Mohn-Streusel-Kuchen mit selbstgemachter Füllung (aus dem Blechkuchen-Backbuch auf Wanderschaft)

Die liebe Frau Fröhlich hatte die phänomenale Idee ein Backbuch auf Wanderschaft zu entsenden, sodass viele verschiedene Leute das Buch gemeinsam durchbacken, die Rezepte (im Buch sowie online) kommentieren und posten. Als zweite Teilnehmerin (nach Sabine von Das Leben der Muh) auf der Wanderroute hatte ich noch die große Auswahl (mitsamt der damit verbundenen Qual ;-)). Da ich erst kürzlich gemahlenen Mohn für mich neuentdeckt habe, entschied ich mich für den Mohn-Streusel-Kuchen; auch weil dieser kein jahreszeitlich bedingt fehlendes Obst verlangt. Und es wird nur ein Ei verwendet. Ich backe ganz gerne mal mit wenig Ei.
Leider ist der Kuchen unten etwas angebrannt. 😦 Er konnte aber gut gerettet werden und schmeckt nun nach Entfernung der leichten Kohleschicht am Boden phänomenal lecker! Ich mach den sicher mal wieder und möchte euch das Rezept deshalb nicht vorenthalten.

Mohn-Streusel-Kuchen

Für 1 Blech:
Mohnfüllung
375 ml Milch
100 g Zucker
Abgeriebene Schale von 1 Bio-Zitrone
1 TL Zimt
25 g Butter
250 g gemahlenen Mohn
50 g Speisestärke
1 Ei

Streusel
180 g weiche Butter
180 g Zucker
270 g Mehl
1 Prise Salz

Quark-Öl-Teig
160 g Magerquark
6 EL Milch
6 EL neutrales Öl
75 g Zucker
1 kräftige Prise Salz
300 g Mehl
1 P. Backpulver

Zunächst die Mohnfüllung starten: 300 ml der Milch, den Zucker, die Zitronenschale, den Zimt und die Butter in einem Topf aufkochen. Sofort den gemahlenen Mohn unterrühren und dann 10 Minuten mit Deckel drauf quellen lassen.
Die restlichen 75 ml Milch mit der Speisestärke glattrühren. Die gequollene Mohnmasse unter Rühren (Achtung, brennt leicht an!) aufkochen. Die aufgelöste Stärke einrühren, nochmals aufkochen lassen und den Topf vom Herd nehmen. Das Ei unterrühren und nun die Mohnmasse mit Frischhaltefolie bedeckt zum Auskühlen beiseite stellen.

Inzwischen die Streuselmasse zubereiten: Weiche Butter, Zucker, Mehl und Salz mit den Fingern zu Streuselmasse verkneten. In Folie gewickelt in den Kühlschrank legen.

Ein tiefes Backblech einfetten oder mit Backpapier auslegen und den Backofen auf 200 °C vorheizen.

Quark, Milch, Öl, Zucker, Salz und zunächst 150 g Mehl zu einem (Vor-)Teig verrühren, bevor das übrige Mehl mit dem Backpulver vermischt untergeknetet wird.

Den Teig mit dem Nudelholz auf Größe des Bleches ausrollen; dabei einen kleinen Rand hochziehen. Die abgekühlte Mohnmasse gleichmäßig verteilen. Die Streuselmasse mit den Fingern grobe zerkrümeln und gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen.

Die Ofentemperatur auf 180°C reduzieren und den Ofen auf mittlerer Schiene* in ca. 45 Minuten goldbraun backen.

* Im Originalrezept steht untere Schiene, aber ich glaube das war der Grund für meinen angebrannten Kuchenboden.

Kapern-Senf-Soße

Diese Soße geht schnell, schmeckt lecker und ist vielfältig einsetzbar.

Kapern-Senf-Soße auf Rinderminutensteaks dazu Kartoffelbrei

Für 2-3 Portionen:
1 Zwiebel
1 EL Butter
50 ml Weißwein
150 ml Sahne
1,5 EL Dijon-Senf
2 EL kleine Kapern (aus dem Glas)
2 EL Petersilie, gehackt
Salz/Pfeffer

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. In einem Topf/einer Pfanne die Butter erhitzen und die Zwiebel darin 1-2 Minuten anschwitzen.

