Spaghetti aglio e olio

Ein Klassiker der mediterranen Küche, den man ab und an einfach braucht. 😉
Spaghetti aglio e olio mit Parmesan und einer Beilage aus Mangold

Für 2 Portionen:
300 g Spaghetti
2-3 Zehen Knoblauch
4-5 EL Olivenöl
1/4 Chilischote
2 EL Petersilie, gehackt
Salz/Pfeffer
etwas Parmesan

Nudelwasser aufsetzen und salzen. Wenn es kocht, die Spaghetti nach Packungsanweisung kochen.

In der Zwischenzeit den Knoblauch schälen und in extra-feine Scheiben schneiden. Chili (nach Geschmack) fein hacken; Petersilie waschen und hacken.

2 Minuten vor Ende der Spaghetti-Kochzeit eine ausreichend große Pfanne erhitzen und darin Knoblauch sowie Chili in Olivenöl anbraten.

Die abgegossenen Nudeln hinzufügen und für ca. 1 Minute im Chili-Knoblauch-Öl anbraten. Nach Geschmack Petersilie, Salz und Pfeffer hinzufügen und mit etwas Parmesan bestreut servieren.

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Gemüselasagne

Der Name klingt so unspektakulär, derweil ist das sooo lecker…wenn auch nicht irrsinnig kreativ und neu. Klassiker sind eben Klassiker!
Gemüselasagne im Bräter

Für 4 Portionen:
800-900 g Gemüse nach Wahl (ich hatte: 1 Zwiebel, 2 Stangen Lauch, 2 Karotten, 1 kleinen Zucchino, 1/2 Aubergine, 1,5 Paprika (gelb/rot), 2 Stangen Sellerie)
2 große Zehen Knoblauch
6-8 getrocknete Tomaten (ohne Öl)
2 TL Thymian, getrocknet
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL italienische Kräutermischung (Aromi bruschette)
4 EL Olivenöl
1 Dose geschälte Tomaten
2 EL Tomatenmark
Salz/Pfeffer

4 EL Butter
3-4 EL Mehl
550 ml Milch
100 ml Weißwein
Salz/Pfeffer/Muskat

ca. 300 g Lasagneblätter (eine Sorte die nicht vorgekocht werden muss)
2 Kugeln Mozzarella
50-100 g Parmesan

Das Gemüse waschen/putzen/schälen und in kleine Würfel schneiden (siehe Bild). Olivenöl in eine Pfanne geben und alles zusammen darin anbraten. Getrocknete Tomaten und fein geschnittenen Knoblauch ebenfalls hinzufügen. Kräuter hinzufügen und alles für 10-15 Minuten unter gelegentlichem Umrühren anbraten.

Die Tomaten mit einer Gabel aus der Dose holen und grob schneiden. Zum zurückgebliebenen Tomatensud in die Dose das Tomatenmark geben und die Dose mit Wasser auffüllen. Wenn das Gemüse ausreichend angebraten ist, Tomatenstücke und Tomaten-Wasser-Mischung aus der Dose hinzufügen. Salzen und pfeffern. Nochmals für gut 10 Minuten köcheln lassen.

Derweil die Bechamel zubereiten: In einem Topf die Butter schmelzen und das Mehl einrühren. Nach und nach mit Milch + Wein aufgießen und derweil mit einem Schneebesen immer solange rühren, bis sich die entstehenden Klümpchen wieder zu einer zähen Masse verbinden. Irgendwann ist genug Flüssigkeit drin (nach ca. 300 ml), sodass sich die Klümpchen ganz auflösen und man kann die übrige Flüssigkeit hineingießen. Dann auf mittlerer Hitze solange unter Rühren köcheln lassen, bis eine dickflüssige Konsistenz entsteht. Achtung, dass es nicht anbrennt! Zuletzt mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken.

Den Ofen auf 180 °C vorheizen.

Wenn Gemüsesoße und Bechamel fertig sind, geht es los mit dem Schichten: Den Start macht eine sehr dünne Schicht Bechamel, auf die eine erste Lage Lasagneblätter gelegt wird. Dann folgen Gemüsesoße, Bechamel, Lasagneblätter, Gemüse,… So lange, bis alle Zutaten in der Form sind und nur noch ein wenig Bechamel über ist.

