Bananenkuchen mit Mohn

Aus drei überreifen Bananen und einer offenen Packung gemahlenem Mohn lässt sich was schönes backen! Und fix zusammengerührt ist der Kuchen auch noch…

Bananenkuchen mit Mohn

Für 1 Kastenform (mit 1 l Fassungsvermögen):
120 g weiche Butter
100 g brauner Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
3 Eier
3 sehr reife Bananen
200 g Mehl (davon nach Belieben 100 g Vollkornmehl)
3 TL Backpulver
100 g gemahlener Mohn
Butter für die Form
100 g Zartbitterkuvertüre

Den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kastenform mit Butter fetten. Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen. Die Bananen schälen, mit einer Gabel zerdrücken und unter die Eimasse rühren. Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit dem Mohn kurz unterrühren, bis ein homogener Teig entsteht.

Den Teig in die gefettete Form füllen, glatt streichen und bei 180° für ca. 45 Min auf mittlerer Schiene backen. Falls der Kuchen sehr schnell bräunt mit Alufolie abdecken. Nach 45 Min. Backzeit die Temperatur auf 150° reduzieren und nochmals weitere 15 Min. backen. Mit einem Holzspieß überprüfen, ob der Kuchen fertig gebacken ist, herausnehmen und auskühlen lassen.

Die Zartbitterkuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und mit einem Esslöffel als Glasur auf dem abgekühlten Kuchen verteilen.

 

Advertisements

Griechischer-Joghurt-Tarte mit Minze und Rhabarber

Als einen Beitrag zum feuchtfröhlichen Cake Book of Seasons für den Monat Juni habe ich mir diese super erfrischende und sommerlich leichte Tarte mit frischer Minze ausgedacht. Passt perfekt bei heißem Wetter oder auch zum Brunch!

Griechischer-Joghurt-Tarte mit Minze, Rhabarber und Erdbeergarnitur

Für 1 Tarte (28 cm):
140 g Butter
250 g Mehl
1 Ei
100 g Puderzucker

200 g Rhabarber
2 EL brauner Zucker
450 g griechischer Joghurt (10 %)
150 g Frischkäse, natur
1-2 EL Vanillezucker
3 Blatt Gelatine
1 Handvoll Minzblätter

Obst & Minze als Garnitur

Butter, Mehl, Ei und Puderzucker mit dem Rührgerät zu einem Teig verarbeiten; bei Bedarf noch etwas mit den Händen nacharbeiten bis ein glatter Teig entsteht. Diesen gleichmäßig in einer Tarteform (28 cm) verteilen und für 20 Minuten kalt stellen.

Derweil den Rhabarber waschen, putzen und in grobe Stücke (ca. 3-4 cm Länge) schneiden. In einem Topf mit 2 EL braunem Zucker und 3 EL Wasser aufkochen und dann in ca. 5 Minuten gerade eben weich kochen. Zum Auskühlen in den Kühlschrank stellen.

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Den gekühlten Kuchenboden in 20-30 Minuten goldgelb backen, dann auskühlen lassen.

Griechischen Joghurt, Frischkäse und Vanillezucker glattrühren. Die Pfefferminze vorbereiten: Waschen und in feine Streifen schneiden. Das gekühlte Rhabarberkompott bereitstellen.

Die Gelatineblätter in kalten Wasser einweichen und dann in einem kleinen Topf bei niedrieger Hitze unter Rühren schmelzen. Etwa 1 EL der Joghurtmasse einrühren, um die geschmolzene Gelatine zu temperieren; schnell in die Joghurtmasse einrühren.

Die Füllmasse halbieren. Die eine Hälfte mit dem Rhabarberkompott verrühren, die andere mit der vorbereiteten Minze. Nun die beiden Massen abwechselnd in die Tarte einfüllen, sodass eine Art Marmorierung entsteht. Zum Aushärten für mindestens 4 Stunden kühlstellen.

Vor dem Servieren mit frischen Minzblättern und Obst (Erdbeeren, Melone, Johannisbeeren…) garnieren. Voilà!

Tipp: Man kann, je nach Belieben, auch mit mehr Obst garnieren (Tarte ganz bedecken) oder dieses beim Anrichten noch zusätzlich gesondert auf dem Teller beifügen.

Variation: Wer mag nimmt für das Kompott etwas anderes als Rhabarber her. Für Freunde einer alkoholischen Note bietet sich der Einsatz von 1-2 EL Minzlikör in der entsprechenden Hälfte der Füllung mit an.

Bananenquarkdessert mit Erdbeeren

Geht superschnell, ist nicht so fett und schmeckt leeeecker! Und genau richtig, wenn mal wieder eine überreife Banane weg muss.

