Überbackener Fenchel

Fenchel, eine geschummelte Bechamel und ein wenig Parmesan und eine tolle Beilage ist im Nu gezaubert!

Überbackener Fenchel mit Parmesan
Zutaten für 2-3 Portionen:
2 Knollen Fenchel
100 ml Milch
150 ml Brühe
1 EL Speisestärke
1/2 Zwiebel
1 EL Butter
5 EL Parmesan
Salz/Pfeffer

Den Ofen auf 175 °C vorheizen.

Zunächst den Fenchel waschen, putzen und in fingerdicke Scheiben schneiden. In einer ofenfesten Pfanne mit ca. 100 ml Wasser und einem Deckel drauf kurz zum Kochen bringen, um den Fenchel schon etwas vorzugaren. Das dauert ca. 5-7 Minuten und das Wasser sollte danach so gut wie ganz verdampft sein.

In der Zwischenzeit für die geschummelte Bechamel (geht so schneller und einfacher) die Zwiebel würfeln und in der Butter kurz anschwitzen. Mit 100 Milch aufgießen. Die Brühe mit 1 EL Speisestärke verrühren und hinzufügen; unter Rühren binden lassen und vom Herd nehmen.

Den vorgedünsteten Fenchel salzen und pfeffern und die Bechamel gleichmäßig darüber verteilen, ebenso wie den geriebenen Parmesan. Für 15-20 Minuten im vorgeheizten Ofen überbacken, bis alles schön gebräunt ist.

Tipp: Passt als Beilage zu Fleisch, aber auch um einen Teller Pasta aufzupeppen. Wir hatten dazu Tortiglioni mit Tomatensugo.

Brokkoli-Salat

Brokkoli mal nicht nur pur als Beilage, sondern als (warmer) Salat.

Brokkoli-Salat

Für 2-3 Portionen:
500 g Brokkoli
1 Frühlingszwiebel
3 EL Weißweinessig
1 EL Brühe (aus Instantpulver)
2 EL Olivenöl
Salz/Pfeffer

Den Brokkoli in Röschen teilen und in Salzwasser für 5-7 Minuten bissfest kochen. Abgießen.

In einer Schüssel das Dressing aus Essig, Brühe und Olivenöl anrühren. Die Frühlingszwiebel putzen, in feine Ringe schneiden und ebenfalls in die Schüssel geben.

Den gekochten Brokkoli hinzufügen, salzen, pfeffern und alles vermengen. Kurz durchziehen lassen und lauwarm oder kalt servieren.

Tipp: Gerne kann man auch noch Karotte in Scheiben oder Blumenkohl dazugeben.

Linseneintopf

Ich liebe Linsen und vor allem auch ganz (langweiligen, optisch wenig beeindruckenden) Linseneintopf. So einen hab ich mir gestern mal wieder gegönnt.

Zutaten für 1-2 Portionen:
125 g Tellerlinsen, trocken
1 Karotte
1/2 Zwiebel
1-2 Stangen Sellerie
2 EL Tomatenmark
1 EL Butter
30 g Speck-/Schinkenwürfel
450 ml Gemüsebrühe
1 EL Rotweinessig
1 mittelgroße Kartoffel
1 TL Majoran, getrocknet
Salz/Pfeffer
Chilipulver
1 EL Sauerrahm
1 Tomate

Die Linsen für mindestens 5 Stunden in reichlich Wasser einweichen.

Karotte und Zwiebel schälen und würfeln.  Stangensellerie putzen, waschen und ebenfalls würfeln. In einem Topf die Butter erhitzen und das gewürfelte Gemüse sowie die Speck-/Schinkenwürfel darin für 2-3 Minuten anschwitzen.

Linsen und Tomatenmark hinzufügen und ebenfalls kurz anschwitzen lassen, bevor man alles mit der Gemüsebrühe aufgießt. Mit Majoran, Pfeffer, Essig und Chili nach Geschmack würzen. Noch nicht salzen (sonst werden die Linsen nicht mehr weich)!

Die Kartoffel schälen, würfeln und ebenfalls in den Topf geben. Alles für ca. 20 Minuten auf niedriger Hitze garkochen. Erst, wenn die Linsen bissfest gekocht sind, salzen.

Den Topf von der Hitze nehmen und eine gewürfelte Tomate direkt vor dem Servieren untermengen, das gibt dem ganzen eine frische Note. Mit 1 EL Sauerrahm garnieren und genießen!