Bevor die letzte Schicht (Lasagneblätter + Bechamel) drauf kommt, legt man dünne Scheiben Mozzarella aus. Darauf kommen dann die letzten Lasagneblätter und die übrige Bechamel ganz oben drauf. Darauf verteilt man dann den übrigen Mozzarella und den geriebenen Parmesan.

Im Backofen auf unterer Schiene für ca. 30 Minuten backen, bis die Nudeln weich und die Deckschicht schön goldbraun überbacken ist.

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Spaghetti mit Lachs-Sahne-Sauce

Wir machen nicht viel Fisch. Aber manchmal, da hab ich richtig Lust drauf und dann gibt es eben auch solche Klassiker, wie diesen. Manchmal ist banal genial. 😉

Spaghetti mit Lachs-Sahne-Soße
Für 2 Portionen:
250 g Spaghetti
250 g Lachsfilet
1/2 Zwiebel
1-2 Zehen Knoblauch
1 EL Olivenöl
200 ml Sahne/Rama Cremefine
3-4 EL frischer Dill, gehackt (trocken 2 TL)
Salz/Pfeffer

Nudelwasser aufsetzen, salzen und wenn es kocht die Spaghetti nach Packungsanweisung al dente kochen.

In der Zwischenzeit Zwiebel und Knoblauch schälen, schneiden und in Olivenöl 1-2 Minuten anschwitzen. Den Lachs in mundgerechte Stücke schneiden und kurz mitanbraten.

Mit der Sahne aufgießen und mit Salz, Pfeffer und Dill würzen; kurz aufkochen lassen und dann nur noch warm halten, bis die Nudeln fertig gekocht sind und in der Soße durchgeschwenkt werden können.

Tipp: Als Garnitur eignet sich noch etwas frischer Dill und/oder geriebener Parmesan.

Spargelpasta alla mamma

Das Rezept habe ich von der italienischen Mutter meines Freundes, daher der Titel. Ist megalecker!

Spargelpasta alla mamma
Für 2-3 Portionen:
1 Bund grüner Spargel
2-3 Knoblauchzehen
1 EL Olivenöl
Saft und Schalenabrieb von einer Bio-Zitrone
200 g Sahne
Salz/Pfeffer

Einen Topf mit Wasser für die Nudeln aufsetzen; besonders gut passen hier Sorten wie Penne oder Tortiglioni. Die Menge hängt vom eigenen Hunger ab bzw. davon ob man das ganze für zwei oder drei Personen macht.

Den Spargel an den unteren Enden etwas schälen und das Endstück jeweils abschneiden. Den Knoblauch schälen und hacken.

In einer Pfanne das Olivenöl und 150-200 ml Wasser erhitzen. Dort den Knoblauch hineingeben und den Spargel in 5 cm lange Stücke dazuschneiden; dabei die Spitzen erst etwas später dazugeben. Unter gelegentlichem Rühren so lange auf mittlerer Hitze kochen, bis das Wasser verdunstet ist und der Spargel bissfest gegart.

Währenddessen die Zitrone waschen und ihre Schale abreiben sowie den Saft ausdrücken. Wenn das Wasser verdunstet ist, mit der Sahne aufgießen und mit Salz und Pfeffer würzen. Wenn die Pasta al dente gekocht ist, diese abgießen und mit der Spargel-Sahne-Sauce vermengen und sofort servieren.

Tipp:  Dazu passt natürlich frisch geriebener Parmesan.

Chili-Parmesahne

Parmesan auf die Pasta, das kann doch jeder ganz Profane! Ich gönne mir heute mal was besonderes: Parmesahne!

Pasta mit Tomatensugo, Basilikum und einer Portion Chili-Parmesahne
Für 2 Kleckse/Portionen auf die Pasta:
70 ml Sahne
1 TL Tomatenmark
1 kräftige Prise Chilipulver
2 EL Parmesan, gerieben

Die Sahne zusammen mit Tomatenmark und Chili in ein hohes Gefäß geben und mit dem Rührgerät aufschlagen; ideal ist es, wenn die Sahne nicht ZU steif ist, sondern eher noch ein bisschen „weich“, da ja noch der Parmesan dazu kommt.

