Petersilienpesto mit Sonnenblumenkernen

Ich hatte ziemlich viel Petersilie und damit die nicht verkommt, habe ich auf einen alten Klassiker zurückgegriffen. Lagerhaltung und lecker. Was will man mehr?

Tagliatelle mit Petersilienpesto

Für ca. 400 ml Pesto:
1/2 (großer) Bund Petersilie
3 Zehen Knoblauch
250-300 ml Öl (1/3 Oliven- & 2/3 Sonnenblumenöl)
40 g Parmesan
30 g Sonnenblumenkerne
Saft 1/2 Zitrone
Salz/Pfeffer

Petersilie waschen und die Blätter von den dickeren Stielen zupfen; in einen hohen Mixbecher geben. Knoblauch schälen, vierteln und hinzufügen. Parmesan grob schneiden und hinzufügen. Zitrone auspressen, Kerne entfernen und den Saft in den Mixbecher geben. Zunächst 250 ml Öl(mischung) hinzufügen. 1 TL Salz und eine ordentliche Prise Pfeffer hineingeben und alles mit dem Pürierstab so lange bearbeiten, bis eine homogene dickflüssige Masse entsteht.

Sonnenblumenkerne in einer Pfanne ohne Öl ca. 3 Minuten anrösten (immer in Bewegung halten, sonst brennen sie an!). Geröstete Kerne zum Pesto geben und nochmals pürieren, bis die Kerne zerkleinert sind.

Bei Bedarf noch weiteres Öl hinzufügen, damit das Pesto nicht zu dick wird. In ein heiß ausgespültes sauberes Schraubglas geben und kühl aufbewahren.

Passt zu Pasta, auf Pizza, Crostini oder in Salatdressings.

Bolognese auf Pfannkuchenteig (aus dem Ofen)

Bolognese mal anders als sonst auf Pasta. Obwohl, Pasta ist der Teig ja schon…aber eben keine Nudeln. 😉
Zuletzt mit Paprikawürfeln garnieren

Für 1 Blech:
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
2 EL Olivenöl
500 g Hackfleisch, gemischt
2 EL Tomatenmark
1 Dose Tomaten, gehackt
1,5 TL Oregano, getrocknet

1/8 l Milch
125 g Mehl
3 Eier
100 ml Mineralwasser

2 Paprikaschoten (rot, gelb)
Salz, Pfeffer, Zucker

Zwiebel und Knoblauchzehen schälen und würfeln. Olivenöl in einer Pfanne erhitzen und das Hackfleisch darin ca. 8 Minuten ordentlich anbraten, bis es krümelt. Vorbereitete Zwiebel- und Knoblauchwürfel hinzufügen und weitere 3 Minuten braten. Dann das Tomatenmark einrühren und kurz anschwitzen, bevor man die Dosentomaten dazugibt. Mit Salz, Pfeffer, Oregano und 1 Prise Zucker würzen. Alles zusammen 10 Minuten auf niedriger Stufe köcheln lassen, dann beiseite stellen und etwas abkühlen lassen.

Derweil den Pfannkuchenteig zubereiten: Mehl, Milch und Eier zu einem glatten Teig verrühren. Salzen und pfeffern. Zuletzt das Mineralwasser unterrühren, bevor man den Teig 10 Minuten quellen lässt. Diese Zeit nutzen, um den Ofen auf 175 °C vorzuheizen.

Ein tiefes Blech mit Backpapier auslegen, den Teig daraufgießen und gleichmäßig verteilen; jetzt die warme Bolognese mit einem großen Löffeln darauf verteilen, sodass überall etwas ist. Im vorgeheizten Backofen 20 Minuten backen.

Während der riesen Bolognese-Pfannkuchen im Ofen ist,  die Paprika putzen, waschen und würfeln. Wenn der Pfannkuchen fertig gebacken ist, mit Paprikawürfeln bestreuen, zerteilen und heiß servieren.

Dazu passt wunderbar ein Salat.

Tipp: Selbstverständlich kann dieses Gericht auch mit älteren Bologneseresten zubereitet werden; dabei einfach die Teigmenge/Backform dementsprechend anpassen.

