(Feld-)Salat mit Birne und gerösteten Mandeln

Gott, diese Kombi hat mich vom Hocker gehauen, kann ich euch sagen. Wirklich phänomenal. Und gesund auch, glaub ich. 😉

Feldsalat mit Birne und gerösteten Mandeln

Für 3-4 Portionen:
150 g Feldsalat
4-5 Blätter Radicchio
1 reife Birne
60 g (Alfalfa-, Rettich-, Radieschen-)Sprossen
4 EL Mandeln
1 EL Butter
2 TL süßer Senf
2 TL Dijon-Senf
2 EL Weißweinessig
4 EL Sahne
3 EL Öl
Salz/Pfeffer

Salat putzen/waschen. Radichio in mundgerechte Stücke reißen. Die Sprossen waschen, trocknen und über dem Salat verteilen.

Die Birne ganz dünn schälen, entkernen und in schmale Spalten schneiden; diese ebenfalls über dem Salat verteilen.

Die Mandeln grob (möglichst längs) hacken und in 1 EL Butter kurz anrösten. Etwas abkühlen lassen und zu den übrigen Zutaten hinzufügen.

Für das Dressing den süßen und scharfen Senf, den Weißweinessig, die Sahne und das Öl ordentlich verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Salat geben.

Dazu passt Weißbrot.

Eingelegte getrocknete Tomaten (in Öl)

Getrocknete Tomaten mit kochendem Wasser übergießen und ziehen lassenDie getrockneten Tomaten, die man im Supermarkt bekommt sind schon ok. Aber oft passt mir irgendwas daran dann doch nicht. Selbst einlegen macht nicht viel Arbeit und man weiß, was man hat.

Für 1 mittelgroßes Glas:
75 g getrocknete Tomaten
2-3 Zehen Knoblauch
1 TL Kapern (in Salzlake)
1 TL Oregano, getrocknet
1 TL italienische Kräutermischung (mit Paprika)
1 EL frische Petersilie, gehackt
etwas frische Chilischote, gehackt (nach gewünschten Schärfegrad)
ca. 100-150 ml Öl (Olivenöl, gemischt mit Keimöl 1:1)
Pfeffer

Die getrockneten Tomaten mit kochendem Wasser übergießen und 10-15 Minuten ziehen lassen, je nachdem wie weich man sie gerne mag.

In einem heiß ausgespülten Schraubglas 4 EL Öl mit den Kräutern und dem gehackten Knoblauch mischen. Kapern hinzufügen. Chili hacken, Pfeffer mahlen und zugeben.

Wenn die Tomaten den gewünschten Weichheitsgrad erreicht haben, 6-8 EL vom Aufguß zur Öl-Kräutermischung ins Glas geben, dann nach und nach mit Tomaten auffüllen; zwischendurch immer gut durchschütteln (Deckel drauf), damit sich die Marinade schön verteilt.

Zuletzt mit Öl auffüllen, sodass die Tomaten bedeckt sind. Verschließen und kühl aufbewahren.

Eingelegte Tomaten auf Rucola-Salat

Tipp: Das Öl kann super weiterverwendet werden, wenn die Tomaten im Glas weniger werden: Salatdressings, Marinaden, … Den überschüssigen Tomatenaufguß verwende ich persönlich dann in der Regel als Basis für irgendeine Gemüsesuppe, damit der auch nicht verschwendet ist. 😉

Rosenkohl in Meerrettich-Soße

Neulich gab’s Rosenkohl im Angebot, deswegen hab ich ein Netz gekauft. Auf der Suche nach einer Zubereitungsart bin ich dann über lauter Rezepte mit Meerrettich gestoßen. Dauraus habe ich mir ein eigenes Rezept gebastelt, aus dem was ich im Haus hatte.