Den geriebenen Parmesan vorsichtig unterheben und auf die Pasta eurer Wahl geben (wir hatten Spaghetti mit Tomatensoße).

Pasta mit Tomatensoße, geschmolzener Chili-Parmesahne und Basilikum

 

 

Süßkartoffelgnocchi

Gnocchi, lecker. Gnocchi aus Süßkartoffeln, noch besser!Süßkartoffelgnocchi in Tomatensugo

Für 3-4 Portionen:
250 g Süßkartoffeln
350 g Kartoffeln
1 Eigelb
40 g Parmesan
100-150 g Mehl (man muss sehen, wann der Teig „trocken“ genug ist)
1/4 TL Muskatnuss
Salz/Pfeffer
Mehl für die Arbeitsfläche

Die Süßkartoffel in einem ausreichend großen Topf in Salzwasser kochen; nach ca. 5-10 Minuten Kochzeit die (normalen) Kartoffeln dazugeben und in weiteren ca. 20 Min. weich kochen. Ihr müsst je nach Größe der Süßkartoffel bzw. der Kartoffel(n) die Zeit abschätzen, wie lang was braucht. Wenn alle Kartoffeln weich sind, abgießen und zurück in den Topf geben, um sie bei sehr geringer Wärmezufuhr vorsichtig für circa 2 Min. trocknen zu lassen.

Danach alle Kartoffeln schälen und mit einer Gabel zerdrücken sowie zu einem Brei vermengen. Eigelb, geriebenen Parmesan und Mehl (zunächst nur 100 g, dann bei Bedarf mehr) dazugeben; die Masse mit Muskat, Salz und Pfeffer würzen.

Etwas Mehl auf der Arbeitsfläche verteilen. Den Gnocchi-Teig zu mehreren Rollen formen und mit einer Gabel/einem Messer in mundgerechte Stücke teilen. Falls gewünscht, kann man mit der Rückseite der Gabel ein Muster in die Gnocchi drücken.
Der Teig ist relativ weich, also nicht wundern. Einfach mit mehlierten Händen vorsichtig formen und in zwei Chargen kochen; dabei werden die Gnocchi dann noch etwas härter/fester.

Einen großen Topf ordentlich gesalzenes Wasser zum Kochen bringen und die Gnocchi der Reihe nach darin garen; einlegen kann man sie am besten portionsweise mit einer Schaumkelle. Wenn sie an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig gekocht und können zum Abtropfen in ein Sieb gegeben werden (Schaumkelle).

Lecker schmecken die Gnocchi mit Tomatensugo, in Salbeibutter geschwenkt oder auch mit einer Käsesoße.

Tipp: Zwar unwahrscheinlich, aber übrig gebliebene Gnocchi können in einem luftdichten Behälter für ein bis zwei Tage im Kühlschrank aufbewahrt werden.
Man kann die Gnocchi auch einfrieren; dann aber ungekocht!

Zucchino-Auberginen-Puffer

Eine Eigenkreation, die zufällig entstanden ist, weil die Aubergine verbraucht werden wollte und auch Zucchini im Haus war.

Für 2 Portionen als Beilage:
1 Zucchino (ca. 200 g)
1 Aubergine (ca. 200 g)
1 Ei
2 EL Mehl
10 Blatt Basilikum
1 Zehe Knoblauch
Salz/Pfeffer
1-2 EL Olivenöl

Zucchino und Aubergine waschen, grob reiben und mit den Händen kräftig auspressen. Zur ausgepressten Zucchini-Auberginen-Masse 1 Ei, 1 gepresste Knoblauchzehe, 2 EL Mehl, Basilikum und Pfeffer hinzufügen und mit einer Gabel vermengen. Salz erst kurz vor dem Braten beimischen, sonst nässt die Masse!

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und nach und nach Puffer schön braun anbraten. Das dauert ca. 2-3 Minuten pro Seite.

Tipp: Wir haben die Puffer zu Pasta mit Tomatensugo gegessen, aber sie passen sicher auch als Beilage zu Fleisch oder zu einem Salat.

Überbackener Fenchel

Fenchel, eine geschummelte Bechamel und ein wenig Parmesan und eine tolle Beilage ist im Nu gezaubert!

