Pizza selbermachen

Fertigpizzen sind schon beinah eine Sünde, wenn man bedenkt, wie einfach es ist Pizza selbst herzustellen. Und irgendwie schmeckt es doch immer noch besser…

Selbgemachte Pizza

Für 2 Bleche:
400 g Mehl (+ evtl. 3-4 EL)
1/4 l warmes Wasser
1/2 Würfel frische Hefe
1 TL Oregano, getrocknet
2 EL Olivenöl
1 TL Salz

1/2 Dose Tomaten, gehackt
2 EL Tomatenmark
1 EL Olivenöl
1 TL Salz
1/2 TL Zucker
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL it. Kräutermischung
1 Zehe Knoblauch

Belag nach Geschmack (Schinken, Salami, Zucchini, Champignons, Oliven, Peperoni, Kapern, Paprika, Zwiebel, Pesto…)
2 Kugeln Mozzarella

400 g Mehl, Salz, Oregano und Olivenöl in eine Rührschüssel geben. Die frische Hefe in 1/4 l warmem Wasser anrühren und  dazugeben. Mit den Knethaken des Handrührgeräts zu einem glatten Teig verkneten. Der Teig sollte nicht mehr an den Händen kleben, wenn man ihn anfasst; bei Bedarf nochmals 2-3 EL Mehl hinzufügen. Eine Kugel formen und abgedeckt an einem warmen Ort für mind. 30 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Tomatensoße sowie den gewünschten Belag vorbereiten. Für die Soße die Dosentomaten mit Tomatenmark, Kräutern, gepresstem Knoblauch, Olivenöl, Salz und Zucker verrühren. Die übrigen Wunschzutaten putzen und schneiden.

Wenn der Teig fertig gegangen ist, zunächst den Ofen auf 200 °C vorheizen. Jetzt den Teig in zwei Portionen auf der bemehlten Arbeitsfläche auf Blechgröße ausrollen und auf zwei Bleche (mit Backpapier) legen. Mit der Tomatensoße bestreichen (kleinen Rand lassen) und mit dem Wunschbelag versehen. Zuletzt gewürfelten Mozzarella darauf verteilen.

Im vorgeheizten Backofen für ca. 20 Minuten backen, bis der Mozzarella goldbraun ist. Eventuell ist das obere Blech schneller fertig. Ich lasse dann immer das zweite Blech einfach noch 10 Minuten länger im Ofen, schalte dann in der Regal aber auf 150 °C runter.

Buon appetito!

Bolognese auf Pfannkuchenteig (aus dem Ofen)

Bolognese mal anders als sonst auf Pasta. Obwohl, Pasta ist der Teig ja schon…aber eben keine Nudeln. 😉
Zuletzt mit Paprikawürfeln garnieren

Für 1 Blech:
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
2 EL Olivenöl
500 g Hackfleisch, gemischt
2 EL Tomatenmark
1 Dose Tomaten, gehackt
1,5 TL Oregano, getrocknet

1/8 l Milch
125 g Mehl
3 Eier
100 ml Mineralwasser

2 Paprikaschoten (rot, gelb)
Salz, Pfeffer, Zucker

Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und würfeln. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin ca. 8 Minuten ordentlich anbraten, bis es krümelt. Vorbereitete Zwiebel- und Knoblauchwürfel hinzufügen und weitere 3 Minuten braten. Dann das Tomatenmark einrühren und kurz anschwitzen, bevor man die Dosentomaten dazugibt. Mit Salz, Pfeffer, Oregano und 1 Prise Zucker würzen. Alles zusammen 10 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen, dann beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

Derweil den Pfannkuchenteig zubereiten: Mehl, Milch und Eier zu einem glatten Teig verrühren. Salzen und pfeffern. Zuletzt das Mineralwasser unterrühren, bevor man den Teig 10 Minuten quellen lässt. Diese Zeit nutzen, um den Ofen auf 175 °C vorzuheizen.

Ein tiefes Blech mit Backpapier auslegen, den Teig daraufgießen und gleichmäßig verteilen; jetzt die warme Bolognese mit einem großen Löffeln darauf verteilen, sodass überall etwas ist. Im vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen.

Während der riesen Bolognese-Pfannkuchen im Ofen ist,  die Paprika putzen, waschen und würfeln. Wenn der Pfannkuchen fertig gebacken ist, mit Paprikawürfeln bestreuen, zerteilen und heiß servieren.

