Rindsrouladen bürgerliche Art

Ein alter Klassiker. Echt lecker!

Für 2 Personen:
2-3 Rindsrouladen (je nach Größe und Essverhalten)
1-2 Karotten
1 Zwiebel
2 mittelgroße Essiggurken
100 ml Rotwein, trocken
300 ml Brühe, Instant
3-4 EL Senf, mittelscharf
1 EL Tomatenmark
1,5 EL Olivenöl
Salz/Pfeffer
ca. 1 EL Speisestärke

Die Karotten schälen und in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und längs in Halbringe schneiden. Die Essiggurken ebenfalls in feine Streifen schneiden. Alles beiseite stellen.

Die Rouladen, eine nach der anderen, mit einem Stück Küchenrolle trockentupfen und auf einem ausreichend großen Brett auslegen; mit ca. 1 El Senf bestreichen und salzen sowie pfeffern. Als nächstes etwas von der „Füllung“ quer zur Rollrichtung auslegen (siehe Bild). Dann die Roulade aufrollen, so, dass am Ende die breitere Seite außen ist (falls die Roulade nicht ganz rechteckig ist). Mit einem Schaschlikspieß oder 1-2 Zahnstochern das lose Ende fixieren.

In einem ausreichend großen Topf oder einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Rouladen von allen Seiten für insgesamt 7-8 Minuten anbraten. Dann mit dem Rotwein ablöschen und mit der Brühe aufgießen. Die nicht verwendete Füllung einfach noch ein bisschen mehr zerkleinern und ebenfalls hinzufügen; ebenso das Tomatenmark. Die Rouladen in der Soße in mind. 20 Minuten bei mittlerer Hitze garkochen. Je länger man die Rouladen köcheln lässt, umso mürber werden sie.

Die Soße noch mit Salz und Pfeffer und etwas Senf abschmecken und mit der Speisestärke etwas binden. Servieren kann man die Rouladen wunderbar mit Salzkartoffeln oder Spätzle als Beilage. Dazu noch etwas Gemüse oder Blaukraut.

Tipp: Die Rouladen kann man auch ohne Probleme schon am Vortag vorbereiten und dann einfach vor dem Servieren erhitzen und die Soße abbinden. Oder Reste am Tag drauf als Mittagessen in die Arbeit mitnehmen, wenn es dort eine Möglichkeit zum Aufwärmen gibt.

Wer mag, kann auch in jede Roulade eine Scheibe Speck/Bacon mit einrollen. Ich mag das nicht so, deswegen lass ich es immer einfach weg.

Schnitzel mit Zigeunersoße

Ein gesundes Gericht, das trotzdem lecker schmeckt.

Für 2 Portionen:
2 Zwiebeln
2 Paprika
2 Gewürzgurken
1 rote Chilischote
2 EL Pflanzenöl
150 ml Gemüsebrühe (Instant)
300 g passierte Tomaten (wer es gern stückig mag, nimmt gehackte)
2 EL Gewürzgurkensud
2 EL Tomatenmark
Salz/Zucker
2 Stück Schnitzel à 180 g (Pute/Schwein)

Zwiebeln schälen und längs in Halbringe schneiden. Paprika putzen, waschen und ebenfalls in Streifen schneiden; so auch die Gewürzgurken. Die Chilischote (ohne Kerne) kleinschneiden und alles zusammen in einem Topf in 1 EL Pflanzenöl anbraten. Nach 3-4 Minuten das Tomatenmark hinzufügen und nochmals kurz unter rühren weiterbraten.

Jetzt mit der Gemüsebrühe ablöschen und für 5 Minuten einkochen lassen. Dann die passierten Tomaten, den Gewürzgurkensud zufügen und mit Salz und 1 Prise Zucker abschmecken. Für weitere 5-7 Minuten köcheln lassen.

Die Schnitzel mit Salz und Pfeffer würzen und in einer Pfanne mit 1 EL Pflanzenöl von beiden Seiten braten (dauert ca. 2-3 Minuten je Seite). Fleisch auf einen Teller geben und die Soße darauf geben.

Dazu passen Kartoffeln (3 Stück pro Person) oder Reis (ca. 75 g [trocken] pro Person).

Tipp für Haushalte mit wenig Kochgeschirr oder wenig Spülfreudige: Das Fleisch zuerst anbraten, dann rausnehmen und auf einen Teller geben und in derselben Pfanne die Soße zubereiten; zuletzt das Fleisch einfach in der Soße wieder erhitzen.