Fruchtiger Schwarze-Bohnen-Salat

Die exotische Variante von Bohnensalat.

Schwarzer Bohnensalat

Für 4 Personen (als Hauptgericht):
200 g getrocknete schwarze Bohnen
frisch rote Chilischote (nach Geschmack)
1 große Knoblauchzehe
Abrieb von 1 Bio-Limette (ersatzweise Bio-Zitrone)
Saft von 1-2 Limetten
3-4 EL Olivenöl
2 Zweige Minze
Salz/Pfeffer
1 rote Zwiebel
1 Avocado
1 Mango
1 große Tomate
4 Handvoll junger Spinat (ersatzweise Blattsalat-Mix)

Die trockenen schwarzen Bohnen mindestens in der dreifachen Menge Wasser für mind. 8 Stunden einweichen. Danach das Wasser abgießen und die gequollenen Bohnen in reichlich Wasser (ohne Salz!!!) in 60-70 Min. bissfest kochen.

In der Zwischenzeit so viel Chilischote in feine Ringe schneiden. Knoblauch pressen. Schale von der Bio-Limette (oder Zitrone) fein abreiben. Den Saft auspressen und mit Chili, Knoblauch und Schalenabrieb in einer Schüssel verrühren. Die Minze waschen, die Blättchen abzupfen und fein schneiden. Minze und Olivenöl zum Dressingansatz geben. Mit Pfeffer und reichlich Salz würzen.

Die Zwiebel schälen und in feine Viertelringe schneiden. Die Avocado längs halbieren, entkernen und schälen; in Würfel schneiden. Die Tomate waschen und würfeln, dabei den Stielansatz entfernen. Den Spinat oder Salat waschen und trocken schleudern. Alle Salatzutaten mit dem Dressing vermengen.

Die gekochten Bohnen abgießen und abschrecken. Unter den Salat mischen und 10 Minuten durchziehen lassen, dann nochmals mit Limettensaft und Salz abschmecken.

Kurz vor dem Servieren den Spinat oder Blattsalat unter den Bohnensalat mischen oder den Bohnensalat auf einem Blattsalatbett anrichten.

Dazu schmeckt Baguette.

Blaubeer-Milkshake

Lecker, lecker Blaubeeren! Die gelten ja als sogenanntes Superfood, weshalb ich davon ausgehe, dass dadurch der Ungesund-Charakter des Vanilleeises ausgeglichen wird. ;-)

Für 2 große Gläser:
250 ml Milch
3 Kugeln Vanilleeis
125 g Blaubeeren

Milch und das Eis in einen Standmixer geben. Die Blaubeeren waschen, abtropfen und hinzufügen. Alles kräftig durchmixen, bis ein homogener (wunderschön blauer) Drink entstanden ist. Sofort genießen!

Bananenkuchen mit Mohn

Aus drei überreifen Bananen und einer offenen Packung gemahlenem Mohn lässt sich was schönes backen! Und fix zusammengerührt ist der Kuchen auch noch…

Bananenkuchen mit Mohn

Für 1 Kastenform (mit 1 l Fassungsvermögen):
120 g weiche Butter
100 g brauner Zucker
1 Pkg. Vanillezucker
3 Eier
3 sehr reife Bananen
200 g Mehl (davon nach Belieben 100 g Vollkornmehl)
3 TL Backpulver
100 g gemahlener Mohn
Butter für die Form
100 g Zartbitterkuvertüre

Den Backofen auf 200° Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Kastenform mit Butter fetten. Butter, Zucker und Eier schaumig schlagen. Die Bananen schälen, mit einer Gabel zerdrücken und unter die Eimasse rühren. Mehl mit Backpulver mischen und zusammen mit dem Mohn kurz unterrühren, bis ein homogener Teig entsteht.

Den Teig in die gefettete Form füllen, glatt streichen und bei 180° für ca. 45 Min auf mittlerer Schiene backen. Falls der Kuchen sehr schnell bräunt mit Alufolie abdecken. Nach 45 Min. Backzeit die Temperatur auf 150° reduzieren und nochmals weitere 15 Min. backen. Mit einem Holzspieß überprüfen, ob der Kuchen fertig gebacken ist, herausnehmen und auskühlen lassen.

