Grapefruit-Himbeer-Smoothie mit Spinat

Meine Kollegin und ich waren uns einig, dass es wegen der leichten Bitternote der Grapefruit geschmacklich ein bisschen in Richtung Campari geht…nur eben in mega gesund. 😉

Für ca. 1 Liter Smoothie:

1 Grapefruit
1 reife Banane
1 Handvoll TK-Spinat (es geht natürlich auch frischer Spinat, aber den hatte ich gerade nicht zur Hand)
200 g TK-Himbeeren
1/8 Vanilleschote

Wasser

Grapefruit schälen, dabei möglichst viel von der weißen, bitteren Haut entfernen. Grob zerteilen und in den Mixer geben. Die Banane schälen und hinzufügen.

TK-Spinat, -Himbeeren und Vanilleschote im Ganzen dazugeben. 200 ml kaltes Wasser hinzufügen und alles in ca. 1 Minute zu einem homogenen Smoothie vermixen. Je nach Konsistenz und Belieben noch etwas Wasser hinzufügen.

Green Tropical Island Smoothie

Für einen grünen Smoothie lohnt sich ein Bild nur, wenn man es richtig gut macht. Das kriege ich nicht hin, aber der ist ja soooo lecker, deshalb hier in aller Kürze das Rezept.

Für ca. 900 ml Smoothie:
1/4 Ananas
2 kleine, reife Bananen
1 Kiwi
Saft von je 1 Orange und Zitrone
1-2 EL Chiasamen nach Belieben (ersatzweise Flohsamen oder Leinsamen)
1/5 Vanilleschote (ersatzweise 1 kräftige Prise Bourbon Vanillepulver)
1 EL Öl eurer Wahl (ich habe Olivenöl verwendet)
2 Handvoll Spinat (ersatzweise auch TK-Spinat, sofern euer Mixer das schafft)
Wasser

Ananas schälen und grob schneiden. Bananen und Kiwi schälen. Orange und Zitrone auspressen. Den Saft mit dem Obst in den Mixer geben. Chiasamen, Vanilleschote und Öl hinzufügen. Spinat waschen und verlesen, ebenfalls hinzufügen.

200 ml kaltes Wasser hinzufügen und alles in ca. 1 Minute zu einem Smoothie vermixen. Je nach Konsistenz und Belieben noch etwas Wasser hinzufügen.

Info: Geschmack bleibt auch über Nacht einwandfrei, trotz Ananas.

Blaubeer-Milkshake

Lecker, lecker Blaubeeren! Die gelten ja als sogenanntes Superfood, weshalb ich davon ausgehe, dass dadurch der Ungesund-Charakter des Vanilleeises ausgeglichen wird. 😉

Für 2 große Gläser:
250 ml Milch
3 Kugeln Vanilleeis
125 g Blaubeeren

Milch und das Eis in einen Standmixer geben. Die Blaubeeren waschen, abtropfen und hinzufügen. Alles kräftig durchmixen, bis ein homogener (wunderschön blauer) Drink entstanden ist. Sofort genießen!

Tonka-Eierlikör

Im Rahmen von Lunas Blogevent „Getrennte Wege“ verarbeite ich in diesem Rezept Eigelb zu Eierlikör. Ein Klassiker, ja, aber mit ein bisschen Pep durch eine Tonkabohnennote, die dem Ganzen einen neuen Turn gibt.

Tonka-Eierlikör

Für 200 ml Likör:
2 frische Eigelb
60 g Puderzucker
1 Msp. Vanillemark
1/4 Tonkabohne, gerieben (sonst mehr Vanille)
80 g Sahne
40 ml Wodka od. weißen Rum

Die Eigelbe, den Puderzucker, das Vanillemark und den Tonkabohnenabrieb in ein Rührgefäß geben und mit dem Handrührgerät auf höchster Stufe 10 Minuten richtig ordentlich cremig schlagen.

Sahne hinzufügen und nochmals ca. 7 Minuten schlagen. Dann den Wodka/Rum zugeben und ein letztes Mal für weitere 3 Minuten rühren.

Den Eierlikör in ein sauberes Fläschen füllen und gut verschlossen im Kühlschrank aufbewahren, wenn man ihn nicht sofort verbraucht. Dort hält er sich für 3 Wochen.

Unbedingt die Zeit nehmen und wirklich alles ordentlich und lang mixen, sonst setzt sich der Eierlikör womöglich nachher ab!

Tipp: Passt zu Eis oder in Kuchen verbacken.

