Ingwer-Zimt-Sirup (Picknick-Post aus meiner Küche II)

Ingwer in Scheiben, Zimtstange, Wasser und Zucker köcheln lassen
Für ca. 750 ml:
125 frischer Ingwer
500 g Zucker
500 ml Wasser
1 Stange Zimt
Saft von 1/2 Zitrone

Den Ingwer schälen und in feine Scheiben schneiden. Mit allen übrigen Zutaten in einen Topf geben und für ungefähr 1 Stunde mit Deckel darauf köcheln lassen; gelegentlich umrühren.

Den heißen Sirup durch ein feines Sieb (evtl. plus eine Lage Küchenrolle) abseihen und in saubere, heiß ausgespülte Fläschchen füllen.

Tipp: Der Sirup eignet sich als Geschmacksbasis für Limonade, Eistee oder Cocktails: Dazu passen gut frische Minze und nochmals frischer Zitronensaft. Aufgießen kann man mit Fruchtsäften, Sprudelwasser und/oder Prosecco.
Auch in Kaffee oder Tee kann man einen Schuss von dem Sirup geben, wenn man eine besondere Geschmacksnote möchte.
Und sogar für exotische Grillfleischmarinade ist der Sirup durch den enthaltenen Ingwer einsetzbar.

Pikant eingelegter Feta (Picknick-Post aus meiner Küche I)

Links: Pikant eingelegter Feta im Glas
Für 1 Glas (ca. 500 ml):
200 g Feta (ich bevorzuge den aus Schafs- und Ziegenmilch)
2-3 Knoblauchzehen
frische Kräuter (Rosmarin, Lorbeer, Thymian, Oregano; alternativ gehen auch trockene)
Chilischote nach Geschmack
Pfeffer
1 Spritzer Zitronensaft
150-200 ml Bio-Olivenöl

Das Glas ganz ordentlich spülen und mit sehr heißem Wasser ausspülen. Den Feta in Würfel schneiden und ca. 1/3 in das Glas füllen. Einen Teil der Kräuter, des fein geschnittenen Knoblauchs und der Chilischote dazugeben. Einen Spritzer Zitronensaft hinzufügen, ebenso wie eine Prise Pfeffer. Mit Öl bedecken.

Weitere Fetawürfel darauf geben und nochmals mit Kräuter etc. versehen sowie erneut mit Öl die Zwischenräume füllen. In dieser Art das Glas ganz voll machen. Wichtig ist, dass alles schön mit Öl bedeckt ist.

Das Glas gut verschließen und vor Verzehr ca. 2 Tage an einem dunkeln kühlen Ort (nicht im Kühlschrank) durchziehen lassen.

Pikant eingelegter Feta im Glas

Tipp: Schmeckt gut als Antipasto zu Baguette, in einem Salat oder zu Pasta.
Es ist wichtig, dass man echt gutes Olivenöl verwendet, weil man dieses wunderbar wiederverwenden kann, wenn der Feta weg ist; es eignet sich für Salat- oder Grillmarinaden.

Chickenwings mit Kartoffelwedges

Leeeeeecker und viel besser selbstgemacht, als bei KFC!

Chickenwings mit Kartoffelwegdes

Für 2 Portionen:
8-10 Chickenwings (je nach Essverhalten und Größe)
5 EL Ketchup
1 EL Sojasauce
1-2 TL Aromi per bruschette (Ersatz: ital. Gewürzmischung + Knoblauch + Chilipulver)
1-2 EL Olivenöl
Salz/Pfeffer
6-8 Kartoffeln

Aus Ketchup, Sojasauce, Kräutern, 1 EL Olivenöl und Pfeffer eine Marinade für die Chickenwings anrühren und die Wings mindestens 1 Stunde darin marinieren.

Den Ofen auf 180 °C vorheizen. Die Kartoffeln waschen/bürsten und in Spalten schneiden. Ein Backblech mit Backpapier auslegen (spart nachher mühsames Abkratzen) und die Kartoffeln darauf verteilen. Mit Salz und Peffer würzen und mit 1 EL Olivenöl beträufeln.