Pasta mit tomatiger Lachs-Sahne-Soße à la Karin

Dies Idee zum Rezept stammt von meiner besten Freundin, die mir damit eine tolle (fettärmere) Alternative zur reinen Sahnesoße geliefert hat. Wirklich lecker!
Pasta mit tomatiger Lachs-Sahne-Soße

Für 2-3 Portionen:
ca. 200 g Lachsfilet ohne Haut
Saft von einer 1/2 Zitrone
1 Dose Tomaten, gehackt
1 Zwiebel
2 Zehen Knoblauch
1 EL Olivenöl
1/4-1/2 Chilischote
100 ml Sahne
Salz/Pfeffer
1/2 Tl Zucker
etwas Dill, frisch/getrocknet
Pasta für 2-3 Personen (300 bzw. 450 g)

Nudelwasser aufsetzen. In einer Pfanne die Soße starten: Zwiebel und Knoblauch schälen und fein würfeln. In Olivenöl kurz anschwitzen und mit den Dosentomaten aufgießen. Chili hacken und hinzufügen. Mindestens 20 Minuten auf mittlerer Hitze zu einer dicken Soße einkochen; dabei gelegentlich umrühren nicht vergessen.

Wenn das Nudelwasser kocht, die Nudeln nach Packungsanweisung al dente kochen.

Lachsfilet in kleine Stücke/Würfel/Streifen schneiden und mit dem Zitronensaft beträufeln. Die Sahne zur Tomatensoße geben und diese mit Salz, Pfeffer, Zucker und Dill abschmecken.

5 Minuten bevor die Nudeln fertig sind, den vorbereiteten Lachs zur Tomatensoße geben. Die fertigen Nudeln in der Lachs-Soße durchschwenken und sofort servieren.

Tipp: Als Garnitur eignet sich frischer Dill, den ich leider gerade nicht zur Hand hatte, wie die Fotos beweisen.

Tortiglioni mit Stangenbohnen, Speck und Physalis

Was der Kühlschrank manchmal so hergibt ist schon interessant. Bei mir ist das folgende Pastarezept entstanden.
Tortiglioni mit Stangenbohnen, Speck und Physalis

Für 2-3 Portionen:
350 g Stangenbohnen
75 g Speck-/Schinkenwürfel
1 Zwiebel
1-2 Zehen Knoblauch
10-15 Physalis
1 EL Butter
150-200 ml Sahne
Salz/Pfeffer
ca. 350 g Tortiglioni

Nudelwasser für die Bohnen bzw. die Pasta aufsetzen.

Die Bohnen waschen, putzen und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Wenn das gesalzene Nudelwasser kocht, die vorbereiteten Bohnen 5 Minuten darin kochen und dann mit einer Schaumkelle herausholen und beiseite stellen. Jetzt die Nudeln ins Wasser geben und nach Packungsanweisung al dente kochen.

Jetzt zur Soße:
Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln/hacken. In einer Pfanne 1 EL Butter schmelzen lassen und darin die Schinkewürfel gemeinsam mit Zwiebel und Knoblauch 2-3 Minuten anrösten. Mit der Sahne aufgießen, Bratensatz lösen und auf niedriger Hitze 2-3 Minuten köcheln lassen. Salzen und pfeffern.

Zuletzt kommen die vorgekochten Bohnen und Physalis mit dazu. Nochmals ca. 2 weitere Minuten köcheln lassen.

Die Nudeln abgießen und in der Soße durchschwenken. Wer mag, kann die Pasta mit etwas geriebenem Parmesan garnieren.

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Pute orientalisch mit Kichererbsen und Pfirsich

Die Kombi mit dem frischen Minz-Joghurt ist einfach toll!
Pute orientalisch mit Minz-Joghurt und Hirse

Für 2-3 Portionen:
2 Putenschnitzel (à ca. 150 g)
2 EL Öl
1 Dose Kichererbsen
1 rote Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1 Dose gehackte Tomaten
Zimt
1 TL Kreuzkümmel
Salz/Pfeffer
4 Pfirsichhälften aus der Dose
200 g Naturjoghurt
3 Stiele frische Pfefferminze

Putenschnitzel in Streifen schneiden. Zwiebel schälen, halbieren und längs in Streifen schneiden. Knoblauch schälen und hacken.

Die Putenstreifen in einer großen Pfanne in 1 EL Öl 4-5 Minuten anbraten. Salzen, pfeffern und aus der Pfanne nehmen.

Jetzt den zweiten EL Öl in die Pfanne geben und darin Zwiebelstreifen und Knoblauch kurz anbraten. Mit Dosentomaten aufgießen. Abgetropfte Kichererbsen hinzufügen und alles ca. 10 Minuten köcheln lassen; gelegentlich umrühren und mit einer kräftigen Prise Zimt sowie 1 TL Kreuzkümmel würzen.