Die Menge lässt sich natürlich ohne weiteres einfach hochrechnen. Bloß sollen für das BlogEvent ja Rezepte gefunden werden, um übrige Ei-Teile zu verarbeiten, deswegen hier nur 2 Eigelb.

Christmas Hot Chocolate american style – Weihnachtsschickerei aus meiner Küche I

Wenn es draußen kalt und unwirtlich wird, dann braucht es einen guten heißen Kakao. Die Amerikaner haben das mit einem zuckrigen Zusatz perfektioniert. Ich habe daraus eine zimtig weihnachtliche Variante kreiert.

Für 1 Tasse:
1 EL Kakaopulver (schwach entölt, ungesüßt)
1 gestrichener TL Zucker
1 kräftige Prise Zimt
2 normal große Marshmallows
50 ml Wasser
250 ml Milch

Kakaopulver, Zucker und Zimt vermischen und in eine Tasse geben. Marshmallows mit einem scharfen Messer vierteln und ebenfalls hinzufügen.

50 ml Wasser mit 250 ml Milch in einem Topf erhitzen und auf die Mischung gießen. Mit einem Löffel kräftig durchrühren, damit sich der Zucker auflöst.

Heiß genießen und die schmelzenden Marshmallow-Würfelchen auslöffeln!

Rezept als PDF

Gewürzsirup – Weihnachtsschickerei aus meiner Küche III

Ich finde gekauften Glühwein in der Regel nicht besonders trinkenswert, aber mit diesem Sirup ist ganz schnell zuhause einer gezaubert; auch alkoholfreie Varianten lassen sich daraus super kreieren.

Zucker hinzufügen

Für ca. 750 ml Sirup:
1 Liter Wasser
25 g guten Schwarztee
Abrieb von vier unbehandelten Bio-Orangen
Abrieb von zwei unbehandelten Bio-Zitronen
400 ml frisch gepressten Orangensaft
5 TL Zitronensaft
4 Zimtstangen
12 Nelken
112 TL Kardamomkapseln
112 EL Sternanis
Mark von 2 Vanilleschote
500 g Zucker

Aus 34 Liter des Wasser schwarzen Tee kochen; für vier Minuten ziehen lassen, dann abseihen.

Den Tee zusammen mit Orangensaft, Zitronensaft und dem restlichen Wasser in einen Topf geben. Zitronen und Orangen waschen und die Schale abreiben/fein abschälen (ohne das Weiß!). Kardamom und Sternanis im Mörser grob aufbrechen. Abrieb der Zitrusfrüchte sowie Vanillemark mit Schoten und die restlichen Gewürze zur Flüssigkeit in den Topf geben. Den Zucker mit einem Schneebesen einrühren und die ganze Mischung unter gelegentlichem Umrühren aufkochen.

Den „Gewürzsud“ bei geringer Hitze, leicht siedend für 15 Minuten ziehen lassen. Dann die Flüssigkeit, durch ein mit einem Baumwolltuch ausgelegtes Sieb, in einen weiteren Topf abseihen.

Den Gewürzsud leicht köchelnd auf etwa die Hälfte der Menge sirupartig einkochen. Den fertigen Sirup noch heiß in zuvor sterilisierte Flaschen abfüllen und verschließen.

Meine Rezeptideen zur Verwendung des Sirups:

2 Tassen Glühwein
75 ml Gewürzsirup
150 ml Kirschsaft (oder eine andere Sorte roten Saft)
350 ml trockenen Rotwein

3 Tassen Kinderpunsch (alkoholfrei)
75 ml Gewürzsirup
200 ml Apfelsaft
500 ml Früchtetee

Tipp: Wer sowas mag, kann den Sirup auch als „Shot“ in den Kaffee geben und so einen Weihnachtslatte o.ä. kreieren.

Rezept als PDF

Ingwer-Zimt-Sirup (Picknick-Post aus meiner Küche II)

Ingwer in Scheiben, Zimtstange, Wasser und Zucker köcheln lassen
Für ca. 750 ml:
125 frischer Ingwer
500 g Zucker
500 ml Wasser
1 Stange Zimt
Saft von 1/2 Zitrone

Den Ingwer schälen und in feine Scheiben schneiden. Mit allen übrigen Zutaten in einen Topf geben und für ungefähr 1 Stunde mit Deckel darauf köcheln lassen; gelegentlich umrühren.

Den heißen Sirup durch ein feines Sieb (evtl. plus eine Lage Küchenrolle) abseihen und in saubere, heiß ausgespülte Fläschchen füllen.