Mit dem Weißwein ablöschen und diesen fast ganz verkochen lassen. Mit der Sahne aufgießen und den Senf hinzufügen. Einige Minuten auf mittlerer Hitze sämig einkochen.

Zuletzt die Kapern hinzufügen sowie 1-2 EL von deren Flüssigkeit. Die gehackte Petersilie dazugeben und die Soße mit Pfeffer sowie evtl. noch etwas Salz abschmecken.

Tipp: Die Soße passt zu Fisch, Rinderminutensteaks oder auch gekochten Eiern; als Beilage bieten sich v.a. Salzkartoffeln oder Kartoffelpüree an.

Zimt-Mohnschnecken aus Mürb-Hefeteig

Nachdem ja mein eigenes BlogEvent aktuell zu schneckigen Rezepten auffordert, war klar, dass ich nochmal Schnecken backen muss dieser Tage. Beim Bäcker hat mich dann der alte Klassiker angelächelt, woraufhin ich mich ganz banal für Mohnschnecken entschieden habe. Die Teigmischung macht das ganze allerdings doch zu einer neuen Variante, so meine ich.

Zimt-Mohnschnecken mit Zuckerguss

Für ca. 14 Schnecken:
Hefeteig
30 g frische Hefe
150 ml Milch
250 g Dinkelmehl
10 g Zucker
1/2 TL Salz

Mürbteig
75 g Rohrzucker
125 g Butter (kalt)
1 Eigelb (Kl. M)
200 g Mehl

Zimt-Mohnfüllung
160 g gemahlenen Mohn
60 g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 ml Sahne
1 Eiweiß
1 EL Speisestärke
1 TL Zimt

Zuckerguss
80 g Puderzucker
1 EL Sauerrahm

Zunächst den Hefeteig zubereiten: Dafür die Hefe in der lauwarmen Milch auflösen. Mehl, Zucker und Salz zugeben und mit den Knethaken zu einem glatten Teig verarbeiten. Teig zugedeckt an einem schön warmen Ort 45 Minuten gehen lassen.

Nun den Mürbeteig zubereiten: Das Ei trennen. Das Eiweiß für die Füllung beiseite stellen. Dann den braunen Zucker mit der kalten Butter und dem Eigelb verkneten (am besten geht das mit einer Hand; nicht beide, sonst klebt alles!). Dann das Mehl unterkneten; aber nur so lange wie nötig kneten. Sobald ein glatter Teig entstanden ist, diesen in Klarsichtfolie wickeln und im Kühlschrank kalt stellen (bis der Hefeteig fertig gegangen ist).

Vor dem nächsten Arbeitsschritt den Ofen auf 190° C Ober-/Unterhitze vorheizen sowie zwei Bleche mit Backpapier versehen.

Wenn der Hefeteig bereit ist, diesen händisch mit dem Mürbeteig verkneten bis der Teig eine marmorierte Struktur hat. Dann auf der bemehlten Arbeitsfläche zu einem Rechteck (30 x 40 cm) ausrollen.

Nun die Füllung zubereiten. Dafür alle Zutaten (gemahlenen Mohn, Zucker, Vanillezucker, Sahne, Eiweiß, Speisestärke und Zimt) zu einer homogenen Masse verrühren. Diese gleichmäßig auf dem ausgerollten Teig verstreichen. Dabei an einer langen Seite 2 cm Rand lassen, damit beim Rollen die Füllung nicht so rausquillt. Aufrollen und mit einem großen scharfen Messer in ca. 2,5 cm dicke Schnecken schneiden und mit ausreichend Abstand auf die vorbereiteten Bleche verteilen.

Die Schnecken im vorgeheizten Ofen 20-25 Minuten backen. Nach 15 Minuten Backzeit die Bleche vertauschen, damit alles gleichmäßig backt.

Wenn die Schnecken ausgekühlt sind mit Zuckerguss garnieren. Für diesen einfach 80 g Puderzucker mit 1 EL Sauerrahm glattrühren. Wer sich so lang gedulden kann, der genießt die Schnecken erst, wenn der Guss ausgehärtet ist. Voilà!

