sind!

Tipp: Wer ein bisschen „dekadent“ sein will und mehr Zeit hat, röstet die Baguettescheiben in einer Pfanne in Olivenöl, anstatt die Schnello-Variante mit dem Toaster zu machen.

Steak-Sandwich mit Dijon-Senf und Rucola

Ich meine ursprünglich habe ich das Rezept von Jamie Oliver, aber ich erinnere mich nicht mehr sooo genau aus welchem seiner Kochbücher… Auf jeden Fall ist es aber megalecker!

Steak-Sandwich mit Dijon-Senf und Rucola
Für 1 Sandwich:
1 Steak vom Rind (ca. 150 g; eine eher dünn geschnittene Scheibe)
1 Zehe Knoblauch
2 Zweige Rosmarin
1 EL Olivenöl
Saft von 1/2 Zitrone
2 TL Dijon-Senf
1/2 Bund Rucola
ca. 1/4 Baguette
Salz/Pfeffer

Den Knoblauch schälen und halbieren. Das rohe Steak mit dem Knoblauch abreiben. Derweil schonmal das Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und den Rosmarin sowie den Knoblauch 1 Minute darin anschwenken, damit das Öl den Geschmack annimmt.

Das Steak von jeder Seite knusprig anbraten; dauert je nach Dicke des Stücks 6-8 Minuten. Zuletzt salzen und pfeffern und mit dem Zitronensaft ablöschen. Von der Hitze nehmen und kurz abgedeckt ruhen lassen, damit sich das Fleisch nochmal ein bisschen entspannt. Wenn der Zitronensaft zu stark verdampft einfach noch 1-2 EL Wasser hinzufügen.

Derweil das Fleisch brät, den Rucola waschen und trocknen. Den Senf bereitstellen und das Baguette längs aufschneiden.

Wenn das Fleisch geruht hat, auf die untere Hälfte des Baguettes mit 2-3 EL von dem entstandenen Bratfond geben und die Hälfte des Rucola darauf verteilen. Dann das gebratene Fleisch von eventuell „unschönen“ Stellen befreien und darauf legen. Den Senf darauf verteilen und mit dem übrigen Rucola belegen, bevor die obere Hälfte vom Baguette darauf gelegt wird.

Tipp: Wem das noch nicht genügt, kann noch 1-2 getrocknete Tomaten mit ins Sandwich geben.

Lachs-Sandwich mit Rucola

Lachs-Sandwich mediterran angehaucht. Wunderbar frisch und lecker!

Für 3 kleine Sandwiches:

6 Scheiben Vollkorntoast
120 g Ricotta
120 g Lachs, geräuchert
1/2 rote Zwiebel
etwas Zitronensaft
Pfeffer, frisch gemahlen
1 Bund Rucola

Den Toast toasten und 3 Scheiben mit dem Ricotta bestreichen. Den Räucherlachs darauf verteilen. Jeweils mit Zitronensaft beträufeln und einer Prise Pfeffer würzen.

Die Zwiebel in feine Viertelringe schneiden. Den Rucola waschen und trocknen. Beides auf dem Lachs verteilen. Die übrigen Toastscheiben als Deckel auf die Sandwiches legen und diese diagonal halbieren.

Hummus

Der orientalische Dauerbrenner. Ich war überrascht, wie einfach das geht, als ich dieses Rezept entdeckt habe.

Für 4 Portionen:

1 Dose Kichererbsen (400 g, fertig gekocht)
2 Zehen Knoblauch
2 EL Olivenöl
3 EL Zitronensaft
3 EL Sesampaste (Tahin)
Salz
1/2 TL gemahlener Kreuzkümmel
3 EL Wasser
1 EL Butter
1 TL süßes Paprikapulver

Die Kichererbsen aus der Dose nehmen und gründlich mit Wasser durchspülen. Den Knoblauch schälen und grob kleinschneiden. Zusammen mit Olivenöl, Zitronensaft, Sesampaste und Wasser in ein pürierstabtaugliches Gefäß geben und pürieren bis alles eine homogene Masse ergibt.

Die Masse mit Salz und Kreuzkümmel würzen. Die Butter schmelzen und mit dem Paprikapulver verrühren. Zum Anrichten den Hummus in eine Schüssel füllen und die rote Butter darauf verteilen.

Dazu schmecken Fladen-/Weißbrot, Falafeln und Oliven.

Liptauer

Ein wirklich leckerer und schnell angerührter Brotaufstrich. Partyverdächtig, wie ich finde.

Für 4-5 Portionen:
120 g weiche Butter
250 g Quark
1-2 TL süßes Paprikapulver
Salz/Pfeffer
Schnittlauch

optional dazu: 1/2 Zwiebel (fein geschnitten), 1 EL Tomatenmark

Alle Zutaten kräftig miteinander verrühren und das ganze würzig abschmecken. Mit Schnittlauch garnieren.

Optional:
Je nachdem, ob man es mag oder nicht, kann man fein geschnittene Zwiebel und Tomatenmark mit hineingeben. Schmeckt auf jeden Fall nicht schlecht. Die Zwiebel bedingt allerdings eine etwas geringere Haltbarkeit. Ansonsten ist Liptauer nämlich für mehrere Tage sehr gut im Kühlschrank aufzubewahren.

Tipp: Passt sehr gut zu einem bayrischen Buffet gemeinsam mit „Obatzdem“ und „Er’äpfekaas“ sowie kaltem Schweinebraten.