Die marinierten Chickenwings zunächst mit der Unterseite nach oben auf den Kartoffeln verteilen und für 15 Minuten in den Backofen schieben. Es darf ruhig Marinade in der Schüssel zurückbleiben, die wird noch gebraucht.

Nach 15 Minuten das Blech nochmals kurz aus dem Ofen holen, die Chickenwings umdrehen und mit der übrigen Marinade bestreichen. Dann nochmals für weitere 15 Minuten in den Backofen damit, sodass die Wings knusprig sind und die Kartoffeln durch.

Das tolle an dem Rezept ist, dass die Kartoffeln quasi durch die Marinade von den Chickenwings mitgewürzt werden und das Ganze einfach wunderbar nach Fastfood schmeckt, nur eben selbstgemacht und besser!

Zitronig marinierte Hühnerbrustfilets mit Rucola-Krautsalat und gebratenen Austernpilzen

Ist heute in Zusammenarbeit mit meiner Mama spontan in der Küche entstanden. Die Kombi ist wirklich passend. Ich war von dieser Krautsalatvariante total angetan; mal was anderes, finde ich!

Für 3 Personen:
3-4 Hühnerbrustfilets, mit Haut und ohne Knochen
Saft von 1 Zitrone
1 EL frischer Rosmarin
1,5 EL Olivenöl
1/2 TL Bruschettagewürz (kann dieses wärmstens empfehlen: Aromi per bruschette)
1/2 Kopf Weißkraut (mittelgroß)
1 Karotte
1 Frühlingszwiebel
1/2 Bund Rucola
6 EL Kräuteressig
1 EL Olivenöl
150 g Austernpilze
2 TL Olivenöl
Salz/Pfeffer
1 große Tasse Basmatireis

Aus dem Zitronensaft, etwas Pfeffer, dem Rosmarin (bei großen Nadeln grob hacken), dem Bruschettagewürz und 1 TL Olivenöl eine Marinade anrühren und die Hühnerfilets für 20 Minuten darin marinieren.

In der Zwischenzeit das Kraut reiben, die Karotte schälen und ebenfalls reiben und in einer Schüssel mit einem beschwerten Teller für ca. 15 einschweren. Derweil die Frühlingszwiebel putzen und in Ringe schneiden. Den Rucola waschen und grob hacken. Zur eingeschwerten Kraut-Karotten-Mischung die Frühlingszwiebel und den Rucola hinzufügen, salzen, pfeffern und mit Essig und Öl marinieren. Ordentlich durchmischen.

Nebenbei den Reis entsprechend der Packungsanweisung „starten“.

In einer Pfanne 1 EL Olivenöl erhitzen und die marinierten Hühnerbrüste (zunächst ohne Marinade) darin rundherum anbraten (Hautseite zuerst, damit sie knusprig wird), bis sie quasi durch sind; dauert ca. 5-10 Minuten. Die Marinade anfangs nicht mit in die Pfanne geben, sondern für später beseitestellen und mit 6 EL Wasser etwas strecken, damit nachher etwas mehr „Soße“ entsteht.

In einer weiteren Pfanne 2 TL Olivenöl erhitzen und die geputzten Austernpilze darin von beiden Seiten schön braun anbraten. Nach ca. 5 Minuten mit Salz und Pfeffer würzen und warmstellen.

Wenn die Hühnerfilets quasi durch sind, mit der gestreckten Marinade aufgießen und etwas salzen. Die Marinade noch 1-2 Minuten köcheln lassen und dann alle Komponenten zusammen auf einem Teller anrichten.

Joghurt-Kräuter-Salatdressing

Das Rezept habe ich von meiner Mutter. Natürlich schmeckt es noch besser, wenn sie es macht.

