Rote-Beete-Risotto mit Birne und Walnuss

Die Farbe ist der Kracher und der Geschmack kann da locker mithalten! Inspiration dafür hab ich mir während einem Kurztrip nach Bremen in der Küche13 geholt.


Für 2 Personen:
3 EL Olivenöl
200 g Risottoreis
1 mittelgroße Zwiebel
2-3 Stück rote Beete
1-2 Birnen
150 ml Weißwein, trocken
500-700 ml Brühe
50 g Walnüsse
6 EL geriebener Parmesan
Salz/Pfeffer

Die rote Beete im rohen Zustand schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Brühe in einem Topf zum Kochen bringen und die Rote-Beete-Würfelchen 5 Minuten darin ankochen und dann herausholen (die Brühe nicht wegkippen!). Während die Beete kocht, die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Birne schälen und ebenfalls in Würfelchen schneiden; zwei Spalten für die Deko beiseite legen.

Das Olivenöl in einen ausreichend großen Topf geben und den Reis sowie die Zwiebeln für ca. 2 Minuten darin glasig dünsten. Dann mit dem Weißwein ablöschen und etwas von der (durch die Beete schön rosa gefärbte) Brühe aufgießen. Unter gelegentlichem umrühren auf mittlerer Hitze köcheln und immer wieder etwas Brühe nachgießen.

Nach ca. 5 Minuten die angekochten Beete-Würfel hinzufügen und einfach mitkochen. Dann nach weiteren 5 Minuten auch die gewürfelte Birne hinzufügen und ebenfalls mitgaren. Die Walnüsse sehr grob hacken; zwei halbe Nüsse für die Garnitur zur Seite legen.

Wenn der Reis nach ungefähr 20 Minuten Gesamt-Kochzeit bissfest gar ist, die Walnüsse und 4 EL von dem geriebenen Parmesan unterrühren. Nochmals mit etwas Pfeffer und bei Bedarf Salz abschmecken.

Auf zwei Tellern anrichten, mit dem übrigen Parmesan bestreuen und jeweils mit der Birnenspalte und der halben Walnuss garnieren.

Tipp: Wer vorgekochte rote Beete verwendet, soll das bisschen an Saft, was im Päckchen ist ins Risotto geben (für die Farbe) und die Rote-Beete-Würfel erst kurz vor Schluss hineingeben und quasi nur noch erhitzen.

Pasta mit Butternut-Kürbis und Buttermilch

Leichte Küche. Für Freunde von Kürbis und Buttermilch auf jeden Fall einen Versuch wert.

Für 4 Portionen:
600 g Butternut-Kürbis
2 EL Olivenöl
1/2 TL Salz
250 ml Buttermilch
2-3 EL frischer Salbei, gehackt
100 g Parmesan
Pfeffer

Den Ofen auf 190 °C vorheizen. Den Kürbis schälen, in mundgerecht Stücke schneiden, auf dem Backblech verteilen und mit dem Öl beträufeln. Für 25 – 30 min. im Ofen rösten.

Währenddessen in einem großen Topf Salzwasser zum Kochen bringen und die Pasta nach Packungsanweisung al dente kochen; dann abgießen und zurück in den Topf geben.

Den gebackenen Kürbis, die Buttermilch, Salz und Pfeffer zur Pasta geben und bei niedriger Hitze 1-2 min. unter Rühren erwärmen; derweil den Parmesan reiben. Pasta vom Herd nehmen und die Hälfte des Parmesans sowie den Salbei einrühren. Abschmecken.

Die fertige Pasta auf 4 Schüsseln verteilen und mit dem übrigen Parmesan bestreut servieren.

Romana-Salat mit Hähnchenbrust, Cranberries und Joghurt-Mayo-Dressing

Ähnlich einem Caesar’s Salad, würde ich sagen, aber irgendwie frischer.