Geputzen Rosenkohl (kreuzweise eingeschnitten) in Salzwasser (vor)garen

Für 4 Portionen (als Beilage):
500 g Rosenkohl
1 Zwiebel
1 EL Butter
1 EL Mehl
2 TL Sahnemeerrettich
200 g Sauerrahm
1/8 l Kochwasser vom Rosenkohl
Zitronensaft
2 EL Petersilie, gehackt
Salz/Pfeffer

Den Rosenkohl putzen (unten abschneiden und äußere Blätter entfernen) sowie die angeschnittene Seite kreuzweise einschneiden. Wasser aufsetzen und salzen. Den Rosenkohl ins kochende Wasser geben und für 10 Minuten (vor)garen. Beim abgießen 1/8 l vom Kochwasser auffangen.

In der Zwischenzeit die Zwiebel putzen und würfeln. Nach dem Abgießen im Topf jetzt 1 EL Butter zum schmelzen bringen und die gewürfelte Zwiebel darin 1 Minute glasig anschwitzen. Das Mehl darüberstäuben und kräftig durchrühren; mit dem aufgefangenen Kochwasser aufgießen. Den Sauerrahm und Sahnemeerrettich hinzufügen und kräftig durchrühren. Mit einem Spritzer Zitronensaft, Salz, Pfeffer und gehackter Petersilie abschmecken.

Den Rosenkohl in die Soße geben und bei Bedarf nochmals kurz erhitzen. Heiß servieren.

Tipp: Dazu passt Kartoffelbrei und ein Stück Fleisch (wir hatten gebratene Hühnerbrustfilets in Sesammarinade).

Fenchel-O-Salat mit Dijon-Dressing und Sonnenblumenkernen

Fenchelsalat mit Orangen kennt inzwischen fast jeder, aber die Variante mit diesem Dressing und die Zugabe von Sonnenblumenkernen finde ich eine tolle Abwechslung. Ich war wirklich sehr angetan davon.

Für 2-3 Portionen:
1 große Knolle Fenchel
2 Bio-Orangen
1 mittlere rote Zwiebel
2 EL Sonnenblumenkerne
2 EL gehackte frische Petersilie
3 EL Obstessig/weißen Balsamico
1,5 TL Dijon-Senf
2 TL Honig
Salz/Pfeffer
1-2 EL Walnussöl

Fenchel waschen, putzen und fein hobeln/schneiden. Zwiebel schälen und in feine Halbringe schneiden. Von einer der Orangen die Zeste abschälen und in feine Streifen schneiden, bevor sie zum Fenchel in die Schüssel kommt.

Die Orangen filetieren (= so mit einem Messer schälen, dass Schale + alles Weiße weg ist und dann die einzelnen Fruchtfleisch-Spalten zwischen den „Häuten“ rausschneiden) und zu Fenchel und Zwiebel in die Schüssel geben. Den austretenden Saft für das Dressing auffangen bzw. direkt mit in die Schüssel geben.

Für das Dressing den noch übrigen Saft aus dem nicht essbaren Orangen-Rest drücken. Mit gehackter Petersilie, Essig, Senf, Honig und Walnussöl verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Wer mag kann die Sonnenblumenkerne noch ohne Fett in einer Pfanne anrösten (hab ich mir gespart), bevor er sie zum Salat in die Schüssel gibt und alles mit dem Dressing vermengt.

Den Salat vor dem Servieren ca. 15 Minuten durchziehen lassen.

(Die schlechte Foto-Qualität ist dem großen Hunger geschuldet, den wir hatten, als es den Salat gab. ;-))

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Mediterraner Blumenkohl – 2 Varianten

Ich finde das hier kann man sowohl als Salat, als auch als warmes Hauptgericht oder als Beilage essen. Je nachdem, wie es einem gefällt oder was man grade braucht (davon hängt auch die Portionsanzahl ab, die sich ergibt).
Blumekohlmischung in der Auflaufform (für Variante 2 jetzt nur noch Essig hinzufügen und durchziehen lassen)

Zutaten für 2-4 Portionen:
1 Blumenkohl
1-2 Tomaten
1/2 Zwiebel
20 schwarze Oliven, ohne Kern
2-3 EL Kapern aus dem Glas
2 EL Petersilie, gehackt
2 Zehen Knoblauch
1-2 milde Chilischoten
2-3 EL Olivenöl
Salz/Pfeffer

evtl. 2 EL Parmesan, frisch gerieben bzw. etwas Weißweinessig

Blumenkohl in kleine Röschen zerteilen, waschen, 10-12 Min. in Salzwasser kochen und abgießen.