Tipp: Der Sirup eignet sich als Geschmacksbasis für Limonade, Eistee oder Cocktails: Dazu passen gut frische Minze und nochmals frischer Zitronensaft. Aufgießen kann man mit Fruchtsäften, Sprudelwasser und/oder Prosecco.
Auch in Kaffee oder Tee kann man einen Schuss von dem Sirup geben, wenn man eine besondere Geschmacksnote möchte.
Und sogar für exotische Grillfleischmarinade ist der Sirup durch den enthaltenen Ingwer einsetzbar.

Sommertrunk mit Hibiskus-Apfel-Geschmack

Ich trinke gerne Tee, aber wenn es jetzt so heiß ist, dann braucht man einfach mal was richtig schön erfrischendes. Mit diesem Ziel ist der folgende Sommertrunk entstanden.

Für 1 Liter:
2 Teebeutel einer fruchtigen Sorte mit Hibiskus drin (ich hatte 1 x Ingwer-Holunder und 1 x Harmonie und Balance [beides dm])
300 ml Apfelsaft, naturtrüb
1-2 Stängel frische Minze

Die zwei Teebeutel mit 700 ml kochendem Wasser übergießen und für 10-15 Minuten ziehen lassen, damit der Tee richtig intensiv schmeckt; abkühlen lassen.

Den kalten Tee in einer Karaffe mit 300 ml Apfelsaft vermischen. Dort hinein gebt ihr die gewaschene Minze. Ich habe mit einem spitzen Messer noch den Stängel und die großen Blätter mehrmals angepickst, damit die Minzaromen besser ins Getränk übergehen können.

Im Kühlschrank für mehrere Stunden kalt stellen oder für den Sofort-Genuß mit reichlich Eiswürfeln versehen. Schmeckt lecker erfrischend und braucht durch den Apfelsaft keinen extra Zucker!

Tipp: Hält im Kühlschrank für 1-2 Tage (vorausgesetzt man kann sich beherrschen nicht alles sofort zu trinken).

Ingwer-Wasser

Ich trinke viel Wasser, weil mir Saft oder gar Limonade oft zu süß sind. Damit das auf Dauer nicht langweilig wird, variiere in gelegentlich ein bisschen. Als ich kürzlich ein riesen Stück Ingwer zuhause hatte, dachte ich, das könnte man doch auch zu einem Getränk verarbeiten.

Für 1 Liter erfrischendes Ingwer-Wasser:
1 Liter sprudeliges Wasser
1 daumengroßes Stück Ingwer

Den Ingwer schälen und in Scheiben schneiden. In eine Karaffe geben und mit dem Wasser auffüllen. 10 Minuten ziehen lassen und erfrischendes Wasser mit einem Touch Ingwer genießen!

Ingwer-Scheiben im Wasser

Tipp: Wem der leichte Ingwergeschmack zu wenig ist, der kann dazu auch noch 2-3 Scheiben von einer Bio-Zitrone geben. Das passt sehr gut zusammen.

Sonnengereifter Eistee (Zitrone)

Wenn jetzt der Sommer kommt, braucht man unbedingt ein leckeres kühles Getränk. Selbstgemachter Eistee ist unkompliziert und total variabel. Außerdem schmeckt er besser und ist gesünder, weil nicht hauptsächlich aus Zuckerwasser gemacht.

Für 1 Liter Zitroneneistee:
1 Liter Wasser
2 Teebeutel Schwarztee (kein Earl Grey!)
1 Teebeutel Limetten-Früchtetee
1 EL Zucker
Saft von 1/2 Zitrone

Der Tee muss kalt angesetzt werden, damit er nicht bitter schmeckt nachher: In einer Glaskaraffe oder einer durchsichtigen Flasche mit Schraubverschluss die drei Teebeutel gemeinsam in 1 Liter kaltem Wasser ansetzen und für mindestens 4 Stunden an einem sonnigen Fleckchen ziehen lassen.
Wenn man in der Zeit zuhause ist, gelegentlich mal die Flüssigkeit etwas durchmischen; geht aber auch ohne.

Wenn der Tee fertig gezogen hat, die Teebeutel herausnehmen und mit Zucker und Zitronensaft abschmecken. Im Kühlschrank kühlen oder mit reichlich Eiswürfeln im Glas und einer Zitrone als Garnitur servieren und genießen!

Tipp: Den Eistee einfach schon am Vortag zubereiten und über Nacht kühlen.
Nach demselben Prinzip lässt sich eigentlich jede Geschmacksrichtung herstellen, z.B. mit normalem Früchtetee und einem Schuss Fruchtsaft/-sirup dazu oder man setzt einfach nur schwarzen Tee an und mischt ihn später mit Fruchtnektar (Pfirsich ist ein Klassiker).