Die Zartbitterkuvertüre über dem Wasserbad schmelzen und mit einem Esslöffel als Glasur auf dem abgekühlten Kuchen verteilen.

 

Rhabarberkompott mit Vanille

Für ca. 0,5 l Kompott:
5-6 mitteldicke Stangen Rhabarber
8-10 EL brauner Zucker
Mark von 1/2 Vanilleschote
evtl. 1 TL Vanillextrakt

Die Rhabarberstangen waschen, putzen/schälen und in ca. 4 cm lange Stücke schneiden. 150 ml Wasser in einen mittelgroßen Topf geben, den geschnittenen Rhabarber sowie Vanillemark und -extrakt in den Topf geben und die Mischung mit einem Deckel zum Kochen bringen. Für 5-8 Min. bei mittlerer Hitze kochen lassen, dabei einmal umrühren, damit die Rhabarberstücke gleichmäßig durchgaren. Dann die Herdplatte ausschalten und das Kompott im Topf abkühlen lassen. Das fertige Kompott nach Belieben sofort aufessen oder in ein sauberes Glas mit Schraubdeckel füllen, im Kühlschrank hält es 1 Woche.

Penne mit grünem Spargel, Cherrytomaten und gefüllten Paprika

Eine schnelle leckere Pasta, die zur anlaufenden Spargelsaison gerade recht kommt.

Pasta mit Soße

Für 3-4 Personen:
500 g grünen Spargel
1 Zehe Knoblauch
1 EL Olivenöl
10 Cherrytomaten
5-6 Mini-Paprika, mit Frischkäse gefüllt (in Öl)
1 TL Abrieb von einer Bio-Zitrone
Salz/Pfeffer
150 ml Sahne

Zunächst den Spargel waschen, dann das untere Drittel schälen und die Enden abschneiden. Den Knoblauch schälen und fein hacken. Nudelwasser zum Kochen aufsetzen.

Den Spargel in Stücke à ca. 3 cm schneiden. Olivenöl in eine Pfanne geben, den Spargel und Knoblauch hineingeben und bei mittlerer Hitze einige Minuten braten. Mit etwa 100 ml Wasser ablöschen und köcheln lassen, bis dieses wieder vollständig verdunstet ist.

Die Nudeln in gesalzenem Wasser nach Packungsangabe al dente kochen. Die Cherrytomaten halbieren, die Mini-Paprika abtropfen lassen und vierteln. 5 Minuten vor Ende der Nudelkochzeit die Cherrytomaten zum Spargel in die Pfanne geben und mit der Sahne aufgießen, salzen und pfeffern. Kurz bevor die Nudeln fertig sind, die Mini-Paprika in die Pfanne geben und miterhitzen.

Die Pasta all’italiana mit der Soße vermengen und sofort heiß genießen!

Schafskäseterrine mit Kürbiskernöl

Ich liebe dieses Rezept. Es ist ideal für Büfetts und Partys, da megeinfach vorzubereiten (auch zwei Tage vorher schon) und außerdem praktisch zu transportieren.

Schäfskäseterrine mit gerösteten Kürbiskernen und Kürbiskernöl

Für 1 Form (à 1 l):
400 g Feta (Schafs- und Ziegenmilch)
400 ml Milch
7 Blatt Gelatine
150 g Sauerrahm
frisch gemahlener Pfeffer
4 EL Kürbiskerne
3-4 EL Kürbiskernöl
Frischhaltefolie

Die Form (ich verwende in der Regel ein Kastenbackform) mit so viel Frischhaltefolie auslegen, dass diese großzügig über den Rand geht, damit sie nachher über der Terrinenmasse geschlossen werden kann.

Den Feta fein reiben (Flüssigkeit aus der Packung zum Käse geben) und beiseitestellen. Die Hälfte der Milch in einem Topf erwärmen und unter Rühren die Gelatine darin auflösen. Sobald die Gelatine komplett aufgelöst ist, die übrige Milch sowie den Sauerrahm dazugeben.