In der Zwischenzeit den Knoblauch schälen und fein hacken. Die Chilischote(n) entkernen und ebenfalls fein hacken. Die Tomaten in kleine Würfelchen schneiden. Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Alles in einer Schüssel miteinander vermengen. Kapern, halbierte Oliven und Petersilie untermengen. Das Olivenöl darübergeben. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Variante 1 (warm):
Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.

Den Blumenkohl mit der vorbereiteten Mischung vermengen und in eine flache Auflaufform geben. Mit dem Parmesan bestreuen und im Backofen 15 Minuten überbacken. Warm servieren.

Variante 2 (Salat):
Den Blumenkohl abgießen und mit der vorbereiteten Mischung vermengen. 3-4 EL Weißweinessig hinzufügen und mit Salz und Pfeffer nochmals abschmecken und vor dem Servieren mind. 15 Minuten durchziehen lassen.

Die Salatvariante schmeckt sowohl lauwarm, als auch kalt superlecker.

Tipp: Dazu schmecken Backofenkartoffeln und/oder ein mageres Stück Fleisch.

Kartoffelwedges

Pommes sind lecker, aber selbstgemachte Kartoffelwedges sind phänomenal!
Kartoffelwedges

Für 2 Portionen:
450-500 g Kartoffeln
2-3 EL Olivenöl
1/2 TL edelsüßes Paprikapulver
Salz/Pfeffer

Ofen auf 200°C (Heißluft/Umluft) vorheizen.

Die Kartoffeln waschen (ordentlich abbürsten!). Unschöne Stellen ausschneiden. Die Kartoffeln (mit Schale) in pommes-ähnliche Streifen schneiden (siehe Bild).

Die geschnittenen Kartoffeln mit Olivenöl, Paprikapulver, Salz und Pfeffer marinieren und auf einem Blech verteilen.

Die Kartoffeln im vorgeheizten Backofen für 25-30 Minuten knusprig backen; nach ca. 15 Minuten Backzeit einmal kurz rausholen und schnell durchmischen, damit die Wegdes von allen Seiten schön bräunen. Die fertigen Wedges bei Bedarf nochmal etwas salzen und heiß servieren.

Rezept als PDF

Krautsalat mit Curry-Joghurt-Dressing (light)

Irgendwie bin ich bei Krautsalat immer etwas konservativ, deswegen wollte ich mal bewusst was Neues ausprobieren und finde diese neue Variante jetzt wirklich auch ganz lecker und mal was anderes!

Für 4 Portionen:
1/4 Kopf Weißkraut (ca. 250 g)
2-3 Karotten
200-250 g Naturjoghurt
1/2 Bund Koriander
1 TL Currypulver
3 EL Weißweinessig
Salz/Pfeffer

Kraut in feine Streifen hobeln. Die Karotten putzen und raspeln.

Aus Joghurt, gehacktem Koriander, Currypulver, Essig sowie Salz und Pfeffer ein Dressing anrühren und über die vorbereitete Kraut-Karotten-Mischung geben. Ordentlich vermengen und für mindestens 30 Minuten ziehen lassen vor dem Servieren.

Tipp: Wem das Dressing so zu fad ist, der kann es natürlich noch mit ein bisschen Chili aufpeppen. Wem es zu „light“ ist, der gibt noch etwas Öl hinzu.

Schnelle Ebly-Gemüse-Pfanne

Ein schnelles und gesundes Mittag- oder Abendessen. Auch kalt, für unterwegs, geeignet.

Für 2 Portionen:
125 g Ebly/Zartweizen (1 Kochbeutel)
1 Zucchino
1 Paprika
1 Zwiebel
1 Zehe Knoblauch
1-2 EL Olivenöl
1 Kugel Mozzarella
7-8 Cherrytomaten
2 EL Petersilie, gehackt
2 EL brauner Balsamico
Salz/Pfeffer

Den Ebly nach Packungsanweisung kochen; ich nehme Brühe statt einfach nur pures Wasser, so bekommt schon der Ebly selbst mehr Geschmack.