Dazu passt wunderbar ein Salat.

Tipp: Selbstverständlich kann dieses Gericht auch mit älteren Bologneseresten zubereitet werden; dabei einfach die Teigmenge/Backform dementsprechend anpassen.

Chai-Kuchen mit Walnüssen und Bananen

Ich habe irgendwie ein Faible für diesen Pulver-Fertig-Chai, deshalb ist mir dieses Rezept grade recht gekommen, als etwas gebacken werden sollte, wo mal wieder überreife Bananen reinkönnen.

CHAI-KUCHEN MIT WALNÜSSEN UND BANANEN

Für 1 Kastenform:
70 g Chai-Pulver
2 sehr reife Bananen
100 g Magerquark
70g weißer Zucker
75 g brauner Zucker
2 Eier
200g Mehl
110 g Butter
60 g Walnüsse
1/4 TL Salz
2 TL Backpulver
etwas Vanille(aroma)

Ofen auf 185 °C vorheizen. Die Walnüsse im vorheizenden Ofen 15 Minuten rösten. Die Kastenform mit Backpapier ausschlagen oder fetten.

In einer Schüssel das Mehl, Backpulver und Salz vermischen und beiseite Stellen. In einer Rührschüssel das Chaipulver, den Magerquark, Vanille(aroma) und Eier mit dem Rührgerät zu einer glatten Masse rühren.

Jetzt die Mehlmischung hinzufügen und nochmals durchrühren bis ein homogener Teig entsteht. Die Bananen schälen, mit der Gabel zerdrücken und zum Teig geben. Zuletzt die gerösteten Walnüsse hinzufügen, bevor der Teig in die Form gefüllt wird.

Im vorgeheizten Ofen für ca. 60 Minuten backen (Stäbchenprobe). Wer mag kann den Kuchen nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestauben.

Weihnachtsbäume – Weihnachtsschickerei aus meiner Küche IV

Dieses Rezept habe aus dem wirklich tollen neuen Weihnachtsbuch vom Christian Brandstätter Verlag Fröhliche Weihnachten – Dekorationen, Geschenkideen und Rezepte für das schönste Fest des Jahres. Das Rezept stammt also von Johann Lafer. Meine Bäumchen sehen zwar nicht so perfekt aus wie seine, aber sie sind mit Liebe gemacht und so ein windschiefer Baum hat doch auch Charme…

Weihnachtsbaumwald

Für 10-12 Bäumchen:
3 Eier
1 Prise Salz
75 g Zucker
100 g gemahlene Mandeln
25 g Mehl
25 g Speisestärke
200 g weiße Kuvertüre
200 g Pistazien
150 g Puderzucker
Saft 1/2 Zitrone
rote Zucker-Dekorschrift
evtl. Puderzucker zum Bestauben

Aus Backpapier 10-12 Kreise mit ca. 16 cm Durchmesser ausschneiden; vom Rand zur Mitte einmal einschneiden und kleine Kegel daraus formen (bei Bedarf mit Büroklammern fixieren). Papierkegel mit der Spitze nach unten in kleine Tassen/Förmchen stellen.

Ofen auf 180 °C vorheizen.

Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Dabei den Zucker nach und nach zugeben. Eigelbe kurz unterrühren. Mehl und Speisestärke mischen und vorsichtig unter die Eimischung heben. Den Teig in einen Spritzbeutel füllen und in die Papierkegel verteilen. 15-20 Minuten backen. Die gebackenen Kegel (im Papier) umgedreht (= Spitze oben) auskühlen lassen.

Die Kuvertüre über einem Wasserbad schmelzen lassen. Die Pistazien in der Küchenmaschine fein mahlen. Die erkalteten Kegel vorsichtig aus dem Backpapier lösen, mit flüssiger Kuvertüre einpinseln und in den gemahlenen Pistazien wenden; aushärten lassen.

Aus Puderzucker und Zitronensaft einen dickflüssigen Zuckerguss anrühren und damit die Baumspitzen „beschneien“. Mit der Zucker-Dekorschrift kleine Weihnachtskugeln auf den Baum tupfen. Wiederum aushärten lassen und zuletzt mit Puderzucker bestauben, bevor man mit dem essbaren Weihnachts-Wald seine Lieben beeindruckt.