(Feld-)Salat mit Birne und gerösteten Mandeln

Gott, diese Kombi hat mich vom Hocker gehauen, kann ich euch sagen. Wirklich phänomenal. Und gesund auch, glaub ich. 😉

Feldsalat mit Birne und gerösteten Mandeln

Für 3-4 Portionen:
150 g Feldsalat
4-5 Blätter Radicchio
1 reife Birne
60 g (Alfalfa-, Rettich-, Radieschen-)Sprossen
4 EL Mandeln
1 EL Butter
2 TL süßer Senf
2 TL Dijon-Senf
2 EL Weißweinessig
4 EL Sahne
3 EL Öl
Salz/Pfeffer

Salat putzen/waschen. Radichio in mundgerechte Stücke reißen. Die Sprossen waschen, trocknen und über dem Salat verteilen.

Die Birne ganz dünn schälen, entkernen und in schmale Spalten schneiden; diese ebenfalls über dem Salat verteilen.

Die Mandeln grob (möglichst längs) hacken und in 1 EL Butter kurz anrösten. Etwas abkühlen lassen und zu den übrigen Zutaten hinzufügen.

Für das Dressing den süßen und scharfen Senf, den Weißweinessig, die Sahne und das Öl ordentlich verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Salat geben.

Dazu passt Weißbrot.

Puddingschnecken mit Kirschen

So ein ähnliches Rezept habe ich schon als Kuchen online, aber so kleine Teilchen sind doch immer herzerwärmend.

Pudding-Schnecke mit Kirschen

Für 12 Schnecken:
425 ml + 5 EL Milch
7 EL Zucker
1/2 Würfel frische Hefe
250 g Mehl
1 Ei
30 g weiche Butter
Salz
1 Packung Vanillepuddingpulver
1 Glas Kirschen
Mehl für die Arbeitsfläche

Für den Teig 75 ml der Milch lauwarm erwärmen, die Hefe hineinbröseln und darin auflösen. 1 EL Zucker einrühren und alles zugedeckt ca. 10 Minuten gehen lassen.

Währenddessen 350 ml Milch aufkochen. Nebenbei Puddingpulver mit 5 EL Milch und 3 EL Zucker anrühren. In die kochende Milch rühren und 1 Minuten unter Rühren köcheln. Den Pudding in eine Schüssel füllen, die Oberfläche mit Frischhaltefolie bedecken (verhindert, dass sich Haut bildet) und abkühlen lassen.

Das Mehl mit 3 EL Zucker und 1 Prise Salz in eine Rührschüssel geben. Hefemilch, Ei und Butter hinzufügen. Mit den Knethaken des Handrührgerätes zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt an einem warmen Ort ca. 30 Minuten gehen lassen.

Bevor es weitergeht, den Ofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Den gegangenen Teig nochmals kurz durchkneten und auf einer bemehlten Arbeitsfläche ausrollen (30 x 40 cm) und mit abgekühltem Pudding bestreichen (ca. 2 cm Rand frei lassen). Die Kirschen abtropfen lassen und gleichmäßig verteilen; dabei an einer Längsseite einen ca. 4 cm breiten Bereich ohne Kirschen lassen, damit sie beim Aufrollen nicht herausquillen.

Teig vorsichtig aufrollen und mit einem großen Messer in zwölf Schnecken zerteilen und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Bleche verteilen. Im vorgeheizten Backofen nacheinander (nur 1 Blech auf einmal!) 18-20 Minuten backen.


Vor dem Genuss mindestens etwas abkühlen lassen, sonst verbrennt man sich am Pudding die Zunge…

Chai-Kuchen mit Walnüssen und Bananen

Ich habe irgendwie ein Faible für diesen Pulver-Fertig-Chai, deshalb ist mir dieses Rezept grade recht gekommen, als etwas gebacken werden sollte, wo mal wieder überreife Bananen reinkönnen.

CHAI-KUCHEN MIT WALNÜSSEN UND BANANEN

Für 1 Kastenform:
70 g Chai-Pulver
2 sehr reife Bananen
100 g Magerquark
70g weißer Zucker
75 g brauner Zucker
2 Eier
200g Mehl
110 g Butter
60 g Walnüsse
1/4 TL Salz
2 TL Backpulver
etwas Vanille(aroma)

Ofen auf 185 °C vorheizen. Die Walnüsse im vorheizenden Ofen 15 Minuten rösten. Die Kastenform mit Backpapier ausschlagen oder fetten.

In einer Schüssel das Mehl, Backpulver und Salz vermischen und beiseite Stellen. In einer Rührschüssel das Chaipulver, den Magerquark, Vanille(aroma) und Eier mit dem Rührgerät zu einer glatten Masse rühren.