Währenddessen Zucchino, Paprika, und Zwiebel waschen/schälen/putzen und in mundgerechte Stücke schneiden. Knoblauch schälen und fein hacken. In einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und das Gemüse darin bissfest garen/braten (dauert ca. 7 Minuten).

Die Cherrytomaten waschen und nach ca. 5 Minuten im Ganzen in die Pfanne geben und mitbraten. Wenn die Schale der Tomaten zu reißen beginnt, 2 EL gehackte Petersilie und den Balsamico hinzufügen sowie salzen und pfeffern.

Den mittlerweile fertigen Ebly/Zartweizen abtropfen lassen und zum Gemüse in die Pfanne geben. Nochmals für ca. 1 Minute mitbraten. Zuletzt den gewürfelten Mozzarella untermengen und leicht schmelzen lassen.

Mit Petersilie garniert servieren.

Tipp: Wem es vegetarisch zu wenig ist, der kann dazu ja noch ein Putenschnitzel oder ähnliches kurzbraten und mediterran gewürzt dazu servieren.

Zucchino-Auberginen-Puffer

Eine Eigenkreation, die zufällig entstanden ist, weil die Aubergine verbraucht werden wollte und auch Zucchini im Haus war.

Für 2 Portionen als Beilage:
1 Zucchino (ca. 200 g)
1 Aubergine (ca. 200 g)
1 Ei
2 EL Mehl
10 Blatt Basilikum
1 Zehe Knoblauch
Salz/Pfeffer
1-2 EL Olivenöl

Zucchino und Aubergine waschen, grob reiben und mit den Händen kräftig auspressen. Zur ausgepressten Zucchini-Auberginen-Masse 1 Ei, 1 gepresste Knoblauchzehe, 2 EL Mehl, Basilikum und Pfeffer hinzufügen und mit einer Gabel vermengen. Salz erst kurz vor dem Braten beimischen, sonst nässt die Masse!

In einer Pfanne Olivenöl erhitzen und nach und nach Puffer schön braun anbraten. Das dauert ca. 2-3 Minuten pro Seite.

Tipp: Wir haben die Puffer zu Pasta mit Tomatensugo gegessen, aber sie passen sicher auch als Beilage zu Fleisch oder zu einem Salat.

Überbackener Fenchel

Fenchel, eine geschummelte Bechamel und ein wenig Parmesan und eine tolle Beilage ist im Nu gezaubert!

Überbackener Fenchel mit Parmesan
Zutaten für 2-3 Portionen:
2 Knollen Fenchel
100 ml Milch
150 ml Brühe
1 EL Speisestärke
1/2 Zwiebel
1 EL Butter
5 EL Parmesan
Salz/Pfeffer

Den Ofen auf 175 °C vorheizen.

Zunächst den Fenchel waschen, putzen und in fingerdicke Scheiben schneiden. In einer ofenfesten Pfanne mit ca. 100 ml Wasser und einem Deckel drauf kurz zum Kochen bringen, um den Fenchel schon etwas vorzugaren. Das dauert ca. 5-7 Minuten und das Wasser sollte danach so gut wie ganz verdampft sein.

In der Zwischenzeit für die geschummelte Bechamel (geht so schneller und einfacher) die Zwiebel würfeln und in der Butter kurz anschwitzen. Mit 100 Milch aufgießen. Die Brühe mit 1 EL Speisestärke verrühren und hinzufügen; unter Rühren binden lassen und vom Herd nehmen.

Den vorgedünsteten Fenchel salzen und pfeffern und die Bechamel gleichmäßig darüber verteilen, ebenso wie den geriebenen Parmesan. Für 15-20 Minuten im vorgeheizten Ofen überbacken, bis alles schön gebräunt ist.

Tipp: Passt als Beilage zu Fleisch, aber auch um einen Teller Pasta aufzupeppen. Wir hatten dazu Tortiglioni mit Tomatensugo.