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Feige Schoko-Schnecken (Picknick-Post aus meiner Küche IV)

Fertige Schnecken mit Sauerrahm-Puderzucker-Glasur versehen
Für 14-16 Schnecken:
50 g Butter
200 ml Milch
500 g Mehl
70 g Zucker
Salz
1 Würfel frische Hefe
1 Ei

50 g sehr weiche Butter
200 g Schokolade
180 g getrocknete Feigen

50 g Sauerrahm
160 g Puderzucker

50 g Butter bei niedriger Hitze schmelzen, dann Milch zugießen und die Hefe darin auflösen. In einer Rührschüssel Mehl, Zucker und Salz vermengen. Das Ei und die Milchmischung hinzufügen und mit Knethaken zu einem glatten Teig verkneten. Den fertigen Teig zugedeckt an einem warmen Ort mind. 45 Minuten gehen lassen.

In der Zwischenzeit die Schokolade hacken und die Feigen kleinschneiden.

Den gegangenen Hefeteig nochmals kurz kneten und dann auf einer mehlierten Arbeitsfläche rechteckig (ca. 30 x 50 cm) ausrollen. Darauf die sehr weiche Butter verstreichen und die Schokolade und Feigen gleichmäßig verteilen. Den Teig von der langen Seite her aufrollen, sodass eine lange dicke Rolle entsteht.

Mit einem scharfen Messer in 3 cm dicke Scheiben schneiden und mit der Schnittseite nach oben auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech verteilen (ausreichend Abstand ist wichtig!). Die Schnecken müssen jetzt nochmals ca. 30 Minuten zugedeckt an einem warmen Ort gehen.

Derweil den Ofen auf 180°C vorheizen. Wenn die Schnecken gegangen sind, diese für ca. 20 Minuten backen. Falls zwei Bleche im Einsatz sind, diese nach der Hälfte der Backzeit tauschen, damit alle Schnecken gleichmäßig backen.

Für den Guss den Sauerrahm mit dem Puderzucker und den Rührbesen des Mixer zu einem glatten Guss verrühren und mit einem Löffel über die Schnecken verteilen. Alles auskühlen lassen und genießen!

Tipp: Die Schnecken könne anstatt mit Feigen natürlich auch mit anderem Trockenobst oder sogar (nicht zu feuchtem) frischem Obst befüllt werden (hab ich mich jetzt nur wegen dem Verschicken nicht getraut).

Gemüselasagne

Der Name klingt so unspektakulär, derweil ist das sooo lecker…wenn auch nicht irrsinnig kreativ und neu. Klassiker sind eben Klassiker!
Gemüselasagne im Bräter

Für 4 Portionen:
800-900 g Gemüse nach Wahl (ich hatte: 1 Zwiebel, 2 Stangen Lauch, 2 Karotten, 1 kleinen Zucchino, 1/2 Aubergine, 1,5 Paprika (gelb/rot), 2 Stangen Sellerie)
2 große Zehen Knoblauch
6-8 getrocknete Tomaten (ohne Öl)
2 TL Thymian, getrocknet
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL italienische Kräutermischung (Aromi bruschette)
4 EL Olivenöl
1 Dose geschälte Tomaten
2 EL Tomatenmark
Salz/Pfeffer

4 EL Butter
3-4 EL Mehl
550 ml Milch
100 ml Weißwein
Salz/Pfeffer/Muskat

ca. 300 g Lasagneblätter (eine Sorte die nicht vorgekocht werden muss)
2 Kugeln Mozzarella
50-100 g Parmesan

Das Gemüse waschen/putzen/schälen und in kleine Würfel schneiden (siehe Bild). Olivenöl in eine Pfanne geben und alles zusammen darin anbraten. Getrocknete Tomaten und fein geschnittenen Knoblauch ebenfalls hinzufügen. Kräuter hinzufügen und alles für 10-15 Minuten unter gelegentlichem Umrühren anbraten.

Die Tomaten mit einer Gabel aus der Dose holen und grob schneiden. Zum zurückgebliebenen Tomatensud in die Dose das Tomatenmark geben und die Dose mit Wasser auffüllen. Wenn das Gemüse ausreichend angebraten ist, Tomatenstücke und Tomaten-Wasser-Mischung aus der Dose hinzufügen. Salzen und pfeffern. Nochmals für gut 10 Minuten köcheln lassen.