Milchmischung mit dem geriebenen Feta verrühren und mit Pfeffer würzen (Salz ist eigentlich nicht nötig, da der Käse salzig genug ist). In die vorbereitete Form geben, die Folie darüber schließen und die Terrine für mind. 5 Stunden (idealerweise über Nacht) im Kühlschrank fest werden lassen.

Für die Garnitur die Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl anrösten (Achtung, das geht plötzlich ganz schnell, also nicht weggehen und immer schön durchschwenken!), zum Abkühlen beiseitestellen.

Die Terrine in Scheiben schneiden, mit gerösteten Kürbiskernen bestreuen und mit dem Kürbiskernöl garnieren. Kleine Petersilienzweige sehen dazu auch noch ganz nett aus.

Tipp: Dazu passt auch ein kurzgebratenes Ratatouillegemüse sehr gut.

Linsen-Radicchio-Salat mit Koriander

Das Rezept ist ungeplant aus verschiedenen Einzelkomponenten entstanden, ich war begeistert!Linsen-Radicchio-Salat mit Koriander

Zutaten für 1-2 Portionen:
120 g Berglinsen
1/2 TL Kreuzkümmel, gemahlen
1/2 TL Koriander, gemahlen
1/2 rote Zwiebel
1-2 EL Weißweinessig
Saft einer halben Limette
3 EL Olivenöl
je 1/2 kleiner Kopf Radicchio und Romanasalat
4-5 Cherrytomaten
1-2 Zweige frischer Koriander
Saft einer kleinen Blutorange
1/2 EL Sahnemeerrettich aus dem Glas
1 EL brauner Balsamico
Salz/Pfeffer

Die Linsen in reichlich Wasser (ohne Salz!) in 20-30 Minuten bissfest kochen, dann abgießen.

Die Zwiebel schälen und würfeln. Zusammen mit Kreuzkümmel, Koriander, Limettensaft, Weißweinessig und 1 EL Olivenöl zu den Linsen geben. Den “Vorsalat” mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Radiccio und Romana waschen, trocknen und in Streifen schneiden. Die Cherrytomaten halbieren/vierteln. Frischen Koriander waschen und hacken. Alles mit den Linsen vermengen.

Für das Dressing Blutorangensaft mit Sahnemeerrettich, Balsamico und 2 weiteren EL Olivenöl verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und über den Salat geben. Einmal ordentlich durchmischen und genießen!

Tipp: Wer die Linsen eher warm möchte, kann diese in der Mikrowelle nochmals kurz erwärmen, bevor er sie zum Salat gibt und alles mit dem Dressing verrührt. Getrennt voneinander können die beiden Salatteile und das Dressing schon am Vortag vorbereitet werden. So hat man im Büro einen tollen, gesunden Salat, der einen richtig schön satt macht.

Krautsalat mit Cranberries und cremigem Mayo-Dressing

American Coleslaw mal ein bisschen anders.

Cremiges Dressing hinzufügen

Für 4-6 Portionen:
1 nicht zu großer Kopf Spitzkraut
2 Karotten
3-4 EL getrocknete Cranberries
4 EL Mayonaise
4 EL Sahne
2 EL weißer Balsamico
1 TL Dijon-Senf
Chilischote (nach Geschmack)
Salz/Pfeffer

Das Spitzkraut in Streifen schneiden, dabei den Strunk entfernen. Die Karotten schälen und grob reiben. Beides in eine ausreichend große Schüssel geben (Kraut braucht erst immer ein bisschen mehr Platz, sonst kann man es nicht durchmengen). Getrocknete Cranberries hinzufügen. Salzen und pfeffern. Wer gern eine scharfe Chilinote mag, fügt etwas Chilischote hinzu.

Aus Mayonaise, Sahne, Balsamico und Dijon-Senf ein cremiges Dressing anrühren und über den vorbereiteten Salat geben. Mit sauberen Händen kräftig unter den Krautsalat kneten. Mindestens 15 Minuten durchziehen lassen, dann bei Bedarf nochmals mit etwas Salz und Pfeffer abschmecken.