Überbackener Fenchel mit Parmesan
Zutaten für 2-3 Portionen:
2 Knollen Fenchel
100 ml Milch
150 ml Brühe
1 EL Speisestärke
1/2 Zwiebel
1 EL Butter
5 EL Parmesan
Salz/Pfeffer

Den Ofen auf 175 °C vorheizen.

Zunächst den Fenchel waschen, putzen und in fingerdicke Scheiben schneiden. In einer ofenfesten Pfanne mit ca. 100 ml Wasser und einem Deckel drauf kurz zum Kochen bringen, um den Fenchel schon etwas vorzugaren. Das dauert ca. 5-7 Minuten und das Wasser sollte danach so gut wie ganz verdampft sein.

In der Zwischenzeit für die geschummelte Bechamel (geht so schneller und einfacher) die Zwiebel würfeln und in der Butter kurz anschwitzen. Mit 100 Milch aufgießen. Die Brühe mit 1 EL Speisestärke verrühren und hinzufügen; unter Rühren binden lassen und vom Herd nehmen.

Den vorgedünsteten Fenchel salzen und pfeffern und die Bechamel gleichmäßig darüber verteilen, ebenso wie den geriebenen Parmesan. Für 15-20 Minuten im vorgeheizten Ofen überbacken, bis alles schön gebräunt ist.

Tipp: Passt als Beilage zu Fleisch, aber auch um einen Teller Pasta aufzupeppen. Wir hatten dazu Tortiglioni mit Tomatensugo.

Brokkoli-Salat

Brokkoli mal nicht nur pur als Beilage, sondern als (warmer) Salat.

Brokkoli-Salat

Für 2-3 Portionen:
500 g Brokkoli
1 Frühlingszwiebel
3 EL Weißweinessig
1 EL Brühe (aus Instantpulver)
2 EL Olivenöl
Salz/Pfeffer

Den Brokkoli in Röschen teilen und in Salzwasser für 5-7 Minuten bissfest kochen. Abgießen.

In einer Schüssel das Dressing aus Essig, Brühe und Olivenöl anrühren. Die Frühlingszwiebel putzen, in feine Ringe schneiden und ebenfalls in die Schüssel geben.

Den gekochten Brokkoli hinzufügen, salzen, pfeffern und alles vermengen. Kurz durchziehen lassen und lauwarm oder kalt servieren.

Tipp: Gerne kann man auch noch Karotte in Scheiben oder Blumenkohl dazugeben.

Zitronige Carbonara (light)

Entdeckt habe ich das Rezept bei Chestnut & Sage, die ihre Rezeptanleitung selbst von den GU-Küchengöttern bezieht. Ich hab es noch ganz leicht abgewandelt, weil ich momentan keine Sahne esse und noch ein paar Schinkenwürfel hatte, die ich verarbeiten wollte.

Spaghetti Carbonara (light)

Also, meine Zutaten für 2 Portionen:
300 g Spaghetti
1,5 Zwiebeln
1 Zehe Knoblauch
Schale von 1 Bio-Zitrone
300 g TK-Erbsen
ca. 50 g Schinkenwürfelchen
1 EL Olivenöl
1 EL Mehl
250 ml Milch (1,5 %)
100 ml Rama Cremefine zum Kochen (9%)
Salz/Pfeffer
Basilikum (weil meine Minze alle war)

Die Zubereitungsanweisung findet sich, wie gesagt, bei den GU-Küchengöttern. Ich habe meine Schinkenwürfelchen einfach bei den Zwiebeln mitangeschwitzt und die Sahne durch Cremefine sowie die Minze durch Basilikum ersetzt. Anfangs hat mich der starke Zitronengeruch etwas geschreckt, aber es schmeckt nur angenehm zitronig, nicht ZU sehr.
Also, ich kann nur sagen, eeeeecht lecker und mega-schnell zubereitet!

P.S.: Geschmacklich tut die Kalorieneinsparung wirklich keinen Abbruch. Manchmal finde ich diese richtig sahnigen Soßen sogar zu schwer. Obwohl das in diesem Fall nicht so sein dürfte, weil 100 ml Sahne auf 250 ml Milch kommen. Trotzdem, wenn man drauf verzichten möchte, dann ist Cremefine zum Kochen eine echte Alternative.