Tipp: Wem das alles zu wenig ist, der kann noch eine Bratwurst in Scheiben geschnitten anbraten und beifügen.

Spargelsalat mit Bärlauchdressing

Passend zur Bärlauchsaison hier ein schönes Salatrezept mit weißem Spargel.

Für 4 Portionen:
1 Bund weißer Spargel
1/2 Bund Bärlauch
1 Frühlingszwiebel
2 EL Weißweinessig
1 EL weißer Balsamico
4 EL Gemüsebrühe
1,5 EL Olivenöl
1/2 TL Zucker
Salz/Pfeffer

Den Spargel schälen, untere Enden abschneiden und in 7-10 Minuten bissfest kochen (Kochwasser mit je 1 TL Zucker und Salz würzen).

Derweil den Bärlauch putzen und fein schneiden. Die Frühlingszwiebel ebenso. Aus den übrigen Zutaten (2xEssig, Gemüsebrühe, Olivenöl, Zucker, Salz, Pfeffer) eine Dressing anrühren; zuletzt geschnittenen Bärlauch und geschnittene Frühlingszwiebel ebenfalls einrühren.

Wenn der Spargel gar ist, aus dem Kochwasser nehmen und auf eine Servierplatte geben; in ca. 4 cm lange Stücke schneiden und sofort/noch heiß mit dem Dressing marinieren. Vor dem Servieren mindestens 15 Minuten durchziehen lassen.

Man kann diesen Spargelsalat lauwarm oder kalt servieren. Lecker schmeckt er immer!

Tipp: Wenn man will, dass es etwas edler aussieht, einfach den Spargel in ganzen Stangen lassen anstatt zerteilen.

Vegetarisches Blumenkohl-Curry

Hat schon „Bumms“, also wer überhaupt nicht gern scharf ist, für den ist das nichts…

Für 4 Portionen:
1 Zwiebel
600 g Blumenkohl (= 1 mittelgroßer)
2 Kartoffeln
1 EL Pflanzenöl
1-2 EL Currypaste (Schärfegrad nach Geschmack; ich hatte gelbes)
1 Stück Ingwer (daumengroß)
1 Zimtstange
2 EL Apfelessig
400 ml Gemüsebrühe (Instant)
300 g passierte Tomaten
100 g Erbsen
1 kleine Chili (für die echten Scharf-Esser)
8 EL Naturjoghurt

Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Kartoffeln ebenso. Den Blumenkohl in Röschen zerteilen. Ingwer schälen, reiben und beiseite stellen. Currypaste, Zimtstange, Essig und Brühe schonmal bereitstellen.

In einem ausreichend großen Topf das Öl erhitzen und die Zwiebeln darin für 2-3 Minuten andünsten. Dann die Gewürze (Currypaste, geriebener Ingwer, Zimtstange) kurz ebenfalls andünsten und mit Essig und Gemüsebrühe ablöschen.

Die gewürfelten Kartoffeln in den Topf geben und für 6-7 Minuten köcheln lassen. Dann die Blumenkohlröschen ebenfalls hinzufügen und nochmals für 10 Minuten garen.

Zuletzt die passierten Tomaten und Erbsen dazu geben und nochmals für 5-10 Minuten köcheln, bis Kartoffel und Blumenkohl gar sind. Mit Salz und evtl. Chili abschmecken und zu Reis servieren. Oben auf das Curry je 2 EL Naturjoghurt verteilen.

Rote-Beete-Risotto mit Birne und Walnuss

Die Farbe ist der Kracher und der Geschmack kann da locker mithalten! Inspiration dafür hab ich mir während einem Kurztrip nach Bremen in der Küche13 geholt.


Für 2 Personen:
3 EL Olivenöl
200 g Risottoreis
1 mittelgroße Zwiebel
2-3 Stück rote Beete
1-2 Birnen
150 ml Weißwein, trocken
500-700 ml Brühe
50 g Walnüsse
6 EL geriebener Parmesan
Salz/Pfeffer

Die rote Beete im rohen Zustand schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Brühe in einem Topf zum Kochen bringen und die Rote-Beete-Würfelchen 5 Minuten darin ankochen und dann herausholen (die Brühe nicht wegkippen!). Während die Beete kocht, die Zwiebel schälen und fein würfeln. Die Birne schälen und ebenfalls in Würfelchen schneiden; zwei Spalten für die Deko beiseite legen.