Rotweinzwiebeln

Diese Zwiebeln sind wunderbar vielfältig, entweder man isst sie als Antipasti kalt oder macht das Ganze etwas flüssiger und isst sie als “Soße” zu Fleisch.

Rotweinzwiebeln

Für 2 Portionen:
3-4 mittlere rote Zwiebeln
4 EL Olivenöl
1-2 TL Zucker
1 TL Thymian, getrocknet
50 ml brauner Balsamico
75 ml Rotwein, trocken
Salz/Pfeffer

Die Zwiebeln schälen und ( je nach Größe) vierteln/sechsteln/achteln, sodass Speidel entstehen.

In einer Pfanne das Öl erhitzen und die Zwiebelspeidel darin für ca. 7 Minuten auf großer Hitze anbraten, bis sie zu bräunen beginnen. Wenn die Zwiebeln ausreichend angebraten sind, diese überzuckern und kurz karamellisieren lassen, bevor mit Balsamico und Rotwein abgelöscht wird.

Mit Thymian, Salz und Pfeffer würzen und gerade so lang köcheln lassen (5-8 Min.), bis die gewünschte Flüssigkeitsmenge erreicht ist ( je nachdem ob man Antipasti oder Soße machen möchte). Die fertigen Zwiebeln entweder heiß, lauwarm oder kalt servieren.

Tipp: Als Antipasti können die Zwiebeln auch wunderbar schon am Vortag zubereitet werden.

Zucchinirisotto

Dem Titel nach zu urteilen hört sich das nicht so spannend an, aber es schmeckt wirklich phänomenal lecker!

Zucchinirisotto mit Rosmarinzweig, Parmesan und Zucchiniwürfelgarnitur

Für 4 als Beilage/3 als Haupgericht:
300 g Risottoreis
2 mittlere Zucchini (à ca. 200 g)
1 Zwiebel (nicht zu klein)
2 Zehen Knoblauch
4 EL Olivenöl
1,5 EL Butter
1/4 l Weißwein, trocken
900 ml Gemüsebrühe
3 EL Parmesan, gerieben
1 EL frische Rosmarinnadeln, gehackt
1 TL frischer Thymian
1 TL frischer Oregano
Salz/Pfeffer

Zucchini waschen, putzen und würfeln (ca. 1 cm groß). Zwiebel schälen und ebenfalls würfeln. Knoblauch schälen und hacken.

In einem ausreichend großen Topf Butter und Öl erhitzen und zunächst Zwiebelwürfel und gehackten Knoblauch darin für 2 Minuten scharf anbraten. Dann die Zucchiniwürfel hinzufügen und für weitere 5-8 Minuten braten. Wenn Zwiebeln und Zucchiniwürfel anfangen zu bräunen (bevor sie matschig werden) ca. ein gutes Drittel herausnehmen, salzen, pfeffern und als Garnitur beiseitestellen.

Nun den Risottoreis hinzufügen und kurz glasig werden lassen, bevor mit dem Weißwein abgelöscht wird. Die vorbereiteten Kräuter (waschen/hacken) hinzufügen. Nach und nach, immer wenn der Reis die Flüssigkeit aufgesogen hat, weitere Brühe hinzugeben und regelmäßig umrühren, sodass der Reis gleichmäßig gart (die Brühe sollte möglichst warm sein, damit die Temperatur dadurch nicht immer wieder sinkt).

Nach ca. 22-25 Minuten sollte der Reis bissfest gegart sein; die Konsistenz des Risottos sollte sämig, aber nicht flüssig sein. Wenn der Reis die gewünschte Bissfestigkeit hat, vor dem Servieren noch den geriebenen Parmesan unterrühren. Mit Pfeffer und (wenig) Salz abschmecken.

Heißes Risotto anrichten und mit den zuvor abgenommenen Zucchiniwürfeln, eventuell einem Zweig Rosmarin und etwas geriebenem Parmesan garnieren. Buon appetito!

Tipp: Als Beilage passt dieses Risotto hervorragend zu mediterranen Braten (z.B. Schweinelendenbraten).
Wer mag kann auch gemeinsam mit dem geriebenen Parmesan noch 2 EL kleine Kapern unterrühren (Achtung, salzig!).