Für 2 Portionen:
75 g Rama Cremefine zum Schlagen/Sahne
250 g Magerquark
1 sehr reife Banane
1 P. Vanillezucker
1-2 EL Agavendicksaft/Zucker
200 g Erdbeeren

Die Rama Cremefine mit dem Vanillezucker steif schlagen. Mit dem Quark und dem Agavendicksaft vermengen.

Die überreife Banane mit einer Gabel fein zerdrücken und ebenfalls unter die Quarkmasse mengen.

Die Erdbeeren waschen, putzen und würfeln; 2/3 davon unter die Quarkmasse mengen, diese nun auf Schüsseln verteilen und mit den übrigen Erdbeerwürfeln bestreut servieren.

Tipp: Anstatt Erbeeren können auch andere säuerliche Obstsorten verarbeitet werden, z.B. Kiwi, Himbeeren oder Ananas.

Zimt-Mohnschnecken aus Mürb-Hefeteig

Nachdem ja mein eigenes BlogEvent aktuell zu schneckigen Rezepten auffordert, war klar, dass ich nochmal Schnecken backen muss dieser Tage. Beim Bäcker hat mich dann der alte Klassiker angelächelt, woraufhin ich mich ganz banal für Mohnschnecken entschieden habe. Die Teigmischung macht das ganze allerdings doch zu einer neuen Variante, so meine ich.

Zimt-Mohnschnecken mit Zuckerguss

Für ca. 14 Schnecken:
Hefeteig
30 g frische Hefe
150 ml Milch
250 g Dinkelmehl
10 g Zucker
1/2 TL Salz

Mürbteig
75 g Rohrzucker
125 g Butter (kalt)
1 Eigelb (Kl. M)
200 g Mehl

Zimt-Mohnfüllung
160 g gemahlenen Mohn
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 ml Sahne
1 Eiweiß
1 EL Speisestärke
1 TL Zimt

Zuckerguss
80 g Puderzucker
1 EL Sauerrahm

Zunächst den Hefeteig zubereiten: Dafür die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Mehl, Zucker und Salz zugeben und mit den Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig zugedeckt an einem schön warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.

Nun den Mürbeteig zubereiten: Das Ei trennen. Das Eiweiß für die Füllung beiseite stellen. Dann den braunen Zucker mit der kalten Butter und dem Eigelb verkneten (am besten geht das mit einer Hand; nicht beide, sonst klebt alles!). Dann das Mehl unterkneten; aber nur so lange wie nötig kneten. Sobald ein glatter Teig entstanden ist, diesen in Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank kalt stellen (bis der Hefeteig fertig gegangen ist).

Vor dem nächsten Arbeitsschritt den Ofen auf 190° C Ober-/Unterhitze vorheizen sowie zwei Bleche mit Backpapier versehen.

Wenn der Hefeteig bereit ist, diesen händisch mit dem Mürbeteig verkneten bis der Teig eine marmorierte Struktur hat. Dann auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (30 x 40 cm) ausrollen.

Nun die Füllung zubereiten. Dafür alle Zutaten (gemahlenen Mohn, Zucker, Vanillezucker, Sahne, Eiweiß, Speisestärke und Zimt) zu einer homogenen Masse verrühren. Diese gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig verstreichen. Dabei an einer langen Seite 2 cm Rand lassen, damit beim Rollen die Füllung nicht so rausquillt. Aufrollen und mit einem großen scharfen Messer in ca. 2,5 cm dicke Schnecken schneiden und mit ausreichend Abstand auf die vorbereiteten Bleche verteilen.

Die Schnecken im vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten backen. Nach 15 Minuten Backzeit die Bleche vertauschen, damit alles gleichmäßig backt.

Wenn die Schnecken ausgekühlt sind mit Zuckerguss garnieren. Für diesen einfach 80 g Puderzucker mit 1 EL Sauerrahm glattrühren. Wer sich so lang gedulden kann, der genießt die Schnecken erst, wenn der Guss ausgehärtet ist. Voilà!

Fruchtiger Sahnequark mit Amarettinibröseln

Zu Weihnachten habe ich mir selbst ein Fruchtpulver-Geschenkset von Spice for Life gegönnt. Und dann stand das bei mir rum, weil ich erstmal keine Idee hatte, was damit zu machen wäre. Hier jetzt meine erste Anwendung: Eine einfache und superschnelle Nachspeise.

Für 4 Portionen:
350 g Magerquark
125 g Sahne
6 TL Fruchtpulver (ich hatte Johannisbeere)
60 g Zucker
3 TL Vanillezucker
60 g Amarettini

Die Sahne mit dem Zucker und Vanillezucker steif schlagen. Quark und Fruchtpulver unterrühren.

Kurz vor dem Servieren die Amarettini grob zerbröseln und untermengen. In Schüsseln verteilen und mit Minze garniert servieren.