Für 1 Schüssel Salat:

5 EL Naturjoghurt
Saft von einer 1/2 Zitrone
1 TL Senf
1 Zehe Knoblauch
1,5 EL Ölivenöl
3 EL gemischte frische Kräuter (Schnittlauch, Petersilie, Dill)
Salz/Pfeffer

Den Knoblauch schälen und fein hacken oder pressen. Die Kräuter waschen, trocknen und fein hacken. Alle Zutaten kräftig miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Sahniges Salatdressing mit Kürbiskernöl

Die Farbe ist etwas gewöhnungsbedürftig, aber geschmacklich ist es phänomenal.

Für 1 Schüssel Salat:

5 EL brauner Balsamicoessig
4 EL Sahne
1 EL Kürbiskernöl
1 EL Olivenöl
1 Zehe Knoblauch
1/2 TL Kräutersalz
Pfeffer, frisch gemahlen

Knoblauch schälen und pressen. Alle Zutaten außer der Sahne mit einem Schneebesen ordentlich verrühren. Die Sahne zuletzt daruntermischen.

Curry-Salatdressing

Passt eigentlich zu allen nicht bitteren Salatsorten oder auch zu Gemüsesalat.

Für 1 Schüssel Salat:

3 EL Rotweinessig
2 EL Zitronensaft
6 EL Olivenöl
1 EL Wasser
1 TL Senf
1,5 TL mildes Currypulver
1/2 TL Salz
1-2 TL Zucker
Pfeffer, frisch gemahlen

Alle Zutaten mit einem Schneebesen kräftig verrühren oder in einem Marmeladenglas mit Deckel ordentlich durchschütteln. Hält im Kühlschrank mindestens 3 Tage.

Oliven orientalisch mariniert

Geeignet als Teil eines orientalischen Vorspeisentellers oder als Beilage.

Für 4 Portionen als Beilage:

300 g grüne Oliven (in Salzlake)
2 Frühlingszwiebeln
2 Zehen Knoblauch
1/2 Bund Petersilie
1/2 Bund Koriander
3 TL gemahlener Kreuzkümmel
3 TL süßes Paprikapulver
1 EL Zitronensaft
4 EL Olivenöl
Salz/Pfeffer

Zwiebeln und Knoblauch schälen und putzen sowie fein hacken. Die Petersilie und den Koriander waschen, trocknen und ebenfalls fein hacken. Alles zusammen mit dem Kreuzkümmel, dem Paprikapulver, dem Zitronensaft und dem Olivenöl in einer ausreichend großen Schüssel gut vermischen. Die Marinade mit wenig Salz und Pfeffer abschmecken.

Die Oliven abgießen und kurz mit Wasser abspülen, bevor man sie in die Schüssel zur Marinade gibt und gut durchmischt. Das Ganze sollte mindestens 2 Stunden (gerne auch über Nacht) abgedeckt marinieren.

Marinade für Sushi-Reis

Marinade für ca. 300 g Sushi-Reis:

5 EL Reisessig
1 EL Mirin
1,5 EL Zucker
2 TL Salz

Die Zutaten in einem Glas/einer Tasse so lange verühren, bis sich Salz und Zucker vollständig aufgelöst haben und die Flüssigkeit wieder klar ist.

Tipp: Wer kein Mirin hat, nimmt stattdessen 1 EL mehr Reisessig und steigert die Menge auf 2 EL Zucker und 2,5 TL Salz anstatt der oben angegebenen Menge.

Marinade sweet-chili

Diese Marinade ist wirklich göttlich. Habe ewig danach gesucht, weil sie am ehesten an die Spareribs der Chinesen aus NYC rankommt und die sind einfach unschlagbar lecker!

Für Chickenwings (ca. 15 Stück) oder Spareribs (ca. 1-1,5 kg):

3 Zehen Knoblauch
3 EL Honig
3 EL Zitronensaft
4 EL Sojasauce
1 EL Sesamöl
2 TL Tabasco

Den Knoblauch schälen und pressen. Mit allen übrigen Zutaten solange mit einem Schneebesen verrühren, bis eine homogene flüssige Marinade entsteht. Die Grillware darin (im Idealfall über Nacht) marinieren und immer wieder ein bisschen umlagern, damit alles gleichmäßig einziehen kann.