Das Olivenöl in einen ausreichend großen Topf geben und den Reis sowie die Zwiebeln für ca. 2 Minuten darin glasig dünsten. Dann mit dem Weißwein ablöschen und etwas von der (durch die Beete schön rosa gefärbte) Brühe aufgießen. Unter gelegentlichem umrühren auf mittlerer Hitze köcheln und immer wieder etwas Brühe nachgießen.

Nach ca. 5 Minuten die angekochten Beete-Würfel hinzufügen und einfach mitkochen. Dann nach weiteren 5 Minuten auch die gewürfelte Birne hinzufügen und ebenfalls mitgaren. Die Walnüsse sehr grob hacken; zwei halbe Nüsse für die Garnitur zur Seite legen.

Wenn der Reis nach ungefähr 20 Minuten Gesamt-Kochzeit bissfest gar ist, die Walnüsse und 4 EL von dem geriebenen Parmesan unterrühren. Nochmals mit etwas Pfeffer und bei Bedarf Salz abschmecken.

Auf zwei Tellern anrichten, mit dem übrigen Parmesan bestreuen und jeweils mit der Birnenspalte und der halben Walnuss garnieren.

Tipp: Wer vorgekochte rote Beete verwendet, soll das bisschen an Saft, was im Päckchen ist ins Risotto geben (für die Farbe) und die Rote-Beete-Würfel erst kurz vor Schluss hineingeben und quasi nur noch erhitzen.

Rindsrouladen bürgerliche Art

Ein alter Klassiker. Echt lecker!

Für 2 Personen:
2-3 Rindsrouladen (je nach Größe und Essverhalten)
1-2 Karotten
1 Zwiebel
2 mittelgroße Essiggurken
100 ml Rotwein, trocken
300 ml Brühe, Instant
3-4 EL Senf, mittelscharf
1 EL Tomatenmark
1,5 EL Olivenöl
Salz/Pfeffer
ca. 1 EL Speisestärke

Die Karotten schälen und in feine Streifen schneiden. Die Zwiebel schälen und längs in Halbringe schneiden. Die Essiggurken ebenfalls in feine Streifen schneiden. Alles beiseite stellen.

Die Rouladen, eine nach der anderen, mit einem Stück Küchenrolle trockentupfen und auf einem ausreichend großen Brett auslegen; mit ca. 1 El Senf bestreichen und salzen sowie pfeffern. Als nächstes etwas von der „Füllung“ quer zur Rollrichtung auslegen (siehe Bild). Dann die Roulade aufrollen, so, dass am Ende die breitere Seite außen ist (falls die Roulade nicht ganz rechteckig ist). Mit einem Schaschlikspieß oder 1-2 Zahnstochern das lose Ende fixieren.

In einem ausreichend großen Topf oder einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die Rouladen von allen Seiten für insgesamt 7-8 Minuten anbraten. Dann mit dem Rotwein ablöschen und mit der Brühe aufgießen. Die nicht verwendete Füllung einfach noch ein bisschen mehr zerkleinern und ebenfalls hinzufügen; ebenso das Tomatenmark. Die Rouladen in der Soße in mind. 20 Minuten bei mittlerer Hitze garkochen. Je länger man die Rouladen köcheln lässt, umso mürber werden sie.

Die Soße noch mit Salz und Pfeffer und etwas Senf abschmecken und mit der Speisestärke etwas binden. Servieren kann man die Rouladen wunderbar mit Salzkartoffeln oder Spätzle als Beilage. Dazu noch etwas Gemüse oder Blaukraut.

Tipp: Die Rouladen kann man auch ohne Probleme schon am Vortag vorbereiten und dann einfach vor dem Servieren erhitzen und die Soße abbinden. Oder Reste am Tag drauf als Mittagessen in die Arbeit mitnehmen, wenn es dort eine Möglichkeit zum Aufwärmen gibt.

Wer mag, kann auch in jede Roulade eine Scheibe Speck/Bacon mit einrollen. Ich mag das nicht so, deswegen lass ich es immer einfach weg.

Huhn in Rosmarin-Rotwein-Sauce mit Tomaten

Normalerweise zu weißem Fleisch, ja weißer Wein, aber ich finde dieses Rezept wirklich überzeugend und lecker. Und eigentlich macht es nicht wirklich viel Arbeit.

Für 4 Portionen:
800 g Hühnerfleisch (Stückchen mit Knochen und Haut)
2 EL Olivenöl
2 rote Zwiebeln
3 Zweige Rosmarin
1/2 l Rotwein, trocken
1/2-3/4 l (Hühner-)Brühe
10-12 Tomaten
2 EL Butter
Salz/Pfeffer

Die Hühnerteile salzen und pfeffern und in einem ausreichend großen Topf in dem Olivenöl von allen Seiten anbraten; dauert 3-5 Minuten.