Jetzt die Mehlmischung hinzufügen und nochmals durchrühren bis ein homogener Teig entsteht. Die Bananen schälen, mit der Gabel zerdrücken und zum Teig geben. Zuletzt die gerösteten Walnüsse hinzufügen, bevor der Teig in die Form gefüllt wird.

Im vorgeheizten Ofen für ca. 60 Minuten backen (Stäbchenprobe). Wer mag kann den Kuchen nach dem Auskühlen mit Puderzucker bestauben.

Rosenkohl in Meerrettich-Soße

Neulich gab’s Rosenkohl im Angebot, deswegen hab ich ein Netz gekauft. Auf der Suche nach einer Zubereitungsart bin ich dann über lauter Rezepte mit Meerrettich gestoßen. Dauraus habe ich mir ein eigenes Rezept gebastelt, aus dem was ich im Haus hatte.

Geputzen Rosenkohl (kreuzweise eingeschnitten) in Salzwasser (vor)garen

Für 4 Portionen (als Beilage):
500 g Rosenkohl
1 Zwiebel
1 EL Butter
1 EL Mehl
2 TL Sahnemeerrettich
200 g Sauerrahm
1/8 l Kochwasser vom Rosenkohl
Zitronensaft
2 EL Petersilie, gehackt
Salz/Pfeffer

Den Rosenkohl putzen (unten abschneiden und äußere Blätter entfernen) sowie die angeschnittene Seite kreuzweise einschneiden. Wasser aufsetzen und salzen. Den Rosenkohl ins kochende Wasser geben und für 10 Minuten (vor)garen. Beim abgießen 1/8 l vom Kochwasser auffangen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel putzen und würfeln. Nach dem Abgießen im Topf jetzt 1 EL Butter zum schmelzen bringen und die gewürfelte Zwiebel darin 1 Minute glasig anschwitzen. Das Mehl darüberstäuben und kräftig durchrühren; mit dem aufgefangenen Kochwasser aufgießen. Den Sauerrahm und Sahnemeerrettich hinzufügen und kräftig durchrühren. Mit einem Spritzer Zitronensaft, Salz, Pfeffer und gehackter Petersilie abschmecken.

Den Rosenkohl in die Soße geben und bei Bedarf nochmals kurz erhitzen. Heiß servieren.

Tipp: Dazu passt Kartoffelbrei und ein Stück Fleisch (wir hatten gebratene Hühnerbrustfilets in Sesammarinade).

Baumkuchenecken (glutenfrei)

Glutenfreie Esser leiden speziell zur Weihnachtszeit, wenn die Plätzchen überall vom Himmel schneien. Eine tolle Sache ist da dieses Rezept: Durch die vielen enthaltenen Eier und die Speisestärke macht es nichts aus, dass das glutenfreie Mehl etwas an Klebekraft vermissen lässt. Und trocken wird da auch nix.

Fertige Baumkuchenecken in der Dose

Für ca. 40 Ecken:
140 g weiche Butter
70 g Speisestärke
60 g Marzipanrohmasse
6 Eigelb
2 cl Rum/etwas Rumaroma
6 Eiweiß
140 g Zucker
80 g glutenfreies Mehl
1 Msp. Backpulver
450 g Kuvertüre (Vollmilch/Zartbitter; gemischt oder wie gewünscht)

Backform: Kasten-/Auflaufform in etwa 25 x 21 x 3,5 cm; rund geht auch, dann werden es halt nicht nur Ecken

Den Boden der Form mit Backpapier auslegen (auf meinen Fotos falsch mit Rand; wenn man halt das Rezept nicht genau genug liest…).
Den Ofen auf 250 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eier trennen. Eiweiß mit dem Zucker steif schlagen und beiseite stellen.

Die Butter mit der Speisestärke cremig rühren. In einer weiteren Schüssel: Die Marzipanmasse weich kneten, bevor nach und nach die Eigelbe untergerührt werden; die Masse ordentlich aufschlagen. Jetzt die Butter-Stärke-Mischung zugeben und alles zusammen für 3 Minuten aufschlagen.

Rum/Rumaroma zur Masse geben. Ein Drittel des Eischnees vorsichtig unter die Eigelbmasse rühren. Den restlichen Eischnee daraufgeben, das (glutenfreie) Mehl mit dem Backpulver mischen und darübersieben; mit einem Teigspatel unterheben, sodass eine lockere Masse entsteht.

