Süßkartoffel-Shiitake-Wantans mit Ingwer-Soja-Dip

Wir haben entschieden diesen Monat vegetarisch zu essen und weil ich noch Süßkartoffel im Haus hatte und Wantan-Teig im Tiefkühlfach, dachte ich, da müsste sich doch was machen lassen. Das folgende Rezept ist dabei entstanden.
Gebratene Süßkartoffel-Shiitake-Wantans mit Sesam und Ingwer-Soja-Dip

Für 25-30 Wantans:
1 Süßkartoffel (ca. 300 g)
5 getrocknete Shiitake-Pilze
1 Ei
2 Zehen Knoblauch
1 TL Sesamöl
Chilipulver
Salz
1 Packung Wantan-Teig (250 g)

6 EL Sojasauce
2-3 EL Wasser
2 EL Reisessig
1/2 Chilischote
1-2 Frühlingszwiebeln
20 g frischer Ingwer

1-2 EL Öl
2 EL Sesam für die Garnitur

Zunächst die Süßkartoffel in einem Topf Salzwasser in ca. 30 Minuten gar kochen. Gleichzeitig die 5 getrockneten Shiitake-Pilze in heißes Wasser einweichen. Falls euer Wantan-Teig tiefgefroren ist, diesen zum Auftauen herausnehmen.

Wenn die Süßkartoffel fertig gekocht ist, diese schälen und mit einer Gabel zerdrücken. In einer Schüssel mit den eingeweichten und klein geschnittenen Pilzen (ohne Stiele), dem Ei, dem gepressten Knoblauch, dem Sesamöl und dem Chilipulver zur Füllung vermengen.

Für den Ingwer-Soja-Dip den Ingwer schälen und fein reiben. Die Frühlingszwiebeln waschen, putzen und in feine Ringe schneiden; dabei die grünen Teile am Ende für die Garnitur beiseite legen. Mit Sojasauce, Wasser, Reisessig und gehackter Chilischote verrühren und durchziehen lassen.

In einem großen Topf (fingertief = ca. 8-10 cm) Wasser zum Kochen bringen.
Derweil geht es ans Füllen der Wantans: Dafür je ein Blatt Teig in die flache Hand legen, einen TL voll Süßkartoffelfüllung in die Mitte geben und einfach zudrehen (siehe Fotos). Wenn das Wasser kocht die Wantans in zwei bis drei Chargen jeweils für 3-5 Minuten darin (auf niedriger Stufe) kochen.

In einer Pfanne den Sesam ohne Öl rundherum für 2-3 Minuten anbraten; zum Auskühlen auf einen Teller geben.

Die fertigen Wantans abtropfen lassen und in der Pfanne in 1-2 EL Öl vorsichtig anbraten, bis sie schön gebräunte Stellen bekommen. Mit geröstetem Sesam und dem Zwiebelgrün bestreut anrichten und gemeinsam mit dem Ingwer-Soja-Dip servieren.

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Süßkartoffelgnocchi

Gnocchi, lecker. Gnocchi aus Süßkartoffeln, noch besser!Süßkartoffelgnocchi in Tomatensugo

Für 3-4 Portionen:
250 g Süßkartoffeln
350 g Kartoffeln
1 Eigelb
40 g Parmesan
100-150 g Mehl (man muss sehen, wann der Teig „trocken“ genug ist)
1/4 TL Muskatnuss
Salz/Pfeffer
Mehl für die Arbeitsfläche

Die Süßkartoffel in einem ausreichend großen Topf in Salzwasser kochen; nach ca. 5-10 Minuten Kochzeit die (normalen) Kartoffeln dazugeben und in weiteren ca. 20 Min. weich kochen. Ihr müsst je nach Größe der Süßkartoffel bzw. der Kartoffel(n) die Zeit abschätzen, wie lang was braucht. Wenn alle Kartoffeln weich sind, abgießen und zurück in den Topf geben, um sie bei sehr geringer Wärmezufuhr vorsichtig für circa 2 Min. trocknen zu lassen.

Danach alle Kartoffeln schälen und mit einer Gabel zerdrücken sowie zu einem Brei vermengen. Eigelb, geriebenen Parmesan und Mehl (zunächst nur 100 g, dann bei Bedarf mehr) dazugeben; die Masse mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen.

Etwas Mehl auf der Arbeitsfläche verteilen. Den Gnocchi-Teig zu mehreren Rollen formen und mit einer Gabel/einem Messer in mundgerechte Stücke teilen. Falls gewünscht, kann man mit der Rückseite der Gabel ein Muster in die Gnocchi drücken.
Der Teig ist relativ weich, also nicht wundern. Einfach mit mehlierten Händen vorsichtig formen und in zwei Chargen kochen; dabei werden die Gnocchi dann noch etwas härter/fester.

Einen großen Topf ordentlich gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und die Gnocchi der Reihe nach darin garen; einlegen kann man sie am besten portionsweise mit einer Schaumkelle. Wenn sie an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig gekocht und können zum Abtropfen in ein Sieb gegeben werden (Schaumkelle).

Lecker schmecken die Gnocchi mit Tomatensugo, in Salbeibutter geschwenkt oder auch mit einer Käsesoße.

Tipp: Zwar unwahrscheinlich, aber übrig gebliebene Gnocchi können in einem luftdichten Behälter für ein bis zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Man kann die Gnocchi auch einfrieren; dann aber ungekocht!