Die Zwiebeln nebenbei schälen und grob schneiden und zusammen mit dem Rosmarin zu den angebratenen Hühnerteilen geben; nochmals für 1-2 Minuten anschwitzen.

Dann mit Rotwein ablöschen und der Brühe aufgießen und alles gut 30 Minuten köcheln lassen, bis das Huhn ganz durch ist.

Zuletzt die Tomaten in Viertel schneiden, in die Sauce geben und nochmals aufkochen lassen. Mit Butter verfeinern und nochmals mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Dazu passen Kartoffeln.

Kürbisragout mit Paprika und weißen Bohnen

Kürbis mal nicht als Suppe und trotzdem in der Hauptrolle. 🙂

Für 4-6 Portionen:
½ mittelgroßer Hokkaidokürbis
2 Paprika (je eine gelbe und rote)
2 Zwiebeln
1 Dose weiße Bohnen
250 ml trockener Weißwein
3 EL Olivenöl
3 TL Kürbiskernöl
Salz/Pfeffer
1/4-1/2 Bund frische Petersilie
1 TL Zucker
300-400 ml Gemüsebrühe (Instant)

Den Kürbis schälen und in gut 1×1 cm Würfel schneiden. Ebenso Paprika und Zwiebel würfeln. Alles zusammen mit dem Olivenöl in einer großen (beschichteten) Pfanne ca. 5-10 Min anbraten, dann nach und nach mit dem Wein ablöschen.

Jetzt alles solange köcheln bis der Kürbis bissfest gekocht ist. Immer wieder etwas Brühe nachgießen. Alles mit Salz, Pfeffer, Zucker, frischer gehackter Petersilie und Kürbiskernöl abschmecken und teils grob stampfen, um eine gewisse Bindung zu erreichen.

Dazu passen Reis, Nudeln oder auch ein Stück kurzgebratenes Fleisch. Je nach Verwendungszweck die Flüssigkeitsmenge über die Menge der zugebenen Brühe steuern.

Hühnerbrustfilet mit cremiger Zucchini-Pilz-Sauce, Brokkoli und Reis

Eine cremige Sauce ohne Sahne, sondern stattdessen mit Kondensmilch. Spart Kalorien und schmeckt trotzdem lecker!

Für 2 Portionen:
2 Stück Hühnerbrustfilet
300 g Champignons
1 mittelgroße Zucchini
1 Zwiebel
3 Zweige Rosmarin
1-2 EL Olivenöl
150 ml Kondensmilch, ungesüßt (7,5 % Fett)
50 ml Brühe (Instant)
250 g Brokkoli
120 g Reis
Salz/Pfeffer

Die Hühnerbrustfilets mit Pfeffer würzen und in ca. 1 EL Olivenöl in einer Pfanne rundherum für 5-6 Minuten anbraten, bis sie schön braun sind, aber noch nicht ganz durch.

Währenddessen das Gemüse waschen/putzen und schneiden: Die Zwiebel würfeln, die Zucchini in fingerdicke Stiftchen schneiden, die Champignons halbieren.

Die gebräunte Hühnerbrust aus der Pfanne nehmen und abgedeckt beiseite  stellen. Brokkoli- und Reiswasser in zwei extra Töpfen starten.

Nochmals knapp 1 EL Öl in die Pfanne geben und das Gemüse alles zusammen mit dem Rosmarin für 2-3 Minuten anbraten. Die Hühnerbrüste wieder dazu in die Pfanne geben und mit der Kondensmilch und Brühe aufgießen. Salzen und pfeffern. Alles zusammen für ca. 7-10 Minuten köcheln lassen, damit das Hühnerfilet gar wird und die Flüssigkeit etwas einreduziert, sodass die Sauce cremig wird.

Nebenbei den Brokkoli in Röschen zerteilen und in Salzwasser 5-7 Minuten bissfest kochen; dann abgießen. Den Reis nach Packungsanweisung zubereiten.

Alles zusammen auf einem Teller anrichten und die Sauce mit Gemüse über das Fleisch geben.

Tipp: Wer bezüglich der Kondensmilch skeptisch ist, kann natürlich normale Sahne nehmen. Aber ich es schmeckt wirklich super lecker. Einfach mal ausprobieren!