Salat mit Tomate, Sellerie, Frühlingszwiebeln, Gurke, Walnüssen, Cranberries und gebratenen Hähnchenstreifen mit Dressing

Für 4 Portionen:
300 g Romana-Salat (2 kleine Köpfe)
2 Frühlingszwiebeln
2 Tomaten
2 Stangen Sellerie
1/4 Gurke
40 g Walnüsse
5 EL Cranberries, getrocknet
300 g Hähnchenbrustfilet (alternativ: Pute)
1 EL Mehl
3 EL Mayonnaise
3 EL Joghurt
1 EL Dijon-Senf
1 EL Weißweinessig
1 TL Salz
Pfeffer
evtl. etwas Parmesan

Den Salat waschen und in fingerdicke Streifen schneiden. Frühlingszwiebeln putzen und in Ringe schneiden. Tomaten und Gurke in etwas kleinere Stücke schneiden. Stangensellerie ebenfalls fein schneiden; wenn es frisch genug ist, gerne das Grün mitverwenden. Alles zusammen in eine große Schüssel geben. Die Walnüsse grob hacken und mit den Cranberries über den Salat streuen.

Das Hähnchenbrustfilet in Streifen schneiden, pfeffer und mit dem Mehl bestäuben. In wenig Öl in einer Pfanne braten bis alles gut durch ist und schön gebräunt; das dauert ca. 5-8 Minuten. Zum Schluss etwas salzen.

In der Zwischenzeit in einer Schüssel Mayonnaise, Joghurt, Dijon-Senf, Weißweinessig, Salz und Pfeffer zu einem Dressing glattrühren. Zusammen mit den gebrateten Hähnchenstreifen über den Salat geben und alles ordentlich durchmischen; weil das Dressing etwas dicker ist, muss man ein bisschen länger als üblich mischen, bis es gut verteilt ist.

Wer mag, kann noch ein wenig Parmesan grob darüberhobeln. Dazu passt sehr gut Weißbrot.

Spinatrisotto mit Knoblauch

Für 2 Portionen:
600 g Blattspinat (TK oder frisch+kurz blanchiert)
4-5 Knoblauchzehen
200 g Risottoreis
1,5 EL Olivenöl
2 EL Pinienkerne
150 ml trockener Weißwein
250-300 ml Gemüsebrühe (Instant)
3 EL Sauerrahm
Salz/Pfeffer
50 g Parmesan, gerieben

Falls TK-Spinat verwendet wird, auftauen lassen und die Flüssigkeit herausdrücken. Die Knoblauchzehen schälen und pressen. In einem ausreichend großen Topf das Olivenöl erhitzen, um den gepressten Knoblauch und den Risottoreis darin glasig zu dünsten (ca. 1-2 Minuten). Mit Weißwein ablöschen.

Nach und nach mit der Brühe aufgießen und auf mittlerer Hitze unter relativ häufigem Umrühren den Reis garen; dauert ca. 10-20 Minuten. Ca. 5 Minuten bevor der Reis gar ist den aufgetauten Spinat und die Pinienkerne unter das Risotto mischen, mitkochen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Zuletzt den Sauerrahm einrühren und mit Parmesan bestreut servieren.

Petersilienpesto mit getrockneten Tomaten

Für 4-5 Portionen Pasta:

1/2 Bund frische Petersilie
100 g getrocknete Tomaten (aus dem Glas)
2 Zehen Knoblauch
3 EL Pinien- oder Kürbiskerne
50 g Parmesan, gerieben
100 ml Olivenöl
20 ml Öl von den getrockneten Tomaten
Salz/Pfeffer

In einer (beschichteten) Pfanne die Pinien- oder Kürbiskerne kurz rösten (Achtung, werden leicht schwarz!). Petersilie waschen, trocknen und grob hacken. Getrocknete Tomaten grob kleinschneiden. Alles zusammen in ein „pürierstabtaugliches“ Gefäß geben (eher schmal/hoch). Den geschälten Knoblauch und das Öl hinzufügen. Mit dem Zauberstab pürieren.

Wenn alles eine homogene Masse ist, den geriebenen Parmesan mit einer Gabel daruntermengen. Bei Bedarf noch etwas mehr Öl hinzufügen, je nachdem wie flüssig man sein Pesto gerne mag. Mit Salz (vorsichtig damit, der Parmesan ist schon salzig!) und Pfeffer abschmecken.

Tipp: Funktioniert auch als Brotaufstrich, wenn man es, anstatt mit dem Parmesan, mit 150 g Frischkäse vermengt.