Die Pfefferminze waschen, trocknen und in feine Streifen schneiden. Joghurt mit Minze und etwas Salz abschmecken.

Dosenpfirsiche abtropfen lassen und in Würfel schneiden. Gemeinsam mit dem bereits gebratenen Putenfleisch zum Rest in die Pfanne geben und nochmals 2-3 Minuten weiterköcheln lassen. Mit Salz, Pfeffer und Kreuzkümmel abschmecken und heiß servieren.

Tipp: Dazu passen als Beilage wahlweise Hirse (hatten wir), Naan-Brot oder auch Couscous.

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Mediterraner Blumenkohl – 2 Varianten

Ich finde das hier kann man sowohl als Salat, als auch als warmes Hauptgericht oder als Beilage essen. Je nachdem, wie es einem gefällt oder was man grade braucht (davon hängt auch die Portionsanzahl ab, die sich ergibt).
Blumekohlmischung in der Auflaufform (für Variante 2 jetzt nur noch Essig hinzufügen und durchziehen lassen)

Zutaten für 2-4 Portionen:
1 Blumenkohl
1-2 Tomaten
1/2 Zwiebel
20 schwarze Oliven, ohne Kern
2-3 EL Kapern aus dem Glas
2 EL Petersilie, gehackt
2 Zehen Knoblauch
1-2 milde Chilischoten
2-3 EL Olivenöl
Salz/Pfeffer

evtl. 2 EL Parmesan, frisch gerieben bzw. etwas Weißweinessig

Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen, waschen, 10-12 Min. in Salzwasser kochen und abgießen.

In der Zwischenzeit den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Chilischote(n) entkernen und ebenfalls fein hacken. Die Tomaten in kleine Würfelchen schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Alles in einer Schüssel miteinander vermengen. Kapern, halbierte Oliven und Petersilie untermengen. Das Olivenöl darübergeben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Variante 1 (warm):
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Den Blumenkohl mit der vorbereiteten Mischung vermengen und in eine flache Auflaufform geben. Mit dem Parmesan bestreuen und im Backofen 15 Minuten überbacken. Warm servieren.

Variante 2 (Salat):
Den Blumenkohl abgießen und mit der vorbereiteten Mischung vermengen. 3-4 EL Weißweinessig hinzufügen und mit Salz und Pfeffer nochmals abschmecken und vor dem Servieren mind. 15 Minuten durchziehen lassen.

Die Salatvariante schmeckt sowohl lauwarm, als auch kalt superlecker.

Tipp: Dazu schmecken Backofenkartoffeln und/oder ein mageres Stück Fleisch.

Minutensteaks alla Rodiga

Endlich komme ich mal wieder dazu etwas zu posten. Mein Praktikum in Italien macht mir das grade ein bisschen schwer. Rodiga (von der ich das Rezept habe) sagte mir es wäre eine italienische Zubereitungsweise.

Für 2 Personen:
4-5 Minutensteaks vom Rind
2-3 Zehen Knoblauch
2 Zweige Rosmarin
2 Zweige Thymian
8 EL Olivenöl
Salz

Zuerst sollte man die Marinade vorbereiten: Knoblauch schälen und in etwas gröbere Würfel schneiden. Rosmarin und Thymian waschen und zusammen mit dem Knoblauch in eine flache Schüssel geben. Das Öl hinzufügen. Die Marinade ca. 15 Minuten durchziehen lassen, bevor es mit dem Fleisch weitergeht.

Für das Fleisch eine Pfanne erhitzen, die nicht „klebt“, d.h. eine gute Gusseisenpfanne oder auch eine gute beschichtete Pfanne. Lediglich etwas Salz hineinstreuen und das Fleisch völlig unbehandelt von jeder Seite ca. eine Minute braten (ohne Öl!).

Das gebratene Fleisch sofort in die vorbereitete Marinade geben und mit Hilfe eines Löffels ordentlich damit übergießen, evtl. auch das Fleisch ein paarmal wenden. Fertig!

Ich war begeistert von dieser einfachen, aber nicht total alltäglichen Zubereitungsweise das Fleisch ohne Öl zu braten und erst danach darin zu marinieren.

Tipp: Diese Zubereitung eignet sich auch für den Grill; man muss dann nur das Fleisch direkt vor dem grillen salzen, da ja das Salz in der Pfanne quasi fehlt.
Dazu passt gut ein gemischter Salat und/oder eine schöne Scheibe Baguette oder Kartoffeln.