Derweil die Bechamel zubereiten: In einem Topf die Butter schmelzen und das Mehl einrühren. Nach und nach mit Milch + Wein aufgießen und derweil mit einem Schneebesen immer solange rühren, bis sich die entstehenden Klümpchen wieder zu einer zähen Masse verbinden. Irgendwann ist genug Flüssigkeit drin (nach ca. 300 ml), sodass sich die Klümpchen ganz auflösen und man kann die übrige Flüssigkeit hineingießen. Dann auf mittlerer Hitze solange unter Rühren köcheln lassen, bis eine dickflüssige Konsistenz entsteht. Achtung, dass es nicht anbrennt! Zuletzt mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Den Ofen auf 180 °C vorheizen.

Wenn Gemüsesoße und Bechamel fertig sind, geht es los mit dem Schichten: Den Start macht eine sehr dünne Schicht Bechamel, auf die eine erste Lage Lasagneblätter gelegt wird. Dann folgen Gemüsesoße, Bechamel, Lasagneblätter, Gemüse,… So lange, bis alle Zutaten in der Form sind und nur noch ein wenig Bechamel über ist.

Bevor die letzte Schicht (Lasagneblätter + Bechamel) drauf kommt, legt man dünne Scheiben Mozzarella aus. Darauf kommen dann die letzten Lasagneblätter und die übrige Bechamel ganz oben drauf. Darauf verteilt man dann den übrigen Mozzarella und den geriebenen Parmesan.

Im Backofen auf unterer Schiene für ca. 30 Minuten backen, bis die Nudeln weich und die Deckschicht schön goldbraun überbacken ist.

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Bananenfritters

Das ideale Rezept, wenn mal wieder die Bananen zu lange übersehen wurden und dann auf einmal zu reif zum Essen sind.

Dekadente Variante: Bananenfritters mit Vanilleeis, geschlagener Sahne und Schokoraspeln
Für ca. 10 Fritters:
2-3 megareife Bananen
1 Msp. Bourbon Vanille
3-4 EL Mehl
1 Ei
2-3 EL Butter

Die Bananen schälen, die nicht mehr essbaren Teile ausschneiden und in einer Schüssel mit einer Gabel zerdrücken. Das Ei dazugeben, ebenso wie die Vanille und alles mit einem Schneebesen verrühren.

Zuletzt das Mehl einrühren, sodass ein dickflüssiger Teig entsteht.

In einer Pfanne in Butter portionsweise (EL) ausbraten. Vorsicht, brennen leicht an, wenn die Pfanne zu heiß ist!

Tipp: Die Fritters können pur genossen werden, mit Puderzucker bestäubt oder ganz dekadent mit Eis, geschlagener Sahne und Schokoraspeln (siehe Foto). Außerdem schmecken sie sowohl warm, als auch kalt.

Glutenfrei geht es auch, wenn man anstatt Mehl Speisestärke verwendet. Dann braucht man aber eher nur 2-3 EL.

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Pilzschmarrn mit Schnittlauch-Joghurt-Dip

Kulinarische Fortbildung in der Mensa: Jetzt mal ohne Schmarrn, ehrlich! 😉 Das Gericht hat mir letzte Woche so gut geschmeckt in der Uni, dass ich es einfach zuhause nachkochen musste. Was der Kaiser dazu wohl sagen würde?

Pilzschmarrn mit Schnittlauch-Joghurt-Dip und grünem Salat mit roter Beete
Für 2 Portionen:
250 g Pilze (Champignons, Steinpilze o.ä.)
1 mittlere Zwiebel
2 EL Butter
3 Eier
85 g Mehl
1/8 l Milch
1 EL Petersilie gehackt
1 EL Öl
100 g Joghurt
1 EL Mayonaise
2 EL Sauerrahm
3 EL Schnittlauch, geschnitten
1 Zehe Knoblauch
1 EL Zitronensaft
Salz/Pfeffer

Die Pilze waschen/putzen und sechsteln. Die Zwiebel schälen und würfeln. In einer Pfanne 1 EL Butter erhitzen und die geschnittenen Pilze gemeinsam mit den Zwiebelwürfeln darin für 5-10 Minuten anbraten, bis möglichst die gesamte Flüssigkeit verdampft ist. Zuletzt salzen und pfeffern, dann zum Auskühlen beiseite stellen.

Für den Dip das Joghurt mit Mayonaise, Sauerrahm und Zitronensaft verrühren. Knoblauch schälen und hineinpressen. Schnittlauch hinzufügen und alles mit Salz und Pfeffer abschmecken. Zum Durchziehen beiseite stellen.