Eine erste 1-2 mm Schicht in die vorbereitete Backform streichen und auf der obersten Schiene 3-4 Minuten (hängt von eurem Ofen ab) goldgelb backen. Herausnehmen, die nächste Teigschicht auftragen (so dünn, dass die Schicht darunter durchschimmert) und wiederum für 3-4 Minuten goldgelb backen. So weiterverfahren, bis kein Teig mehr über ist. Bei mir hat das acht Schichten ergeben.

Den fertig gebackenen Kuchen vom Rand der Form lösen, auf eine Lage Backpapier stürzen und auskühlen lassen. Den erkalteten Kuchen mit einem scharfen Messer in Dreiecke schneiden. Über einem Wasserbad die Kuvertüre in der gewünschten Zusammensetzung zum schmelzen bringen, die Baumkuchendreiecke damit überziehen und zum aushärten auf Butterbrotpapier ablegen. Wenn die Schokolade wieder fest ist, die fertigen Ecken in einer Dose lagern.

Tipp: Wer mag, kann die dunkle Schokoschicht noch dekorieren, z.B. mit etwas weißer geschmolzener Kuvertüre oder mit gehackten Pistazien.

Hinweis: Wer die Baumecken nicht glutenfrei braucht, der nimmt natürlich einfach normales Weizenmehl.

Tortiglioni mit Stangenbohnen, Speck und Physalis

Was der Kühlschrank manchmal so hergibt ist schon interessant. Bei mir ist das folgende Pastarezept entstanden.
Tortiglioni mit Stangenbohnen, Speck und Physalis

Für 2-3 Portionen:
350 g Stangenbohnen
75 g Speck-/Schinkenwürfel
1 Zwiebel
1-2 Zehen Knoblauch
10-15 Physalis
1 EL Butter
150-200 ml Sahne
Salz/Pfeffer
ca. 350 g Tortiglioni

Nudelwasser für die Bohnen bzw. die Pasta aufsetzen.

Die Bohnen waschen, putzen und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. Wenn das gesalzene Nudelwasser kocht, die vorbereiteten Bohnen 5 Minuten darin kochen und dann mit einer Schaumkelle herausholen und beiseite stellen. Jetzt die Nudeln ins Wasser geben und nach Packungsanweisung al dente kochen.

Jetzt zur Soße:
Zwiebel und Knoblauch schälen und würfeln/hacken. In einer Pfanne 1 EL Butter schmelzen lassen und darin die Schinkewürfel gemeinsam mit Zwiebel und Knoblauch 2-3 Minuten anrösten. Mit der Sahne aufgießen, Bratensatz lösen und auf niedriger Hitze 2-3 Minuten köcheln lassen. Salzen und pfeffern.

Zuletzt kommen die vorgekochten Bohnen und Physalis mit dazu. Nochmals ca. 2 weitere Minuten köcheln lassen.

Die Nudeln abgießen und in der Soße durchschwenken. Wer mag, kann die Pasta mit etwas geriebenem Parmesan garnieren.

Rezept als PDF

Quarkkuchen mit Gries und Dosenpfirsichhälften

Ein schneller flacher Quarkkuchen, den ich aus dem gemacht habe, was grade im Haus war.
Quarkkuchen mit Gries und Dosenpfirsichen

Für eine Springform (26 cm):
150 g Butter/Margarine
100 g  Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
1 Msp. Bourbon Vanille
1 Ei
4 EL Gries
1/2 Päckchen Vanillepuddingpulver
250 g Quark (40 % Fett)
5 Pfirsichhälften aus der Dose

Den Ofen auf 175 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.

Butter (idealerweise weich), Zucker, Vanillezucker, Vanillemark und Ei mit dem Mixer gut verrühren. Dann Quark, Puddingpulver und Gries ebenfalls mit dem Mixer einrühren.

Die Masse in eine, mit Backpapier versehene, Springform füllen und die abgetropften Pfirsichhälften gleichmäßig verteilen.

Im vorgeheizten Backofen bei 175 °C Ober-/Unterhitze für 40-45 Minuten backen bis eine leichte Bräunung der Oberfläche eintritt. Mit Puderzucker bestreut noch warm oder kalt servieren.