Pikant eingelegter Feta (Picknick-Post aus meiner Küche I)

Links: Pikant eingelegter Feta im Glas
Für 1 Glas (ca. 500 ml):
200 g Feta (ich bevorzuge den aus Schafs- und Ziegenmilch)
2-3 Knoblauchzehen
frische Kräuter (Rosmarin, Lorbeer, Thymian, Oregano; alternativ gehen auch trockene)
Chilischote nach Geschmack
Pfeffer
1 Spritzer Zitronensaft
150-200 ml Bio-Olivenöl

Das Glas ganz ordentlich spülen und mit sehr heißem Wasser ausspülen. Den Feta in Würfel schneiden und ca. 1/3 in das Glas füllen. Einen Teil der Kräuter, des fein geschnittenen Knoblauchs und der Chilischote dazugeben. Einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen, ebenso wie eine Prise Pfeffer. Mit Öl bedecken.

Weitere Fetawürfel darauf geben und nochmals mit Kräuter etc. versehen sowie erneut mit Öl die Zwischenräume füllen. In dieser Art das Glas ganz voll machen. Wichtig ist, dass alles schön mit Öl bedeckt ist.

Das Glas gut verschließen und vor Verzehr ca. 2 Tage an einem dunkeln kühlen Ort (nicht im Kühlschrank) durchziehen lassen.

Pikant eingelegter Feta im Glas

Tipp: Schmeckt gut als Antipasto zu Baguette, in einem Salat oder zu Pasta.
Es ist wichtig, dass man echt gutes Olivenöl verwendet, weil man dieses wunderbar wiederverwenden kann, wenn der Feta weg ist; es eignet sich für Salat- oder Grillmarinaden.

Pasta mit Garnelen-Fenchel-Sugo

Tortiglioni mit Garnelen-Fenchel-Sugo
Für 2 Portionen:
300 g Nudeln (z.B. Tortiglioni)
1 Knolle Fenchel
1 Zwiebel
1-2 Zehen Knoblauch
2-3 EL Olivenöl
150 g Garnelen (TK: 200 g)
50 ml Weißwein
1 Dose gehackte Tomaten
3 EL Petersilie, gehackt
Salz/Pfeffer

Wasser für die Nudeln aufsetzen und ordentlich salzen. Falls TK-Garnelen verwendet werden, diese in heißem Wasser waschen/auftauen.

Für den Sugo den Fenchel waschen, putzen und würfeln. Zwiebel schälen und ebenfalls würfeln. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Alles in einer Pfanne in Olivenöl für ca. 3 Minuten anbraten.

Die gewaschenen Garnelen trocken tupfen und grob klein schneiden. In die Pfanne geben und für 5 Minuten anbraten. Mit dem Weißwein ablöschen.

Die Fenchel-Garnelen-Mischung mit den Dosentomaten aufgießen. Mit Petersilie, Salz und Pfeffer würzen und für ca. 15 Minuten köcheln lassen.

Die al dente gekochten Nudeln abgießen, im Sugo durchschwenken und heiß servieren.

Tipp: Wer mag, kann den Sugo mit etwas Chilischote oder -pulver scharf abschmecken.

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Guacamole

Guacamole aus Avocado mit Tomatenwürfelchen
Für 2-4 Snackportionen:
1 reife Avocado
1/2 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
Saft von 1/2 Zitrone
Chilischote nach Geschmack
1 Tomate
2 EL Koriander/Petersilie, frisch + gehackt
Salz/Pfeffer

Die Avocado halbieren, vom Kern lösen und aus der Schale befreien. Mit einer Gabel zerdrücken. Die halbe Zitrone auspressen und den Saft sofort zur Avocado geben, damit diese sich nicht braun verfärbt.

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Knoblauchzehe schälen und pressen. Chilischote (ich hatte grüne) je nach Schärfebedürfnis fein hacken und ebenfalls hinzufügen. Koriander (falls nicht zur Hand, geht auch Petersilie) waschen und fein schneiden.

Die Tomate halbieren und die Kerne mit der Flüssigkeit mit Hilfe eines Teelöffels entfernen. Das Fruchtfleisch würfeln und zur Guacamole hinzufügen.

Alles zu einer cremigen Masse vermengen und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wer einen Blender/Mixer hat, der kann auch alle Zutaten (bis auf Koriander/Petersilie, Chili und Tomatenwürfel) dort hineingeben und cremig zerkleinern. Gehackte frische Kräuter, Chili und Tomatenwürfelchen zuletzt untermengen.

Tipp: Dazu passt eine Tüte Nachos aus dem Supermarkt oder allgemein mexikanisches Essen.

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