Quarkkuchen mit Gries und Dosenpfirsichhälften

Ein schneller flacher Quarkkuchen, den ich aus dem gemacht habe, was grade im Haus war.
Quarkkuchen mit Gries und Dosenpfirsichen

Für eine Springform (26 cm):
150 g Butter/Margarine
100 g  Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Msp. Bourbon Vanille
1 Ei
4 EL Gries
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
250 g Quark (40 % Fett)
5 Pfirsichhälften aus der Dose

Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Butter (idealerweise weich), Zucker, Vanillezucker, Vanillemark und Ei mit dem Mixer gut verrühren. Dann Quark, Puddingpulver und Gries ebenfalls mit dem Mixer einrühren.

Die Masse in eine, mit Backpapier versehene, Springform füllen und die abgetropften Pfirsichhälften gleichmäßig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für 40-45 Minuten backen bis eine leichte Bräunung der Oberfläche eintritt. Mit Puderzucker bestreut noch warm oder kalt servieren.

Himbeer-Quarkdessert

Himbeer-Quarkdessert im Glas mit Minzgarnitur
Für 4 Portionen:
500 g Magerquark
150 ml Sahne/Rama Cremefine zum Schlagen
150 g TK-Himbeeren
3 EL Zucker
1 P. Vanillezucker
Saft von 1 Zitrone
Minze als Garnitur

Die Sahne/Cremefine zum Schlagen mit dem Vanillezucker steif schlagen. Quark, übrigen Zucker sowie Zitronensaft hinzufügen und gut verrühren.

TK-Himbeeren vorsichtige untermengen und auf 4 Gläser/Schüsselchen verteilen. Vor dem Servieren mit Minze garnieren.

Hinweis: Die Himbeeren sollten ca. 30-45 Minuten vor Servieren untergemengt werden, damit sie bei Verzehr aufgetaut sind. (Bei einem evtl. notwendigen Transport ohne Kühlmöglichkeit, einfach die Himbeeren erst kurz vor Abfahrt untermengen, dann wirken sie selbst als Kühlung.)

Rezept als PDF

Schnelles Beerentiramisu (light)

Irgendwie wollten wir ein Dessert, aber hatten erstmal keine Idee. Auf dem Weg zum Einkaufen hab ich mir dann einfach das hier überlegt und bin jetzt im Nachhinein echt begeistert vom Ergebnis.

Beerentiramisu mit Garnitur aus frischen Erdbeeren
Für 4 Portionen:
100 g Löffelbiskuit
100 ml Apfelsaft, naturtrüb
3 EL Weißwein
150 g Sahne/Rama Cremefine zum Schlagen
250 g Quark
180 g Beerenmischung, TK (alternativ: Himbeeren)
1 P. Vanillezucker
2 EL Zucker
2 TL Kakao, schwach entölt
1 Prise Zimt

Die Beerenmischung aus dem Tiefkühlfach holen und in einer Schüssel mit 2 EL Zucker mischen und beiseite stellen; große Beeren (z.B. Brombeeren) mit einem Messer halbieren.

Für die Quark-Sahne-Masse die Sahne mit dem Vanillezucker steif schlagen und mit dem Quark vermengen. 1-2 EL davon in das vorgesehene (idealerweise eckige) Gefäß geben und verstreichen.

Apfelsaft und Weißwein zusammen in eine Schüssel geben. Jetzt die erste Hälfte der Löffelbiskuits nach und nach kurz dort eintauchen und das vorbereitete Gefäß damit auslegen. Die gezuckerte Beerenmischung darüber verteilen und die Hälfte der Quark-Sahne-Masse darauf verstreichen. Eine zweite Schicht getränkte Löffelbiskuits darüber legen und mit der übrigen Masse abschließen.

Das quasi fertige Beerentiramisu mit Frischhaltefolie abdecken und (evtl. im Kühlschrank) für mind. 2 Stunden ziehen lassen; in dieser Zeit tauen dann auch die Beeren noch ganz auf.

Direkt vor dem Servieren das Tiramisu mit einer Mischung aus Kakao und Zimt bestäuben.

Tipp: Als Garnitur eignen sich frische Erd- oder Himbeeren sowie ein Blatt Minze.

Himbeer-Joghurt-Smoothie

Geht schnell und ist lecker. Mal für zwischendurch oder auch als Dessert.

Himbeer-Joghurt-SmoothieFür einen Smoothie:
100 g Himbeeren
1/2 Banane
100 g Naturjoghurt
1/8 l Milch
3-4 EL Sahne
Saft von 1/2 Zitrone
2 TL Vanillezucker

Alles zusammen in einem Standmixer oder mit Hilfe eines Pürierstabs zu einem homogenen dickflüssigen Drink verarbeiten.