Warenkunde: Paprikapulver

Bei Paprikapulver muss man im Wesentlichen drei Sorten unterscheiden:

Edelsüßes Paprikapulver:
Das ist das, was man landläufig unter Paprikapulver versteht, wenn man es nicht genauer spezifiziert. Es ist minimal scharf und färbt relativ stark rot.

Rosenpaprika:
Diese Sorte Paprikapulver ist sehr scharf und färbt dafür deutlich weniger. Rosenpaprika findet vor allem in der ungarischen Küche Anwendung. Die Schärfe kommt daher, dass bei der Herstellung des Pulvers die ganze Gewürzpaprikafrucht vermahlen wird, während bei edelsüßem Paprikapulver die inneren weißen Scheidewände und die Kerne nur teilweise mitgemahlen werden.

Delikatess-Paprikapulver:
Die Spezifizierung „Delikatess“ meint hier die höchste Qualitätsstufe. In diesem Fall wird das Pulver ganz ohne Scheidewände und Kerne hergestellt und hat deshalb einen milden, süßlich-fruchtigen Geschmack. Es färbt die Speisen hellrot.

Tipp zur Verarbeitung: Vorsicht bei der Anwendung in heißen Speisen: Es schmeckt besser, wenn man das Pulver am Anfang mit anschwitzt, aber man muss stark aufpassen, dass es dann nicht bitter wird. Also immer nur sehr kurz erhitzen, bevor man es mit Flüssigkeit aufgießt.

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