Gebratene Asia-Nudeln

Wer liebt sie nicht, die lecker gebratenen Nudeln vom Asiaten?

Zutaten für 2 Portionen:
260 g Asia-Nudeln (ich habe 4 Blöcke „Feine Weizennudeln“ von KAYIDA verwendet)
150 g Kaiserschoten
1 Paprika
1 Hand voll Sojasprossen
2 Frühlingszwiebeln
1-2 Karotten
1/3-1/2 Chilischote (je nachdem, wie scharf man es gern mag)
6 EL Sojasauce
1-2 EL Pflanzenöl
1 EL Sesamöl
evtl. 2 EL fertige Röstzwiebeln

Nudelwasser aufsetzen. Paprika entkernen und waschen, Karotten schälen, Frühlingszwiebeln putzen und alles in Streifen schneiden. In einer Pfanne 1 EL Sesamöl erhitzen und das geschnittene Gemüse darin für 3-4 Minuten anbraten. Wenn das Nudelwasser kocht, die Nudeln nach Packungsanweisung (in der Regel 3-5 Minuten Kochzeit) kochen und abgießen.

Derweil das Gemüse anbrät, die Sojasprossen waschen und abtropfen lassen. Ebenso die Kaiserschoten; ich lasse sie gerne ganz, aber man kann sie auch schräg halbieren. Das Stück Chilischote klein schneiden. Alles zum Gemüse in die Pfanne geben und für 1-2 Minuten mitbraten, bevor man mit der Sojasauce ablöscht. Nochmals 1 Minute köcheln lassen und dann in eine Schüssel geben und kurz beiseite stellen.

Jetzt das Pflanzenöl in die Pfanne geben und die gekochten Nudeln 2-3 Minuten unter Wenden darin anbraten. Die fertige Gemüsemischung dazugeben und alles gute vermengen. Heiß servieren!  Wer sowas mag (und zuhause hat) bestreut jede Portion mit einigen Röstzwiebeln.

Tipp: Wem diese (vegetarische) Variante noch nicht reicht, der kann auch zuletzt noch 1 Ei verrühren, über die fertige Gemüse-Nudelmischung geben und stocken lassen. Oder etwas gebratenes Hühnerfleisch dazugeben.

Advertisements

Vietnamesische Sommerrollen

Herrlich frisch und megalecker! Eines der Leibgerichte meines Freundes. Achtung, Suchtgefahr!

Vietnamesische Sommerrolle
Für 8 Rollen (machen 2 Personen gut satt):
150 g Glasnudeln
1/4-1/2 Kopf Eisbergsalat (kommt auf die Größe an)
1/2 Bund Koriander, frisch
1-2 Stängel Minze, frisch
1 Karotte
1 Limette
24 Garnelen (mittelgroß)
8 Reispapierblätter

Die Glasnudeln mit kochendem Wasser übergießen und 4 Minuten ziehen lassen. Abgießen und erkalten lassen. Die Garnelen derweil in einem Topf mit Wasser gar kochen (ca. 5-7 Minuten). Ebenfalls abgießen und erkalten lassen.

Die Karotte schälen und in feine Streifen schneiden. Den Eisberg waschen und ebenfalls in fein Streifen schneiden. Jetzt heißes Wasser in eine Pfanne geben und auf niedrigster Stufe auf dem Herd warmhalten. Ein großes Brett bereitstellen oder eine ausreichend große Arbeitsfläche freiräumen.

Immer ein Reispapierblatt in das heiße Wasser legen bis es weich wird und leicht durchsichtig. Herausnehmen und auf einem frischen Küchentuch vorsichtig trockentupfen. Auf dem vorbereiteten Arbeitsplatz ausbreiten und jeweils mit drei Garnelen, 2-3 Stängeln Koriander, 2-3 Blättern Minze, 2-3 Streifen Karotte, Glasnudeln und Salat (ich mache es in der genannten Reihenfolge) mittig befüllen (sollte einen dicken Streifen Füllung ergeben) und mit etwas Limettensaft beträufeln.

Jetzt wird’s ein bisschen kompliziert (zumindest zu beschreiben): Das Reispapierblatt an den Seiten (seitlich über die Füllung) einschlagen, die Füllung dabei möglichst mit der einen Hand zusammenhalten. Dann das untere freie Drittel des Reispapiers über die Füllung schlagen (diese weiter zusammenhalten) und jetzt nach oben einrollen. Im Idealfall klebt das Blatt so, dass es relativ einfach zu diesen Rollen geformt werden kann. Fertig.

Dazu passt gekaufte Hoi-Sin-Sauce (dickflüssig braun) mit gehackten Erdnüssen darübergestreut oder selbstgemachter scharfer vietnamesischer Dip (mein Favorit).

Tipp: Zusätzliche/alternative Füllungszutaten wären Sojasprossen, zerhackte Erdnüsse, Frühlingszwiebeln, Gurke oder weicher Tofu in Streifen. Man kann es kombinieren wie man mag.

Mann kann eigentlich toll alle Zutaten schon vorher vorbereiten und dann frisch die Rollen machen oder direkt die Rollen vorbereiten und mit Frischhaltefolie bedeckt für einige Stunden im Kühlschrank frisch halten. Falls was über bleibt, halten die Rollen auch über Nacht im Kühlschrank.