Feige Schoko-Schnecken (Picknick-Post aus meiner Küche IV)

Fertige Schnecken mit Sauerrahm-Puderzucker-Glasur versehen
Für 14-16 Schnecken:
50 g Butter
200 ml Milch
500 g Mehl
70 g Zucker
Salz
1 Würfel frische Hefe
1 Ei

50 g sehr weiche Butter
200 g Schokolade
180 g getrocknete Feigen

50 g Sauerrahm
160 g Puderzucker

50 g Butter bei niedriger Hitze schmelzen, dann Milch zugießen und die Hefe darin auflösen. In einer Rührschüssel Mehl, Zucker und Salz vermengen. Das Ei und die Milchmischung hinzufügen und mit Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Den fertigen Teig zugedeckt an einem warmen Ort mind. 45 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Schokolade hacken und die Feigen kleinschneiden.

Den gegangenen Hefeteig nochmals kurz kneten und dann auf einer mehlierten Arbeitsfläche rechteckig (ca. 30 x 50 cm) ausrollen. Darauf die sehr weiche Butter verstreichen und die Schokolade und Feigen gleichmäßig verteilen. Den Teig von der langen Seite her aufrollen, sodass eine lange dicke Rolle entsteht.

Mit einem scharfen Messer in 3 cm dicke Scheiben schneiden und mit der Schnittseite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen (ausreichend Abstand ist wichtig!). Die Schnecken müssen jetzt nochmals ca. 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen.

Derweil den Ofen auf 180°C vorheizen. Wenn die Schnecken gegangen sind, diese für ca. 20 Minuten backen. Falls zwei Bleche im Einsatz sind, diese nach der Hälfte der Backzeit tauschen, damit alle Schnecken gleichmäßig backen.

Für den Guss den Sauerrahm mit dem Puderzucker und den Rührbesen des Mixer zu einem glatten Guss verrühren und mit einem Löffel über die Schnecken verteilen. Alles auskühlen lassen und genießen!

Tipp: Die Schnecken könne anstatt mit Feigen natürlich auch mit anderem Trockenobst oder sogar (nicht zu feuchtem) frischem Obst befüllt werden (hab ich mich jetzt nur wegen dem Verschicken nicht getraut).

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Death by chocolate (Cookies) – glutenfrei

Glutenfreie Cookies für meinen Dad zum Geburtstag. Achtung, wer einer Überdosis Schoko und Süß nicht gewachsen ist, der sollte diese Cookies nicht probieren!

Für 2 Bleche (ca. 30 Cookies):
450 g Puderzucker
100 g Kakaopulver, schwach entölt
3 Eiweiß
1 TL Instantkaffe
250 g Blockschokolade/Schokodrops

Ofen auf 175°C vorheizen.

Puderzucker und Kakaopulver vermengen. Instantkaffee in EL Wasser auflösen und gemeinsam mit dem Eiweiß sowie der Puderzucker-Kakao-Mischung mit dem Mixer zu einem Teig  verrühren.

Blockschokolade hacken und untermengen. Teig mit zwei Teelöffeln portionsweise auf mit Backpapier ausgelegten Backblechen (mindestens zwei, damit ausreichend Abstand zwischen den Cookies ist) verteilen und im vorgeheizten Backofen für 13-15 Minuten backen, bis die Oberfläche „kross“ ist. Nach 7 Minuten die Bleche einmal tauschen, damit alles gleichmäßig bäckt.

Auskühlen bzw. aushärten lassen und Plomben damit ziehen! 🙂

Schokomousse

Ein echter Klassiker aus Schokolade und Sahne. Was soll man da noch sagen?

Für eine große Schüssel:
8 Eigelbe
150-200 g Zucker (je nachdem, wie süß man es gerne mag)
1/4 l Milch
250g Schokoladenkuvertüre (ich nehm‘ Zartbitter, aber Vollmilch geht auch)
2-3 EL Rum
1l Sahne

Die Eigelbe mit dem Zucker und der Milch in einer großen Metallschüssel verrühren und über dem Wasserbad zur Rose abziehen. Dabei mit einem Schneebesen ständig umrühren; das dauert (leider) relativ lang (mind. 20 Minuten).

Nebenbei die Schokoladenkuvertüre in einer feuerfesten (Nicht-Metall-)Schüssel im Wasserbad schmelzen.

Wenn die Milch-Zucker-Ei-Masse bindet (Kochlöffel-Test), vom Wasserbad nehmen und die geschmolzene Schoko reinrühren. Rum dazugeben und ebenfalls verrühren. Während diese Masse jetzt (unter gelegentlichem Rühren) abkühlt, kann man schonmal die Sahne steif schlagen. Wenn die Schokomasse ausgekühlt ist (Lippentest: darf nicht warm sein, wenn es die Lippe berührt), die Sahne nach und nach unterheben.

Die fertige Masse in eine schöne Schüssel oder portionsweise in Schälchen füllen und im Kühlschrank für mind. 3 Stunden kalt stellen.

Tipp: Das Mousse kann man auch schon am Tag vorher zubereiten, wenn man für den Tag des Verzehrs noch andere Kochprojekte geplant hat.

Aus dem fertigen Schokomousse lassen sich mit einem Esslöffel (in heißes Wasser getaucht) auch schöne Nocken formen, wenn man es elegant anrichten möchte.