Jetzt die Eier trennen und das Eiweiß steif schlagen. In einer Rührschüssel Eigelbe, Milch und eine Prise Salz gut durchrühren (mit dem Mixer). Nach und nach das Mehl hineinrühren und die gehackte Petersilie hinzufügen.

Wenn die Pilze einigermaßen abgekühlt sind, diese dem Teig zufügen und vorsichtig durchmischen. Zuletzt, direkt vor dem Anbraten, das steifgeschlagene Eiweiß unterheben.

In der Pfanne eine Mischung aus 1 EL Öl und 1 EL Butter erhitzen und dann die fertige Teig-Pilz-Masse hineingeben. Zunächst ein wenig anbacken lassen und dann zerstückeln und so lange unter Wenden braten, bis alles schön gebräunt und durch ist.

Tipp: Dazu passt hervorragend ein grüner Salat mit einer hineingeriebenen roten Beete (gekocht) und einem schlichten Dressing aus weißem Balsamico, Salz, Pfeffer und wenig Olivenöl.

Hefeteig-Tier

Dieses Osterlamm gab’s bei uns zum Osterbrunch. Man kann aber sicher auch einfach jedes andere Tier formen, wenn man mal Freunde zum Brunchen einlädt und was besonderes machen will!

Für 1 süßes Tier:

100 ml Milch
1/3 Würfel frische Hefe
250 g Mehl
35 g Butter
1 Ei
35 g Zucker
1 Prise Salz
1 Rosine für’s Auge
evtl. 1-2 EL Hagelzucker

Die Milch in einem Topf lauwarm erwärmen und Hefe sowie Butter darin auflösen. Das Ei in eine kleine Schüssel schlagen und verrühren. Das Mehl, das 1/2 Ei, den Zucker und das Salz in eine Rührschüssel geben und mit der „Hefebuttermilch“ mit Knethaken kurz verrühren, bevor man ihn mit den Händen (mehliert) glatt knetet. Den fertigen Teig zugedeckt an einem warmen Ort für 30 Minuten gehen lassen.

Wenn der Teig aufgegangen ist, ihn zu einer langen Rolle formen und in 16 Stücke Teilen und dieser zu Kugeln formen. Auf einem mit Backpapier bestückten Backblecht das gewünschte Tier formen; dabei für den Kopf aus zwei Teigkugeln eine größere Formen.

Das zusammengesetzte Tier für weitere 30 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen; das übrige 1/2 verquirlte Ei zwischendurch 1-2 Mal zum Bestreichen verwenden, damit das Tierchen nachher schön glänzt. Zuletzt die Rosine als Auge einsetzen und wenn es passt 1-2 EL Hagelzucker zwecks „Fell-Optik“ darüberstreuen.

Im vorgeheizten Backofen bei 200°C Ober-/Unterhitze 10-15 Minuten backen. Auf einer Platte/einem Brett mit etwas falschem Gras darunter anrichten und staunende Blicke am Tisch ernten!

Blechapfelkuchen aus Quarkrührteig

Wenn mal Äpfel weg müssen oder einfach ein Kuchen her! Durch den Quark wird der Teig supersaftig.

Für 1 Blech:
200 g weiche Butter
200 g Zucker
4 Eier
Vanille von 1 Schote
400 g Mehl
1 P. Backpulver
250 g Quark
8-10 Äpfel
4 EL Zimtzucker
1 TL Zimt

Den Ofen auf 175°C Unter-/Oberhitze vorheizen.

Butter, Zucker, Eier und Vanille mit dem Rührgerät gut verrühren, bis eine homogene Masse entsteht. Das Mehl mit dem Backpulver vermischen und nach und nach (jew. 1/3) in die Masse einrühren. Zuletzt den Quark unterrühren.

Die Äpfel schälen und achteln. In einer Schüssel mit 1 EL Zimtzucker und 1 TL Zimt vermengen.

Den Teig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech geben und gleichmäßig verstreichen. Die gezuckerten Apfelspalten in regelmäßigen Abständen schräg in den Teig drücken. Nochmals mit 2-3 EL Zimtzucker bestreuen.

Den Kuchen für ca. 30 Minuten backen, bis der Zucker oben leicht karamellisiert (Stäbchentest). Dann den Ofen leicht öffnen, abdrehen und nochmals 10 Minuten im Ofen nachziehen lassen.

Tipp: Dieser Teig kann auch mit anderem Obst belegt werden, wie beispielsweise Pflaumen oder Kirschen (Kirschen aus dem Glas gut abtropfen lassen!).